Apple iPhone X: Im Kameratest knapp hinter dem Google Pixel 2

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Das iPhone X ist das aktuell beste Smartphone für unbewegte Aufnahmen.
Quelle: Apple.com

Bei High-End-Smartphones ist auch die Kamera ein Feature, auf das die Hersteller und Käufer sehr viel Wert legen. Bei Tests von DxoMark hatte zuletzt das Pixel 2 von Google den ersten Platz bei den Smartphones erobert, doch das neue iPhone X zieht im aktuellen Test fast gleich und scheitert nur wegen Videoproblemen daran, den Thron zu erobern.

Das neue iPhone X wurde von DxoMark getestet und die Kamera in vielen verschiedenen Szenarios bewertet. Insgesamt kommt das neue Apple -Smartphone auf einen Wert von 97 Punkten und ist damit nur einen Punkt hinter dem neuen Pixel 2 von Google. Das iPhone 8 und das iPhone 8 Plus hatten 92 beziehungsweise 94 Punkte erreicht.

Sieht man sich die Ergebnisse etwas genauer an, so liegen die Stärken des iPhone X klar im Foto-Bereich, vor allem bei kontrastreichen Umgebungen oder bei viel Umgebungslicht. Die Bokeh-Effekte für Portraitaufnahmen und HDR-Fotos werden ebenfalls positiv hervorgehoben. Laut DxO erreicht das iPhone X bei Fotos sogar die bislang besten Ergebnisse überhaupt und kann in diesem Bereich sogar 101 Punkte verbuchen.

Hier liegt das Apple-Smartphone vor dem Huawei Mate 10 Pro und dem Samsung Galaxy Note 8, die bisher zusammen mit je 100 Punkten auf dem ersten Platz lagen. Bei den Video-Aufnahmen hingegen hat das iPhone X Probleme mit nicht ausreichender Belichtung, sichtbarem Bildrauschen und beim Autofokus, wenn nicht viel Umgebungslicht vorhanden ist.

Daher erreicht das Smartphone in der Video-Sparte nur 89 Punkte, die dafür sorgen, dass das iPhone X sich insgesamt nicht an die Spitze setzen kann. Das bedeutet aber nicht, dass das Smartphone schlechte Videos aufnimmt, das Testergebnis entspricht hier aber trotzdem nur ungefähr dem des iPhone 8 Plus. Das Google Pixel 2 und das Huawei Mate 10 sind bei Video mit je 98 Punkten Spitzenreiter. Für unbewegte Aufnahmen ist das iPhone X aber laut DxO das aktuell beste Smartphone.

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Andregee Software-Overclocker(in)
        Die Erklärung warum mehr Pixel auf gleicher Fläche vom sichtbaren Rauschen nicht über dem Wert von weniger Pixeln liegen, habe ich bereits erwähnt. Du hast recht, das einzelne größere Pixel zeigt weniger rauschen, dessen Rauschen ist aber bedingt durch die größere Fläche im Bild doch wieder stärker sichtbar, daher der Wert Visual Noise, er erfasst nicht nur das rauschen der Pixel sondern berücksichtigt auch dessen Auffälligkeit. Dxo als Instanz für Sensorgüte selbst erfasst diese Messgröße und dort kann man auch verschiedene Sensoren vergleichen. Wenn ich am PC bin kann ich das gern verlinken, am Smartphone ist mir das zu mühselig. Als einfaches Beispiel. 2 Pixel einer hellgrau und einer dunkelgrau sind auf einer bestimmten Entfernung gut erkennbar. Viele weiße und schwarze Pixel die eigentlich deutlich stärker voneinander abweichen, aber eben kleiner sind, verschmelzen hingegen bei der Betrachtung zu einem einheitlichen Grau, weil sie für das Auge nicht mehr klar separierbar sind. Auch könnte man das Bild einer 36 Mp Kamera auf 12 Mp herunterskalieren, dann übernimmt die Elektronik das was sonst das Auge erledigt. Beim verrechnen der Pixel werden die Abweichungen welche durch das rauschen bedingt sind niveliert, mit dem Vorteil das für jedes der fertigen 12 Megapixel ausgehend von derer 36 dreimal soviel Informationen vorhanden waren, als wäre das Bild mit einem nativen 12 Megapixelsensor erstellt worden, so das auch die Bayer Interpolationsverluste des Demosaicings kompensiert werden, so das man am Ende nicht nur vom Rauschen nicht schlechter gestellt ist, sondern am Ende auch noch mehr Details im Bild festhalten konnte. Auf weniger Megapixel bei gleicher Sensorfläche zu setzen, bedeutet also lediglich eine unnötige Beschränkung, aber keinen wirklichen Vorteil

