Apple: Verspätet sich das iPhone 6 wegen Display-Problemen?
Da Apple für den 9. September eine große Medien-Veranstaltung angekündigt hat, liegt der Schluss nahe, dass das iPhone 6 an diesem Tag der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. Neuesten Berichten zufolge könnte sich der Start des Geräts aber verzögern, denn die Auftragsfertiger haben allem Anschein nach größere Probleme mit den Displays.
Als das erste iPhone im Jahre 2007 eingeführt wurde, ahnte noch niemand, dass sich die Welt der Mobiltelefone derart drastisch verändern würde. Inzwischen gibt es bereits acht verschiedene Modelle, von denen natürlich nur zwei aktuell sind. Das Flaggschiff iPhone 5S gehört zwar zweifelsfrei zu den besten Smartphones auf dem Markt, doch gerade das nur 4,0 Zoll große Display sorgt bei zahlreichen Endkunden für Unmut. Aus diesem Grund – und um nicht den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren – kommt das nächste iPhone in einer 4,7-Zoll- und 5,5-Zoll-Variante. Doch die neuen Displays scheinen momentan noch für Probleme bei den Auftragsfertigern zu sorgen. Laut einem Bericht des Wirtschaftsdiensts Reuters versuchen diese nämlich, durch Produktionsprobleme verlorengegangene Zeit aufzuholen.
Ursprünglich sollte der Bildschirm des noch nicht erschienenen Smartphones über lediglich eine Beleuchtungsschicht verfügen. Diese Planung versagte allerdings in der Praxis, da das Display letzten Endes schlicht und ergreifend zu wenig Leuchtkraft besaß. Somit wurde das iPhone 6 nachträglich mit einem zweischichtigen Display ausgestattet, wodurch selbstredend jede Menge Zeit verloren ging. Theoretisch besteht also die Möglichkeit, dass der Produktionsrückstand der Auftragsfertiger den wohl für den 9. September geplanten Release des neuen iPhones verzögern wird. Wahrscheinlich hat die Display-Problematik aber nur Auswirkungen auf die flächendeckende Verfügbarkeit. Bislang hat Apple immerhin 70 bis 80 Millionen Einheiten bei Foxconn und Pegatron geordert.
Quelle: Reuters
Typisches jährlich vor jedem Launch immer wiederkehrendes künstliches Verknappungsblabla