Plant Apple den Verzicht auf alle Anschlüsse bei kommenden iPhone-Generationen?
Die Gerüchteküche spekuliert, dass Apple beim kommenden iPhone 12 auf Lightning-Anschluss verzichten könnte. Es soll aber auch nicht - wie von der EU gefordert - auf USB-C gesetzt, sondern komplett auf Ports verzichtet werden.
Das EU-Parlament hat im Februar dieses Jahres mit deutlicher Mehrheit die EU-Kommission in einer Abstimmung dazu aufgefordert, eine Pflicht für einen einheitlichen Ladestandard für mobile Geräte festzulegen. Hierbei wird auf USB-C gesetzt, doch Apple schert aus und hat eine eigene Interpretation eines einheitlichen Ladestandards. Wie die Gerüchteküche spekuliert, könnte es beim iPhone 12 gar keine Anschlüsse mehr geben. Falls dies zutrifft, müsste ein iPhone-11-Nachfolger mittels drahtloser Ladetechnik mit Strom versorgt werden. Apple solle angeblich den Smart Connector vom iPad auch in künftige iPhones integrieren, so behauptet es ein Leaker auf Twitter.
Smart Connector und Qi-Ladetechnik beim Nachfolger des iPhone 11?
Mit diesem magnetischen Anschluss wird bei iPads die Verbindung zum Tastaturcover hergestellt. Die drei Pins übertragen dabei Strom und Daten drahtlos von der Tastatur zum iPad. Angeblich soll der Anschluss beim iPhone vorrangig nicht nur zum Laden verwendet werden können. Schon seit dem Jahr 2014 existiert eine freiwillige Vereinbarung vieler großer Hersteller wie Samsung oder Huawei, auf einen einheitlichen Ladeanschluss zu setzen, um mobile Endgeräte aufzuladen. Nach dem Willen des EU-Parlaments soll es künftig einen einheitlichen Ladestandard geben. Eine Firma jedoch wehrt sich dagegen bislang erfolgreich - Apple. Der Hersteller des iPhones setzt seit jeher auf proprietäre Ladeanschlüsse bei seinem Smartphone. Bevor es den aktuell verbauten Lightning-Port gab, wurde ein 30-poliger-Anschluss verbaut. Jedes Zubehörteil muss daher erst von Apple zertifiziert werden, ehe es verkauft werden darf.
Apple argumentiert, dass man bereits um die 900 Millionen aktive iPhones weltweit habe und diese ja auf einen Apple-eigenen Ladeanschluss setzen. Diesen nicht mehr verbauen zu dürfen, würde Innovationen ersticken, als sie zu fördern, so der Konzern. Falls der Lightning-Anschluss nicht mehr verbaut werden darf, würden Millionen Geräte inkompatibel, so Apple. Allerdings könnte Apple die EU-Vorgabe umgehen, indem sie etwa auf den Qi-Standard bei ihren iPhones setzen und somit ebenfalls die Forderung wohl erfüllt hätten. Schließlich ist die Qi-Ladetechnik ein Standard, der von vielen - aber noch nicht allen - Herstellern genutzt wird, um drahtlos Smartphones aufladen zu können. Wenn man so alle Smartphone-Hersteller dazu bringt, in Sachen drahtloses Laden nur noch auf Qi-Technik und nicht mehr auf Konkurrenzlösungen wie Powermat zu setzen, hätte man einen einheitlichen Ladeanschluss und somit die Forderung wohl auch erfüllt. Powermat wird in Filialen von McDonalds und Starbucks angeboten und etwa von Samsung beim Galaxy S6 bis zum S8 genutzt. Bei neueren Galaxy-Modellen ist Samsung aber zur Qi-Technik gewechselt.
EU-Parlament drängt auf einheitliche Ladeanschlüsse bei Smartphones
Bis Ende Juli soll darüber entschieden werden, ob es eine Pflicht für eine einheitliche Ladetechnik bei mobilen Geräten, wie Smartphones, geben wird. Hintergrund dieser Bemühungen ist es, den Elektroschrott innerhalb Europas zu reduzieren. Aktuell gibt es jedoch eine freiwillige Selbstverpflichtung von vielen Herstellen, wie Samsung und Apple, bis spätestens zum Jahr 2021 neue Smartphones mit einem USB-C-Kabel als Ladekabel zu verkaufen. Allerdings muss dieses lediglich auf einer Seite einen USB-C-Anschluss aufweisen, auf der anderen Seite darf es auch einen herstellereigenen Port geben.
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Sammlung zu einem möglichen iPhone 12 ohne Lightning-Port:
- Apple soll angeblich den Smart Connector vom iPad auch in künftige iPhones integrieren, berichtet die Gerüchteküche. Mit diesem magnetischen Anschluss wird bei iPads die Verbindung zum Tastaturcover hergestellt. Die drei Pins übertragen dabei Strom und Daten drahtlos von der Tastatur zum iPad.
- Allerdings soll dafür wohl der Lightning-Port beim iPhone 12 wegfallen, welcher bisher in vielen iPhones verbaut ist.
- Falls es tatsächlich dazu kommen sollte, dass es eine Pflicht für eine einheitliche Ladetechnik bei Smartphones gibt, könnte Apple diese Auflage wohl mit der Integration der Qi-Technik zum drahtlosen Laden erfüllen.
Quellen: Twitter, Europe Parlament (1), Europe Parlament (2), Wikipedia

Ich habe seit 5 Jahren paralell ein Android Flagschiff mit USB-C und ein aktuelles iPhone von der Arbeit und kann deine Erfahrung nicht bestätigen. Ich hatte nie ein Problem mit USB-C Kabeln (Bis auf den ein oder anderen Kabelbruch)oder dem Steckern im Smartphone.
Das sind eben Einzelerfahrungen, dein USB-C gebashe hilft keinem. Das lässt sich auf minderwertige Hardware oder schlechte QC zurückführen. Fakt ist: Der USB-C Standart ist gut und nicht daran schuld, sonst würde Apple nicht in iPad und Macbook ausschließlich USB-C verbauen.
Nur bei Systemen wo explizit EIN Akku für mehrere Geräte verwendet wird (PowerXChange als Beispiel) darf das Ladegerät "fehlen" bzw. als eigenständiges Gerät verkauft werden.
Solange der Strom nicht Tesla-Like On-Air von der Steckdose in das Gerät flutscht, braucht es Kabel die zur Ladestation führen, wo dann dummerweise dadurch die berührungslose Lade-Energie-Effizenz sinkt und gleichzeitig die Ladezeit steigt...das ist wird dann wieder als "Fortschritt" verkauft, wo es doch eher Bequemlichkeit und vor allem "Marketing" ist...
mfg
Wenn der Schalter entfernt wird, ist das iPhone für mich Geschichte, das ist für mich und viele andere Menschen wirklich das beste Feature überhaupt.
Ich war jetzt über 10 Jahre Android Flagship User, bin vor 2 Monaten zum 11er gewechselt und werd auch bei Apple bleiben. Auf iOS läuft alles wesentlich "runder" und die 2-3 Einschränkungen stören mich überhaupt nicht.