iPhone 7: Prozessoren werden nur von TSMC hergestellt; Samsung ist als Zulieferer ausgeschieden

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Die Chipproduktion des iPhone 7 hat dieses Jahr zur Abwechslung alleine TSMC übernommen - beim iPhone 6s war Samsung noch an Bord gewesen.
Quelle: IHS

Der Chef des Aufsichtsrats von Halbleiterhersteller TSMC hat erklärt, dass sein Unternehmen die gesamte Chip-Produktion für das iPhone 7 übernommen hat. Samsung ist damit als Chip-Lieferant vorübergehend ausgeschieden - ein Bericht geht zudem davon aus, dass sich das Monopol TSMCs auch für das iPhone 8 halten wird.

Samsungs Jahr auf dem Smartphone-Sektor hätte eindeutig besser verlaufen können. Das eigentliche Flaggschiff Galaxy Note 7 hatte mit solch großen Akkuproblemen zu kämpfen, dass die Koreaner die Produktion des Geräts einstellen mussten. Als Zulieferer macht Samsung üblicherweise mit AMOLED-Displays und Chipsätzen gute Geschäfte - und auch hier gibt es Rückschläge zu vermelden.

Während Apple im iPhone 6s noch Halbleiter von TSMC und Samsung verbaute, bestätigt der Aufsichtsratsvorsitzende von TSMC, Morris Chang, dass Apples Chip-Bestellungen für das iPhone 7 vollständig an das eigene Unternehmen gingen. Ein chinesischer Bericht geht zudem davon aus, so Kollegen von Patently Apple, dass sich dieser Trend auch bei der nächsten iPhone-Generation fortsetzen werde. Auch wenn iPhone-Verkäufe ihren Höhepunkt offenbar schon überschritten haben, gehört das Apple-Smartphone noch immer zu einem der verbreitetsten Smartphones.

Patently Apple berichtet außerdem, dass Qualcomms Snapdragon 830 gerüchteweise ebenfalls vermehrt von TSMC produziert werde, da Samsungs Produktion hinter dem eigentlichen Zeitplan liege. Somit verliert Samsung nicht nur seinen Anteil bei Apple, sondern auch vielen anderen Android-Smartphones. Betrachtet man all dies, hätte das Jahr für Samsung zweifelsfrei besser verlaufen können.

Bei TSMC kann man sich deshalb einen kleinen Seitenhieb auf Samsungs Probleme mit dem Akku des Note 7 nicht verkneifen: "Es ist wirklich schlecht, dass Samsung die wahre Ursache der Explosionen noch nicht gefunden hat. Ich denke, es ist schrecklich, denn es ist ein Problem der Verlässlichkeit.", so Morris.

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