iPhone 5S: Patent beschreibt Audio Hyperlinking für kommende Smartphones
Apple hat jetzt ein Patent angemeldet, mit dem man in analogen Audioformaten Hyperlinks unterbringen kann. Da man einen für Menschen nicht hörbaren Frequenzbereich nutzen will, würde man von den versteckten Informationen als Zuhörer nichts mitbekommen.
Versteckte Nachrichten in Songs? Für Musiker schon seit den Beatles kein unbekanntes Stilmittel mehr - eine kleine Sammlung dieser versteckten Botschaften finden Sie übrigens unter der angehängten Wiki-Quelle. Einen ähnlichen Ansatz könnte Apple nun beim iPhone 5S oder einem späteren Smartphone verfolgen, denn in einem Patentantrag wird eine Methode beschrieben, wie man Informationen in einem Song verstecken kann. Allerdings muss man diesen nicht rückwärts spielen, sondern die Informationen werden außerhalb des für den Menschen hörbaren Frequenzbereichs abgelegt. Im Patentantrag ist bei der Nutzung das Aufrufen eines Hyperlinks als Beispiel genannt, im Prinzip kann man aber alle nur erdenklichen Funktionen in einen Song einbetten.
Natürlich müssen die Informationen auch auf ein offenes Ohr treffen, in diesem Fall vermutlich ein Smartphone, welches über das Mikrofon die Umgebungsgeräusche oder Lieder abtastet und so die Informationen erhält. Da Smartphones zukünftig ohnehin die Umwelt aktiv oder passiv mitverfolgen, keine allzu große Hemmschwelle. Zyniker sind bereits schon wieder soweit, in diesem Patent einen weiteren Versuch der Werbeindustrie zu sehen, um noch weiter in unser Leben vorzudringen. So wäre es beispielsweise denkbar, dass es im App Store zwei Songs zur Auswahl gibt. Einen kostenlosen und einen kostenpflichtigen. Wird der kostenlose Song abgespielt, öffnet sich eine passende Werbung, die durch die Audiosequenz aufgerufen wird.
Diese Technik wird aber vermutlich noch nicht mit dem iPhone 5S vorgestellt werden und Apple wird, falls man überhaupt eine Umsetzung plant, sehr sorgfältig überlegen, wie man diese Funktion als eine fantastische Neuerung verkaufen kann, während man mit den diversen Rechteinhabern und Werbetreibenden bereits lukrative Deals abgeschlossen hat. Wäre zumindest denkbar. Gilt aber als Ansatz natürlich auch für alle anderen Unternehmen.
PS: kcabrewopehtekatattogew.
Quelle: Backmasking (Wiki), appleinsider
