Apple: Rekordgewinn vor iPhone 7 - aber sinkender Kurs und Sorgen bei Investoren

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Apple steht laut Analysten vor dem Ende seines Wachstums.
Quelle: Apple

Apple hat seine neuen Quartalszahlen bekanntgegeben, die laut CEO Tim Cook das beste Quartal aller Zeiten und Rekordverkäufe von iPhone, Apple Watch und Apple TV belegen. Doch trotz des ebenfalls gestiegenen Umsatzes machen sich immer mehr Investoren Sorgen, was die Aussichten angeht. Schon im Vorfeld hatten sich Wall-Street-Analysten besorgt über das iPhone 7 gezeigt.

Apple kann wieder einmal ein Rekord-Quartal vermelden - nichts Neues in den letzten Jahren. Für das abgelaufene Quartal vermeldet Apple einen Umsatz von 75,9 Milliarden US-Dollar und einen Netto-Quartalsgewinn von 18,4 Milliarden US-Dollar. Damit wurden die Werte des Vorjahres von 74,6 Milliarden Umsatz und 18 Milliarden US-Dollar Gewinn übertroffen - allerdings nur sehr knapp.

Genau das macht den Anlegern inzwischen Sorgen, trotz aller Erläuterungen von CEO Tim Cook. Dieser spricht zwar von Rekordverkäufen von iPhone, Apple Watch und Apple TV, doch gerade zu den beiden letzten Produkten gibt das Unternehmen überhaupt keine Verkaufszahlen bekannt. Außerdem macht diese Sparte, zu der auch der iPod gehört, ohnehin nur rund 6 Prozent des Umsatzes aus.

Apple ist inzwischen sehr von seinen iPhone-Verkäufen abhängig, die rund 68 Prozent des Umsatzes erwirtschaften, außerdem stammt ein Viertel der Einnahmen aus China. Dort sorgt schon das geringere Wachstum für Sorgen bei Investoren, die letztlich auch Apple betreffen könnten. Und auch Apple selbst geht in seiner Prognose erstmals seit über 10 Jahren davon aus, dass der Umsatz im nächsten Quartal im Vergleich zum Vorjahr sinken wird.

Im 1. Quartal 2015 erzielte Apple einen Umsatz von 58 Milliarden US-Dollar, im 1. Quartal 2016 erwartet das Unternehmen nur noch 50 bis 53 Milliarden US-Dollar. Das starke Wachstum von Apple könnte also ein Ende gefunden haben, da das iPhone kaum noch Steigerungen erwarten lässt (auch kommende iPhones, wie das iPhone 7 nicht), während andere Bereiche wie iPad oder Mac sogar rückläufig sind. Apple hat in den letzten Monaten mehr als 10 Prozent an Börsenwert verloren und nach der Bekanntgabe der Quartalszahlen sank die Aktie ebenfalls leicht.

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    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von kelevra Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cook2211
        Ich persönlich würde auch nicht ausschließen, dass wir irgendwann ein MacBook mit ARM CPU sehen.
        Kann ich mir ebenfalls gut vorstellen, vor Allem für den Bereich des 12 Zoll MacBook, dass derzeit noch mit CoreM angetrieben wird udn ggf. später auch im Bereich eines MacBook Air. Die ARM Architektur kann noch mehr, als das was wir bisher in Smartphones und Tablets im Massenmarkt serviert bekommen.

        Zitat von Atent123
        Das liegt daran das können und Geschwindigkeit für mich eng zusammenliegen.
        Aber ich verstehe nun deinen Standpunkt.
        Und genau da liegt dein Irrtum. Wie die Rohleistung eines Prozesors ist, sagt nichts darüber aus, wie gut du eine Aufgabe erledigen kannst. Software und Hardware im Zusammenspiel müssen ordentlich arbeiten und Funktionen bereitstellen. Gerade für die Bereiche, für die solche Tablets wie das iPad Pro gebaut sind, ist die reine CPU-Leistung fast irrelevant. Klar muss sie im gewissen grad vorhanden sein. Der übliche Anwender wird sich aber nicht mit Benchmarks und Befehlssätzen der CPU Architektur auseinander setzen. Da spielt vor Allem die vorhandene Software eine wichtige Rolle. Schau dir mal Procreate für das iPad Pro an. (z.B. hier) Das ist die Art Software die Interessant für potentielle Kunden eines iPad Pro ist. Und wenn man bedenkt, dass man mit dem Teil 4 4K-Streams in iMovie parallel bearbeiten kann, spricht das sehr wohl für die Leistung des Geräts.