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      • Von Andregee Software-Overclocker(in)
        Die Erklärung warum mehr Pixel auf gleicher Fläche vom sichtbaren Rauschen nicht über dem Wert von weniger Pixeln liegen, habe ich bereits erwähnt. Du hast recht, das einzelne größere Pixel zeigt weniger rauschen, dessen Rauschen ist aber bedingt durch die größere Fläche im Bild doch wieder stärker sichtbar, daher der Wert Visual Noise, er erfasst nicht nur das rauschen der Pixel sondern berücksichtigt auch dessen Auffälligkeit. Dxo als Instanz für Sensorgüte selbst erfasst diese Messgröße und dort kann man auch verschiedene Sensoren vergleichen. Wenn ich am PC bin kann ich das gern verlinken, am Smartphone ist mir das zu mühselig. Als einfaches Beispiel. 2 Pixel einer hellgrau und einer dunkelgrau sind auf einer bestimmten Entfernung gut erkennbar. Viele weiße und schwarze Pixel die eigentlich deutlich stärker voneinander abweichen, aber eben kleiner sind, verschmelzen hingegen bei der Betrachtung zu einem einheitlichen Grau, weil sie für das Auge nicht mehr klar separierbar sind. Auch könnte man das Bild einer 36 Mp Kamera auf 12 Mp herunterskalieren, dann übernimmt die Elektronik das was sonst das Auge erledigt. Beim verrechnen der Pixel werden die Abweichungen welche durch das rauschen bedingt sind niveliert, mit dem Vorteil das für jedes der fertigen 12 Megapixel ausgehend von derer 36 dreimal soviel Informationen vorhanden waren, als wäre das Bild mit einem nativen 12 Megapixelsensor erstellt worden, so das auch die Bayer Interpolationsverluste des Demosaicings kompensiert werden, so das man am Ende nicht nur vom Rauschen nicht schlechter gestellt ist, sondern am Ende auch noch mehr Details im Bild festhalten konnte. Auf weniger Megapixel bei gleicher Sensorfläche zu setzen, bedeutet also lediglich eine unnötige Beschränkung, aber keinen wirklichen Vorteil

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      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Ja, diese aggressiven Filter werden meiner Meinung nach auch zu wenig bei der Wertung berücksichtigt. Weichzeichnung, Rauschreduzierung und Nachschärfung sorgen zwar für ein weiches und rauschfreies Bild, aber zerstären die Struktur und lassen es teilweise wie ein Ölgemälde aussehen. Wo ich Dir aber widersprechen muss ist die These das weniger Pixel bei gleichen Sensorfläche genau so viel Rauschen. Das ist nach meinem Kenntnisstand nicht so und spiegelt sich auch genau so bei größeren Kameras ab. So rauschen eben die Vollformat "lowlight" Kameras mit weniger Pixel geringer als ihre Pendants mit hoher Pixelzahl. Demnach bringt eine Auflösungreduzierung bei gleicher Chipfläche durchaus etwas. Man kann ja auch einfach 4 statt einen Pixel nehmen und hat so genauere Messergebnisse aber eine geringere Auflösung. Ob sich die genaue Sensortechnik wirklich nicht weiter entwickelt hat kann ich nicht genau beurteilen aber eigentlich gehe ich davon aus das auch bei Smartphonekameras die Entwicklung genau so schnell, wenn nicht gar schneller als bei anderen Digitalkameras voranschreitet.

