Apple: Neues iOS verlangsamt offenbar iPhones, um Akkuprobleme zu entschärfen
Eine Meta-Analyse von Geekbench zeigt, dass iOS seit Version 10.2.1 zunehmend iPhones verlangsamt, sodass viele Geräte deutlich niedrigere Geekbench-Scores erreichen. Betroffen sind nicht nur das iPhone 6s, sondern sogar das iPhone 7. Die Leistungsanpassung dient möglicherweise dazu, bei altersschwachen Akkus die Laufzeit zu maximieren.
Nachdem ein Reddit-Beitrag von vorletzter Woche nahegelegt hatte, dass Apple seit einigen iOS-Versionen die Prozessor-Leistung älterer iPhones drosselt, hat der Entwickler-Chef hinter der Geekbench-App eine Auswertung der einschlägigen Geekbench-Scores mittels statistischer Kerndichteschätzung vorgenommen, um diesem Vorwurf nachzugehen. Messungen mit aktiviertem Energiesparmodus sollen dabei ausgeklammert worden sein.
Wie die Auswertung auf dem Geekbench-Blog zeigt, sind die Testergebnisse des iPhone 6s bis iOS 10.2.0 um den Bereich von 2.500 Punkten konzentriert, Ergebnisse darunter gibt es beinahe keine. Mit dem Update auf iOS 10.2.1 ändert sich dies plötzlich: Die Testergebnisse vieler Geräte bündeln sich auch um 1.000, 1.400, 1.700 und 2.200 Punkte - alles Ergebnisse, die schlechter sind als das, was der SoC des iPhone 6s eigentlich erreicht. Mit iOS 11.2.0 ist dieses Ergebnis noch deutlicher, hier nimmt der Anteil an niedrigeren Testergebnissen deutlich zu.
Auch das iPhone 7 bleibt von diesem Phänomen nicht ganz verschont: Zwar sind die Geekbench-Ergebnisse bis iOS 11.1.2 recht unauffällig, sodass die meisten Geräte etwa 3.500 Punkte erreichen. Ab iOS 11.2.0 gibt es jedoch vermehrt Geräte, die nur 1.800, 2.400 oder 2.600 Punkte schaffen.
Es läge daher der Vorwurf nahe, dass Apple hier im Rahmen geplanter Obsoleszenz Geräte künstlich verlangsamt, um seine Nutzer zu Neukäufen zu bewegen. Wie Geekbench unter Bezugnahme auf einen Reddit-Nutzer mutmaßt, greift dieser Vorwurf aber zu kurz: Viele ältere iPhones hätten an dem Problem gelitten, sich wegen eines alten Akkus zum Beispiel bei 40 Prozent Akkustand unvermittelt abzuschalten. Um dieses Problem zu "lösen", würde Apple daher unter einer bestimmten Akkuleistung die Prozessorleistung drosseln, wodurch wieder die gewohnte Akkulaufzeit erreicht würde.
Ganz frei von Kritik bleibt Apple dabei nicht: Da das Ganze heimlich ohne Wissen des Nutzers geschehe, wisse dieser nicht unbedingt, dass sein Akku eines Austauschs bedarf, sondern könnte stattdessen annehmen, dass sein iPhone schlichtweg veraltet sei. Letztendlich könnten Nutzer daher doch dazu bewegt werden, einen unnötigen Neukauf vorzunehmen.
Quelle: Geekbench
Aber was solls! Immer schön weiter kaufen eure super benchmark iPhones! Ich klopfe mir mal selbst auf die schulter!
Und jetzt krieg Dich wieder ein.
Lest ihr eigentlich den Artikel? Der sagt nur, dass die iOS Geräte vermutlich dann langsamer werden, wenn der Akku unter einen Schwellwert fällt, also nicht grundsätzlich.
Und eine solche Schaltung ist absolut sinnvoll. Sie sollte nur konfigurierbar sein.
Von mir gibt es keine Verschwörungstheorie. Nur pure Fakten! Tut mir leid dass deine perfekte Apple-Wunsch-Welt zusammenbricht. PCGH macht hier gute Arbeit und entlarvt alle Marketing versprechen von Apple. Hier wird mal als Apple user massiv in die ecke getrieben und was übrig bleibt ist nur mimimi und "stimmt nicht Android Fan Boy, bla bla".
Ich bin sehr gelassen mit meinen Behauptungen, denn diese wurden ALLE nach einer gewissen Zeit BELEGT!
jetzt bleibt nur die frage ob es sich wirklich zu 100% mit einen Akkutausch beheben lässt
Aber was solls! Immer schön weiter kaufen eure super benchmark iPhones! Ich klopfe mir mal selbst auf die schulter!