iPhone USB Restricted Mode: Neue Sicherheitsfunktion anscheinend bereits ausgehebelt
Noch bevor die neue Sicherheitsfunktion "USB Restricted Mode" mit dem offiziellen Build von iOS verteilt wurde, wurde diese laut dem Unternehmen Grayshift ausgehebelt. Grayshift bietet die Entsperrung von iPhones an. Die neue Funktion soll das eingesetzte Vorgehen (eigentlich) verhindern.
Apple hat kürzlich eine Funktion namens "USB Restricted Mode" angekündigt, die unberechtigte Zugriffe auf die eigene Geräte unterbinden und in iOS 12 integriert werden soll. Die Funktion verhindert laut Hersteller den Datenzugriff auf ein über Lightning angeschlossenes Gerät, sofern dieses nicht innerhalb der letzten 60 Minuten entsperrt wurde. Da man das Gerät mit leerem Akku nicht entsperren kann, wird aber dennoch eine Verbindung hergestellt - man kann laden, aber keine Daten auslesen oder aufspielen.
Diese Funktion soll dabei helfen, sicherheitsrelevante Daten zu schützen. Firmen wie beispielsweise Grayshift bieten die (Bruteforce-)Entsperrung von iPhones gegen Geld an. Entsprechende Kunden haben dabei nicht zwangsläufig illegale Hintergründe: Da Apple diesbezüglich eine Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden ausschließt, sind auch diese auf solche Dienste angewiesen.
Laut einem Bericht von Motherboard.vice.com hat Grayshift die Funktion jedoch bereits ausgehebelt - zumindest die aktuelle Implementierung in der iOS-Beta. Das entsprechende Gerät, Graykey, soll darüber hinaus noch für das Durchbrechen einer Reihe weiterer Sicherheitsfunktionen geeignet sein. Was davon eine Marketingaussage ist, und was der Wahrheit entspricht, müssen erste Berichte von entsperrten Geräten zeigen.

Den Schlüsselbund mit den Kennwörtern kann man zum Beispiel ganz einfach abhaken.
Ich bekomme leider die ganzen "Das telefon muss aber so oder so und darf nicht so und so gesichert sein" angaben nicht mehr zusammen.
Prinzipiell musste icloud deaktiviert sein, kein Fingerprint, nur 4er Pin, und durfte sich nicht nach 10 Fehlversuchen löschen usw...