        MfG
      • Von Andregee Software-Overclocker(in)
        Zitat von DaStash
        Sagen wir es mal so. Die meisten Kameras machen bei optimalen Lichtverhältnissen also tagsüber top Fotos. Da sieht man dann kaum Unterschiede. Diese treten dann erst bei schwierigen Verhältnissen wie Dämmerlicht, Kunstlicht, Blitz, GegenLicht etc. auf. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen und Unterschiede werden sichtbarer.

        MfG
        Es gibt einen Hauptfaktor für die Bildgüte bei schlechtem Licht, die Sensorfläche und und darin unterscheiden sich die meisten Smartphonecams kaum. Als Samsung beim Wechsel vom S6 zum S7 die Pixelzahl reduzierte mit so blumigen Aussagen wie, der Sensor könnte nun mehr Licht aufnehmen und die Bilder würden geringer rauschen, verfiel man komplett dem Marketingschmarn, denn alles was sensorseitig im fertigen Bild das rauschen bestimmt bei gleichen Aufnahmeparsmetern , ist neben der Sensortechnologie die seit Jahren stagniert, die Fläche. Sicher neigen kleinere Pixel stärker zum rauschen als große, das nützt aber nichts wenn auf gleicher Sensorfläche dann weniger Pixel dafür eben größer sind, wodurch geringere Abweichungen entsprechend der Größe deutlich stärker im fertigen Bild auffallen während die Rauschdifferenzen bei kleineren Pixeln höherer Anzahl in der feineren Struktur eben eher unentdeckt bleibt. Darum gibt es bei Dxo auch die Messgröße Visual Noise, die entsprechende Faktoren berücksichtigt. Bei gleicher Sensorfläche und Technologie ist es also egal ob da nun 10 oder 20 Megapixel untergebracht sind, wobei es ja da Experten gibt die beide Bilder dann in der 100 Prozent Ansicht vergleichen und dabei ausblenden, das sie beim 20 Megapixel Bild viel weiter drin sind. Wenn dann muss man bei der identischen Ausgabegröße bleiben. Will man eine wirkliche Steigerung erreichen, führt kein Weg an einem größeren Sensor vorbei. Ganz ehrlich, ich finde die Bilder der angeblichen Top cams im Smartphones bei schlechtem Licht alle furchtbar, auch die von meinem S6. Die Rauschunterdrückung zermatscht alle Details, mit dem S7 was ja angeblich deutlich geringer rauschen sollte, wurde das weiter gesteigert, Bäume und Sträucher sehen aus wie Plüsch ohne Struktur. Alles was heute angeblich optimiert wird, ist das anwenden aggressiver Software. Bei allem über ISO 200 führt imho kein Weg an Raw vorbei, wenn man noch etwas Struktur erhalten möchte denn mir ist ein ehrliches rauschen lieber als das unsägliche Gematsche. Ansonsten muss man ja sagen das ein Ois und eine höhere Lichtstärke helfen, ersteres bei statischen Motiven, zweites bei statischen als auch bei Bewegungen aber hier zählt das S6 auch heute noch im Vergleich zu den Top modellen weshalb sich da seit 2015 nicht wirklich etwas getan hat

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      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Ja, aber Fotos bei Dämmerlicht und Co. sehen auf Smartphones immer beschissen aus, egal welches ich da nehme.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Threshold
        Wenn ich aber Fotos vom S6 mit dem S8 vergleiche, kann ich echt keinen Unterschied sehen.
        Abgesehen davon, dass beim S8 nur ein 4:3 Bildformat gibt, wenn man die höchste Auflösung eingestellt hat.
        Wer guckt denn heute noch Bilder im 4:3 format an?
        Sagen wir es mal so. Die meisten Kameras machen bei optimalen Lichtverhältnissen also tagsüber top Fotos. Da sieht man dann kaum Unterschiede. Diese treten dann erst bei schwierigen Verhältnissen wie Dämmerlicht, Kunstlicht, Blitz, GegenLicht etc. auf. Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen und Unterschiede werden sichtbarer.

        MfG
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