iPhone 7: Deutlich höhere Strahlenbelastung als bei den Vorgängern - trotzdem unter Grenzwerten
Die neuen Apple-Smartphones iPhone 7 und iPhone 7 Plus weisen einen deutlich höheren Wert der spezifischen Absorptionsrate (SAR) als die Vorgänger oder auch aktuelle Konkurrenzprodukte auf. Die Belastung des Körpers liegt aber trotz des deutlichen Anstiegs noch immer klar unter dem vorgeschriebenen Grenzwert.
Die Belastung des Körpers bei der Benutzung eines Smartphones wird in der aufgenommenen Leistung in Watt pro Kilogramm gemessen. Diese sogenannte spezifische Absorptionsrate (SAR) liegt bei den aktuellen Apple-Smartphones iPhone 7 und iPhone 7 Plus deutlich höher als bei den Vorgängermodellen.
Wie Heise berichtet, nennt Apple beim iPhone 7 einen am Kopf gemessenen Wert von 1,38 W/kg, am Körper mit 0,5 Zentimeter Abstand sind es 1,34 W/kg. Das iPhone 7 Plus wird mit Werten von 1,24 W/kg beziehungsweise 1 W/kg aufgeführt. Damit ist die Belastung der Nutzer im Vergleich zum iPhone 6s und iPhone 6 Plus deutlich höher. Hier gibt Apple Werte für die Belastung am Kopf beispielsweise nur 0,87 W/kg und 0,93 W/kg an.
Auch bei der Konkurrenz sind die SAR-Angaben deutlich niedriger. Beim Samsung Galaxy S7 liegt der Messung der Kopfbelastung bei 0,41 W/kg, bei der Edge-Variante sind es sogar nur 0,26 W/kg. Allerdings liegt der Grenzwert der Leitlinie der Internationalen Kommission zum Schutz vor Nichtionisierender Strahlung (ICNIRP), die in Deutschland gilt, bei 2 Watt pro Kilogramm bei einer Teilkörperbelastung. Damit soll ein Schutz vor den thermischen Auswirkungen der absorbierten Strahlung sicher gewährleistet sein.
Die neuen Apple-Smartphones liegen klar unter dieser Marke. Die von Apple genannten Werte stellen außerdem die höchstmögliche Sendeleistung dar. Bei einer guten Verbindung zum Mobilfunknetz ist weniger Leistung notwendig, damit sinkt auch der SAR-Wert. Apple rät trotzdem dazu, für eine geringere Belastung über den integrierten Lautsprecher oder Kopfhörer zu telefonieren.

Oh man und ich dachte immer die ganzen Jugendlichen telefonieren zum angeben in der Öffentlichkeit mit dem Handy in der Hand und freisprechfunktion. Dabei wollen sie nur der Strahlung der Handys entgehen. Entschuldigung liebe Jugendliche ich werde in Zukunft nicht mehr so verständnisslos schauen.
*sarkasmus aus*
Zum Thema ich denke das bei dem gewöhnlichen Gebrauch der erhöhte Wert kaum ins gewicht fällt. Ich vermute aber das die Werte bei der Konkurenz auch nicht ganz so "ehrlich" sind. Wer das Gegenteil bestätigen kann lass ich mich aber gern überzeugen. Mit Quelle versteht sich.
Aber so ein Alu-Kleidungsstück verstößt bestimmt gegen irgendwelche Aluminium-Grenzwerte.