iPhone 7 Plus: Hintergrundunschärfe macht laut Test schon in der Beta eine gute Figur
Der sogenannte Porträtmodus für das iPhone 7 Plus soll eine Hintergrundunschärfe ermöglichen, wie man sie eigentlich nur von DSLR-Kameras kennt. Die Kollegen von Golem haben sich das noch im Beta-Stadium befindliche Feature einmal genauer angesehen - und ziehen ein positives Fazit. Perfekt ist die Technik jedoch nicht.
Besitzer einer Spiegelreflexkamera machen sich eine höhere Tiefenunschärfe zunutze, wenn sie beispielsweise unruhige Hintergründe verschwimmen oder einfach nur Personen beziehungsweise Objekte im Vordergrund stärker betonen wollen. Dank Dual-Kamera soll das iPhone 7 Plus den Kniff der Tiefenunschärfe ebenfalls beherrschen. Die Kollegen von Golem haben sich das im Zuge der Betaversion von iOS 10.1 einmal genauer angesehen und kommen zu einem positives Fazit - wenngleich der sogenannte Porträtmodus auch seine Tücken hat.
So sei es beispielsweise nicht möglich, etwas an der Intensität der Unschärfe zu verändern. Außerdem muss ein Objekt weit genug, darf aber auch nicht zu weit entfernt sein, damit der Effekt greift. Gesichter sollen dann aber tatsächlich immer scharf werden. Das findet allerdings schon beim Pullover oder der erhobenen Hand des Redakteurs seine Grenzen, die nicht mehr so scharf erscheinen. Der Schärfebereich sei dafür schlicht zu knapp bemessen.
Dem Unschärfemodus anderer Hersteller sei die Apple-Version dennoch weit überlegen. So heißt es im Fazit unter anderem: "Verglichen mit den Unschärfemodi anderer Smartphone-Hersteller empfinden wir den des iPhone 7 Plus bereits in der jetzigen Betaversion als natürlicher. Das liegt vor allem an der guten Kantenglättung und der schrittweisen Unschärfe, die je nach Entfernung stärker wird."
Den kompletten Artikel finden Sie bei den Kollegen von Golem, mehr über das iPhone 7 (Plus) lesen Sie wie gehabt auf der PCGH-Themenseite.
Quelle: Golem

Beispiel: Nvidia bringt DSR womit Downsampling mit wenigen Mausklicks realisiert werden kann. Irgendwann später bringt AMD VSR, was nichts anderes ist, als das, was Nvidia DSR nennt. Laut deiner Logik sollte über AMDs VSR dann also nicht berichtet werden, weil es das ja bereits gibt und nichts Neues bietet und somit nicht "berichtenswert" erscheint.
Hast du dich damals, als es um dieses Thema ging, auch über die Berichterstattung beschwert?
Oder bei GSYNC Freesync?
Es gibt unzählige Berichte über AMD Zen. Sollte man das auch besser lassen? Ich meine, es ist ja auch nur eine CPU die nichts wirklich Neues bietet. Laut deiner Logik also unnötig.
Und ist dir vielleicht mal der Gedanke gekommen, dass es Millionen von Leuten gibt, die iPhones nutzen und die solche Berichte interessieren? Die wissen wollen, wie der Portraitmodus funktioniert? Ob er gut ist? Für diese Leute werden diese Artikel geschrieben. und das ist gut und richtig so.
"Verglichen mit den Unschärfemodi anderer Smartphone-Hersteller empfinden wir den des iPhone 7 Plus bereits in der jetzigen Betaversion als natürlicher."
Das bedeutet, dass diese Funktion bereits jetzt, in der Beta Version einen besseren Eindruck macht, als bei der Konkurrenz, auch wenn sie - wie ebenfalls im Artikel festgestellt - noch nicht perfekt ist.
Für mich, ein sehr interessanter Artikel. Danke Golem!
Verstehe das Problem nicht?
