iPhone Xr Teardown: Stark verklebt, Akku und Logic Board mit anderem Aufbau
Einen Monat nach den beiden iPhones Xs und Xs Max folgt mit dem iPhone Xr das günstigste Modell aus der aktuellen iPhone-Generation. Wie ein Teardown zeigt gibt es im Inneren deutliche Unterschiede zu den Xs-iPhones: Der Akku ist nicht mehr wie ein L geformt, sondern ein einzelner Quader. Zudem ist das Logic Board, trotz identischem SoC, ein anderes. Gleich geblieben ist die starke Verklebung des Displays.
Nachdem die beiden Apple-Smartphones iPhone Xs und iPhone Xs Max bereits seit September verkauft werden, folgte das iPhone Xr erst diese Woche. Das letzte der drei Modelle soll den Einstieg in Apples aktuelles Produktpalette darstellen: Es kostet in der günstigsten Variante 849 Euro, während das iPhone Xs ab 1.149 Euro und das iPhone Xs Max ab 1.249 Euro kosten.
Teilweise anderer Innenaufbau
Quelle: Kaputt.de
iPhone Xr: Teardown
Im Gegensatz zu den Xs-Modellen ist das iPhone Xr in vielen Punkten im Nachteil. Beispielsweise ist es nur mit einem LCD- statt einem OLED-Panel ausgestattet, das zudem niedriger auflöst. Darüber hinaus fehlen 3D Touch und eine Dual-Kamera, das Gehäuse ist aus Aluminium anstatt aus Stahl und statt vier Gibibyte hat das iPhone Xr nur drei Gibibyte Speicher.
Die zahlreichen Unterschiede der Geräte zeigen sich auch im Innenaufbau: Wie schon beim iPhone Xs hat die Website kaputt.de auch das iPhone Xr in einem Video in seine Einzelteile zerlegt. Dabei zeigen sich einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den Schwestermodellen. Wie auch beim iPhone Xs ist das Display des iPhone Xr stark verklebt, obwohl das Modell nur mit IP67 anstatt mit IP68 zertifiziert ist. Einige Elemente im Inneren, wie die Positionierung der Taptic Engine, bleiben identisch, während Bauteile wie die Frontkamera zumindest Ähnlichkeiten aufweisen.
Quelle: Kaputt.de
iPhone Xr: Einzelteile
Passend zum Thema: iPhone Xs Teardown: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum iPhone X
Einen starken Unterschied gibt es beim Akku: Dieser ist beim iPhone Xr nicht wie ein L geformt, sondern ein normaler Quader. Trotzdem hat das Smartphone mehr Kapazität: 2.942 mAh sind es, während das iPhone Xs nur 2.658 mAh bietet - bei vergleichbarer Spannung. Zudem ist auch das Logic Board merklich anders aufgebaut als das des iPhone Xs, obwohl beide Smartphones auf einen identischen A12 Bionic-SoC setzen.

Unter Windows gibts eh kein Airdrop.
Das stört mich ja jetzt auch nicht. Wer gerne in der Apple Welt lebt, schätzt die Art der Kompatibilität.
Wer aber nichts hat, wird sich mit dem iPhone eben schwer tun. Mal eben das Kabel vom anderen Handy nehmen, weil das eigene nicht vorhanden ist, geht halt nicht, weils nicht kompatibel ist.
Dagegen habe ich auch nichts.
Allerdings darf man sich das dann aber auch nicht zu schön reden. Es kostet eine Menge Geld in der Apple Welt leben zu können.
Die meisten sind nicht bereit das zu bezahlen. Daher sollte man die aber nicht gleich schlecht reden, das ich dann wieder recht unfair fände.
Um wieder zum Thema zurück zu kommen -- dass die Geräte inzwischen so gebaut sind, dass Reparaturen erschwer werden, ist letztendlich der Sinn des Erfinders. Er will ja möglichst neue Produkte kaufen. Das ist nun mal das Prinzip des Kapitalismus. Wer Nachhaltigkeit sucht, lebt auf dem falschen Planeten.
Und daher wundert mich nicht, dass die neuen iPhones extrem dicht gebaut sind, sodass Reparaturen sehr schwer, bzw. sehr teuer sind.
Das wird aber beim neuen Huawei Mate 20 Pro sicher nicht anders sein.