        Dass sich das nicht mit einer Workstation mit 2 Xeon und einem Quadro SLI Gespann messen kann, ist auch klar. Für diese stellt es natürlich keine Konkurrenz dar. Ist aber auch ein anderer Anwendungsbereich.
      • Von kelevra Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Cook2211
        Ich persönlich würde auch nicht ausschließen, dass wir irgendwann ein MacBook mit ARM CPU sehen.
        Kann ich mir ebenfalls gut vorstellen, vor Allem für den Bereich des 12 Zoll MacBook, dass derzeit noch mit CoreM angetrieben wird udn ggf. später auch im Bereich eines MacBook Air. Die ARM Architektur kann noch mehr, als das was wir bisher in Smartphones und Tablets im Massenmarkt serviert bekommen.

        Zitat von Atent123
        Das liegt daran das können und Geschwindigkeit für mich eng zusammenliegen.
        Aber ich verstehe nun deinen Standpunkt.
        Und genau da liegt dein Irrtum. Wie die Rohleistung eines Prozesors ist, sagt nichts darüber aus, wie gut du eine Aufgabe erledigen kannst. Software und Hardware im Zusammenspiel müssen ordentlich arbeiten und Funktionen bereitstellen. Gerade für die Bereiche, für die solche Tablets wie das iPad Pro gebaut sind, ist die reine CPU-Leistung fast irrelevant. Klar muss sie im gewissen grad vorhanden sein. Der übliche Anwender wird sich aber nicht mit Benchmarks und Befehlssätzen der CPU Architektur auseinander setzen. Da spielt vor Allem die vorhandene Software eine wichtige Rolle. Schau dir mal Procreate für das iPad Pro an. (z.B. hier) Das ist die Art Software die Interessant für potentielle Kunden eines iPad Pro ist. Und wenn man bedenkt, dass man mit dem Teil 4 4K-Streams in iMovie parallel bearbeiten kann, spricht das sehr wohl für die Leistung des Geräts.

        Dass sich das nicht mit einer Workstation mit 2 Xeon und einem Quadro SLI Gespann messen kann, ist auch klar. Für diese stellt es natürlich keine Konkurrenz dar. Ist aber auch ein anderer Anwendungsbereich.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von Cook2211
        Ich persönlich würde auch nicht ausschließen, dass wir irgendwann ein MacBook mit ARM CPU sehen.
        Im Low Energy Bereich auf jeden Fall.
      • Von Atent123 Volt-Modder(in)
        Das liegt daran das können und Geschwindigkeit für mich eng zusammenliegen.
        Aber ich verstehe nun deinen Standpunkt.
      • Von Atothedrian Software-Overclocker(in)
        Zitat von Atent123
        Warum vergleicht man dann einen fast komplett inaktiven Chip mit einem komplett ausgelasteten ARM Chip ?
        Hier vergleicht keiner etwas derartiges, das ziehst du nur immer heran und ich weiß nicht warum. Es geht mir hier nicht um Benchmarks.
        Ich fasse deine Aussagen noch einmal kurz zusammen:
        ARM kann fast nichts.
        Mit einem ARM Gerät kann man nicht Produktiv sein.
        x86 ist Pflicht für alle Bereiche und es wird nie einem RISC Prozessor im Notebook geben (Gabs schon nennt sich Powerbook)

        Du redest nur von Geschwindigkeit, wir reden von FUNKTIONEN. Wenn ein Gerät mit ARM Chip deine Funktion erfüllt muss ich nicht wissen wie hoch die benschmark einen x86 Prozessor ist. Ich kann Produktive sein und meine Anforderungen die ich an das Gerät stelle werden erfüllt. Was will ich mehr?!

        Ich vergleiche hier auch nicht einfach, ich zeige nur auf das dieses (Entschuldigung) plumpe Gehabe mit "der kann nichts das ist kein x86" falsch ist. Ein IBM Power8 mit RISC Kern (Genau wie ein ARM) hat Pro CPU Kern 8 Threads, da möchte ich den i7 mal sehen.

        Du solltest aufhören dir selbst Schranken aufzuerlegen und nur weil das ein ARM ist sagen der ist unbrauchbar.
      • Von Atent123 Volt-Modder(in)
        Zitat von Atothedrian
        Du kennst den Unterschied zwischen CISC und RISC? Dir ist schon klar, dass da völlig verschiedene Befehlssätze arbeiten. Und in einem x86 Intel Prozessor steckt auch nur ein RISC Die CISC Befehle werden vorher einfach auf RISC runtergebrochen. Das zeigt ziemlich einfach, dass du die selben Operationen auch auf einem "reinen" RISC ausführen kannst
        Und wenn ich sehe was heute ARM Geräte so leisten ist das nicht nichts ?!
        Warum vergleicht man dann einen fast komplett inaktiven Chip mit einem komplett ausgelasteten ARM Chip ?
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