Apple: Ist das iPhone SE 3 5G ein Flop?
Laut der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei Asia soll Apple die Produktionsaufträge zum Einstiegs-iPhone drastisch gekürzt haben. Ist das iPhone SE 3 5G etwa ein Flop?
Neben dem iPad Air 2022 hat Apple auf seinem ersten Hardware-Event des Jahres auch das iPhone SE 3 (2022) vorgestellt. Analog zum bisherigen iPhone SE erhalten Kunden der Neuauflage ein bewährtes Design mit physischem Home-Button und einem 4,7 Zoll großen Display. Unter der Haube werkelt der Apple A15 Bionic, der auch das teurere iPhone 13 antreibt. Seit Mitte März ist das günstige iPhone SE 3 verfügbar. Laut der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei Asia soll Apple nun die Produktionsaufträge deutlich gekürzt haben. So sollen bis zu drei Millionen Stück weniger hergestellt werden als bislang vorgesehen. Als Quelle nennt die Redaktion mit der Sache vertraute Personen bei den Zulieferern. Apple habe erklärt, dass die Nachfrage schwächer als erwartet ausfällt.
Sind Inflation und Ukrainekrieg der Nachfrage-Killer?
Wenn es nach Analysten geht, dann gibt es erste Anzeichen für eine rückläufige Nachfrage nach Unterhaltungselektronik. Es gibt gleich zwei Faktoren, die dazu führen würden, dass sich viele Leute derzeit keine neue Elektronik kaufen. So ist eine Ungewissheit durch den Ukrainekrieg zu verspüren, die die Menschen dazu verleitet, keine neuen Smartphones & Co. zu kaufen. Erschwerend kommt die Inflation hinzu, die dazu führt, dass Strom, Heizen, Autofahren und letztlich alle Lebensmittel und Lebenshaltungskosten teurer werden. Folglich würden Endkunden den Kauf von neuer Unterhaltungselektronik aufschieben, um mehr Geld für Energiekosten und Nahrung zu haben. Schließlich steigen die Gehälter - wenn überhaupt - langsamer als die Inflation.
Laut Analysten sollen bis Jahresende global rund 20 Millionen iPhone SE verkauft werden. Im Vergleich zu den anderen, teureren iPhone-Modellen wäre diese Zahl ziemlich niedrig, da so nur eins von zehn verkauften iPhones auf die SE-Version entfallen würden. Generell verdient Apple mit iPhone 13, iPhone 12 & Co. wohl mehr Geld, als mit dem iPhone SE 3. In Deutschland kostet das kleinste und günstigste iPhone mindestens 519 Euro, der Vorgänger hatte eine UVP von rund 470 Euro. Wer dagegen ein iPhone 13 sein Eigen nennen will, muss aktuell mindestens 850 Euro ausgeben, die Mini-Version kostet 770 Euro. Selbst der immer noch erhältlich Vorgänger iPhone 12 kostet derzeit ab 775 Euro. Wer möchte, kann auch noch das iPhone 11 für 599 Euro kaufen und erhält dabei Technik aus dem Jahr 2019, die teurer verkauft wird, als das aktuelle iPhone SE 3. Alle genannten Apple-Telefone erhalten aber weiterhin Software-Updates.
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Sammlung zum möglichen Flop iPhone SE 3:
- Laut einem Bericht der Wirtschaftszeitung Nikkei Asia soll Apple die Produktion vom iPhone SE 3 um bis zu drei Millionen gekürzt haben. Bis Jahresende sollen nur rund 20 Millionen Einheit verkauft werden.
- Wenn es nach Analysten geht, dann gibt es erste Anzeichen für eine rückläufige Nachfrage nach Unterhaltungselektronik. Hintergrund sind einerseits die Unsicherheit in Folge des Ukrainekriegs und andererseits die weiter steigende Inflation, die zu weniger Kaufkraft führt.
- Zudem verdient Apple mit dem iPhone SE 3 wohl weniger Geld, als mit dem Verkauf der alten Modelle iPhone 12 (ab 775 Euro) und iPhone 11 (ab 599 Euro). Schließlich kostet das iPhone SE 3 mindestens 519 Euro.
Quelle: Nikkei Asia

So gehen Erfahrungen auseinander. Einem Kollegen ist das vor nicht als zu langer Zeit erst passiert. Wenn ich denen sage sie sollen sich nach Ende des Supports ein Custom-ROM installieren, dann schauen die einen mit ganz großen Augen an.
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Mein SE von 2016 benutz ich immernoch fürs banking und das bekommt auch keine Updates von mir . . . und noch nie was passiert