iPhone 7: Kommt der Prozessor nicht mehr von Samsung?
Gerüchten nach könnte der mutmaßliche A10-Prozessor des iPhones 7 vollständig von TSMC produziert werden. Grund dafür sei ein neues Produktionsverfahren, das die Taiwaner als erstes Unternehmen zur Marktreife gebracht haben. Samsung ginge in dem Fall vollständig leer aus.
Beim aktuellen iPhone 6S läuft der Hauptprozessor sowohl bei den Südkoreanern von Samsung als auch bei den Taiwanern um TSMC vom Band. Künftig könnte sich das radikal ändern, wie Analysten in Erfahrung gebracht haben wollen. Demnach sattelt Apple beim iPhone 7 beziehungsweise dem mutmaßlich zum Einsatz kommenden A10-Prozessor komplett auf die Fabriken von TSMC um. Samsung ginge bei der Auftragsvergabe leer aus.
Grund dafür sei eine neue Fertigungsmethode namens "Integrated Fan-Out", die Apple offenbar für so vielversprechend hält, dass man einen Exklusivvertrag schloss. Mit dem neuen Verfahren sollen sich Chips nicht nur übereinanderstapeln, sondern auch direkt, also ohne Substrat, auf der Platine befestigen lassen. Das eröffne Apple Raum, das iPhone weiter zu verschlanken.
Der aktuelle A9-Chip läuft derzeit noch mehrheitlich bei Samsung vom Band, während TSMC nur etwa 30 bis 40 Prozent der Chips für Apple produziert. Mit dem Release des A10 würden sich die Verhältnisse also radikal ändern. Analysten zufolge steige TMSCs Umsatz mit Apple-Komponenten 2016 dadurch von 3,7 auf 4,6 Milliarden US-Dollar. Den A9X-Chip des jüngst erschienenen iPads Pro produziert TSMC bereits heute als einziger Halbleiterhersteller.
Quelle: Appleinsider