iPhone & Co.: Apple reagiert auf Kritik an flüssigem Glas
Apple reagiert auf die Kritik an seiner neuen Designsprache "Liquid Glass" für iOS, iPadOS & Co. und reduziert den auffälligen Transparenzeffekt in der Beta 3 von iOS 26 deutlich. Die Tester hatten zuvor Lesbarkeitsprobleme bemängelt.
Im Rahmen der WWDC ("Worldwide Developers Conference") '25 hatte Apple eine Vorschau auf seine neuen Betriebssysteme iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS für das iPhone, den Mac und andere Geräte gezeigt und setzt dabei auf neue Bezeichnungen und flüssiges Glas ("Liquid Glass"). Die erste vollständig neuartige Designsprache seit iOS 7 im Jahre 2013 geht zudem mit einer einheitlichen Nomenklatur der insgesamt sechs Apple-Betriebssysteme einher.
Jetzt aber reagierte Apple auf die anhaltende Kritik an seiner neuen Designsprache "Liquid Glass" für iOS, iPadOS & Co. und reduziert den auffälligen Transparenzeffekt in der Beta 3 von iOS 26 deutlich. Die Tester hatten zuvor über die Lesbarkeitsprobleme geklagt, welche durch das "flüssige Glas" hervorgerufen werden. Bereits mit der vorangegangenen Beta 2 hatte Apple daran erstmals Hand angelegt.
Mit der neuesten Beta 3 von iOS 26 und weiteren Betriebssystemen der nächsten Generation werden folgende Probleme behoben:
- Transparenzprobleme im Kontrollzentrum
- Transparenzprobleme mit Interface-Elementen
- Transparenzprobleme in Navigationselementen von Apps
- Weniger stark durchscheinende Home-Screen-Icons
- Oberflächen wirken jetzt deutlich mattierter
Die Designsprache erinnert unweigerlich an Aero Glass aus Windows Vista und gibt Nutzern den Blick auf hinter den Steuerelementen liegenden Inhalten frei. In sämtlichen Anwendungen kommt das Design systemweit zum Einsatz.
Das flüssige Glas kommt demnach auch für Knöpfe, Schalter, Slider, Tabs, Text, die Mediensteuerung und alle anderen Bedienungselemente in iOS, iPadOS, macOS, watchOS, tvOS und visionOS zum Einsatz und soll Inhalte hervorheben, deren Steuerelemente aber weniger aufdringlich in den Hintergrund treten lassen.
iOS 26, watchOS 26, tvOS 26, macOS 26, visionOS 26 und iPadOS 26 sollen ihr Debüt im Spätsommer oder Herbst feiern, wenn Apple seine neuen iPhone-Modelle aus der iPhone-17-Serie offiziell vorstellt. Das Liquid Glass soll sich dabei weitreichend anpassen lassen und auch im systemweiten Dark Mode erhalten bleiben.
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Quelle: Golem
