AMD stellt Intels John Gustafson als neuen Grafik-Chef ein
Nach vielen durchaus namhaften Abgängen bei AMD erhalten die Athlon-Macher Zuwachs durch John L. Gustafson, welcher zuvor unter anderem bei Intel arbeitete. Gustafson stellte das nach ihm benannte Gesetz auf, wonach sich ein genügend großes Problem effizient parallelisieren lässt.
Der 57-jährige Amerikaner John L. Gustafson wird AMDs neuer Produktchef der Grafikdivision und nimmt damit den Platz von Eric Demers ein. Seine Aufgabe besteht darin, die Radeon- sowie Fire-Pro-Sparte voranzubringen, entsprechende Roadmaps umzusetzen und technische Neuerungen zu begleiten. Gustafson stellte das nach ihm benannte Gesetz auf, wonach sich ein genügend großes Problem effizient parallelisieren lässt - eine Neubewertung des Amdahlschen Gesetzes, wonach die Parallelisierung durch den sequentiellen, nicht parallelisierbaren Anteil begrenzt wird. Vor seinem Wechsel zu AMD arbeitete der Wissenschaftler bei Intel, Massively Parallel Technologies, Clear Speed Technology und Oracle (ehemals Sun).
Er selbst geht davon aus, dass in der nächsten Dekade endgültig der Weg von Grafik- über Computer-Berechnungen beschritten wird, insbesondere auch von AMDs APUs (Accelerated Processing Units). Die Entwicklung von Grafikchips habe die von CPUs längst überholt und programmierbare GPUs seien daher ein wichtiger Element künftiger Computer.
AMD trennte sich in den letzten Monaten von vielen hochrangigen Mitarbeitern, etwa für die Konsolen-Sparte verantwortliche Bob Feldstein (der zu Nvidia ging), den CTO der Grafikabteilung - Eric Demers - und den Senior Vice President sowie General Manager der Graphics Product Group, Rick Bergman. Auch John Frühe, der für die Server-Sparte arbeitete und gerade in Kombination mit dem Bulldozer ins Gespräch kam, verließ den Konzern. Mit Jim Keller kehrte allerdings ein Urgestein zurück, der nun als neuer Vizepräsidenten des Unternehmens und künftiger Chefentwickler der CPU-Abteilung fungiert. CEO Rory Read wird vermutlich auch in Zukunft noch etwas Personal umbauen.
Quelle: AMD

Wobei ich ganz ehrlich sagen muss:
"unser neuer Grafik-Chef stammt von Intel"
klingt erstmal nicht nach Kompetenz. Insbesondere nicht in der Personalabteilung
Aber jedes mal, wenn irgend jemand AMD verlassen hat, hat man den Spruch oft lesen dürfen.
Ich habe eig. eher das Gefühl das AMDs neue Garde kompetenter ist, als die alte.
MfG