Will man den Bokeh Effekt haben, dann Portrait Modus benutzen. Will man den Bokeh Effekt nicht haben, dann den ganz normalen Foto Modus verwenden und am Ende ggf. zurechtschneiden.
Künstlich was Unschärfen sieht einfach bescheuert aus.
Daher für mich auch kein Feature, sondern schlicht überflüssig.
Du hast null Ahnung von Fotografie.
Also meine Empfehlung: Erstmal den Artikel lesen, bevor man wieder mit "Bei Android gibt es das schon Blah Blah" anfängt.
Beim iPhone ist diese Funktion neu, also wird sich das angeschaut und darüber berichtet. In diesem Artikel im Vergleich zu anderen. Wie dramatisch...
Es ist eine ganz einfache Folge von Sachverhalten:
1. Es wird in übertrieben Maß über eine Funktion berichtet
2. Funktion ist bereits bei Konkurrenz seit Jahren vorhanden (sowohl direkt von Geräteherstellern als auch als Third-Party-Apps)
3. Funktion ist nicht besonders gut umgesetzt (siehe Golem)
Habe ich je behauptet, dass im Artikel die Android-Alternativen nicht erwähnt werden würden? Nein, in keinster Weise! Aber ich habe das böse Android erwähnt, deswegen muss der weiße Apple-Ritter in schillender Rüstung herkommen und Apple verteidigen, obwohl das komplett aus dem Kontext gerissen ist und komplett das Thema verfehlt: die Berichterstattung über eine seit Jahren vorhanden Funktion, welche bei Apple (wie im originalen Golem-Artikel geschrieben!) nicht sonderlich gut umgesetzt ist, und in keinster Weise mit einer DSLR konkurrieren kann.
Wäre die Funktion etwas neues, könnte man die übertriebene Berichterstattung gutheißen. Wäre die Funktion besonders gut gelungen und objektiv deutlich besser als andere Konkurrenten (was die mangelhafte Kantenerkennung aber praktisch verhindert) könnte man die Berichterstattung gutheißen. So ist es aber eine durchschnittliche Funktion, welche sich um Jahre verspätet (gemessen an der Konkurrenz bei Windows Phone und Android), aber von Golem, Computerbase, PCGH, etc. wie eine absolute Neuheit ausgiebig behandelt und z.T. getestet wird.
Fakt ist: Für keine andere Kamerazusatzfunktion der letzten Jahre - nichtmal als die ersten Hintergrundunschärfe-Funktionen bei First-Party-Kameraanwendungen eingeführt wurden - gab es eine derartige Berichterstattung. Das ist mein Problem, nicht etwa das es sich hier um ein Apple-Produkt handelt. Aber klar, verteidige weiterhin Apple, auch wenn es hier in dieser Diskussion gar nicht darum geht. Aber mir dann vorwerfen, ich würde nicht lesen, wenn man selber zu 99% am Kontext vorbei argumentiert...
Künstlich was Unschärfen sieht einfach bescheuert aus.
Daher für mich auch kein Feature, sondern schlicht überflüssig.
Es ist nur logisch, dass man versucht, sowas auch bei Smartphones hinzubekommen. Genauso wie optischer Zoom sind das Dinge, die DSLRs können und Smartphones nicht. Zudem ist da nichts künstlich. Das ist einfach nur Physik. Dein Auge macht das übrigens auch von selbst, ich hoffe, es stört dich nicht... Klar, bei Smartphones wirds künstlich erzeugt, weil die passenden Objektive fehlen.
Aber nur so als Geheimtipp: Man muss es nicht nutzen.
Schön, wenn man auswählen kann, ob man etwas nutzen will oder nicht. Auswahlmöglichkeiten.... genialste Erfindung ever...
Und Fotos wie dieser hier kennt wohl jeder:
http://cdn.picturecorrect...
http://www.wildernessshot...
Was spricht dagegen, wenn man nun die Möglichkeit hat, sowas auch mit nem Smartphone zu erzeugen.