iPhone X: Apple-Smartphone geht laut Tests schnell kaputt

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Das iPhone X ist nach einem Sturz schnell kaputt.
Quelle: Apple

Das neue iPhone X von Apple verwendet auf der Vorder- und Rückseite Glas und genau das soll laut ersten Tests dafür sorgen, dass das teure Smartphone bei einem Sturz sehr schnell kaputtgeht. Aber auch andere Stellen des iPhone X überstanden die Falltests nicht unbeschadet. Ein Case und eine Versicherung werden empfohlen.

Käufer eines iPhone X sollten das neue Smartphone von Apple sicherheitshalber in ein Case stecken und außerdem zur Versicherung Apple Care+ greifen, um im Schadensfall nicht sehr hohe Rechnungen begleichen zu müssen. Das ist das Fazit, das sich laut Golem aus ersten Tests ziehen lässt, in denen das iPhone X auf seien Robustheit getestet wurde.

Die Webseite cnet hat das neue Apple-Smartphone aus rund 90 cm Höhe auf den Gehsteig vor dem Büro fallen lassen. Das soll der Taschenhöhe der meisten Nutzer entsprechen. Das iPhone X überstand den Kontakt mit dem Boden nicht sonderlich gut. Auf der Rückseite waren drei der vier Ecken gesprungen, die Seite der Kamerabefestigung beschädigt, der Stahlrahmen war angeschlagen und andere Stellen waren ebenfalls etwas beschädigt.

Bei einem zweiten Fall direkt auf die Bildschirmseite war auch die Rückseite mit noch tieferen Rissen betroffen, außerdem fielen sogar kleinere Splitter aus dem Display - trotzdem funktionierte das iPhone X noch, auch wenn es in diesem Zustand natürlich nicht mehr brauchbar war. Etwas wissenschaftlicher ging der Smartphone-Versicherer Square vor, der standardisierte Tests durchführt, allerdings gleich aus 1,8 Metern Höhe.

Hier zerbrach das Display und auch die Gesichtserkennung Face ID funktionierte danach nicht mehr. Auch einen Fall auf die Seite überlebte das Display nicht und die Rückseite war ebenso empfindlich wie beim Test von cnet. 60 Sekunden im Schleudergang der Waschmaschine sorgten ebenfalls für Glasbruch, dafür überlebte das iPhone X eine halbe Stunde im Wasser bei 1,5 Metern Tiefe.

Auch wenn die Praxisnähe der Tests angezweifelt werden kann, machen die Ergebnisse doch deutlich, dass eine Versicherung beim teuren iPhone X keine schlechte Idee sein dürfte. Apple verlangt allerdings 229 Euro für zwei Jahre Apple Care+, in denen dann zwei Reparaturen enthalten sind, die 29 Euro oder bei einem Displaytausch 99 Euro kosten.

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    • Kommentare (36)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Captain-S Software-Overclocker(in)
        Zitat von ich558
        Komisch, dass manche behaupten das X sei extrem anfällig und andere wiederum vergewaltigen es noch stärker und es passiert nix. Man kann es sogar einfrieren und vom Balkon werfen und es macht dem X nix aus.

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        Weil negative "Schlagzeilen" über das iPhone viel öfter geklickt werden als Positive.
        Wenn es auch Schwachsinn und gelogen ist, das ist der Presse doch scheißegal.
      • Von Captain-S Software-Overclocker(in)
        Zitat von ich558
        Komisch, dass manche behaupten das X sei extrem anfällig und andere wiederum vergewaltigen es noch stärker und es passiert nix. Man kann es sogar einfrieren und vom Balkon werfen und es macht dem X nix aus.

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        Weil negative "Schlagzeilen" über das iPhone viel öfter geklickt werden als Positive.
        Wenn es auch Schwachsinn und gelogen ist, das ist der Presse doch scheißegal.
      • Von Mylo Software-Overclocker(in)
        Zitat von Kindercola
        1) weil das so gut wie jedes Unternehmen macht und sicher nicht nur Apple
        2) Die Masse fordert halt jedes Jahr etwas Neues. Wie sinnvoll das auch immer sein mag. Ein gutes Beispiel? Grafikkarten - da tut sich doch seit Jahren kaum noch was spannendes von der Leistung.
        Nicht dein ernst!? Eine 1070 ist nicht 10% schneller als eine titan Xm!? Und das ist keine steigerung?
      • Von Eckism Volt-Modder(in)
        Zitat von Cpt_Erdnuss
        Wenn quelloffene und hochgradig anpassbare Software für dich schlecht ist, dann ist Android definitiv nichts für dich
        Schlecht ist an Apples Hardware (SoC,...) auch nichts. Nur die Preise stimmen nicht die dann am Ende dafür beim Kunden fällig werden. Solange die Leistung in Kombination mit iOS am Ende stimmt haben Sie alles richtig gemacht.
        Was hab ich davon, wenn's Quelloffen und hochgradig anpassbar ist? Ich will telefonieren, SMS, ins Internet, EMails lesen/schreiben und mal etwas daddeln, das ging bei iOS auch ohneQuelloffenheit...nen Frühstücksbrötchen bekommste mit keiner hochgradigen Anpassung hin.

        Zudem schrieb ich nicht, das die Hardware von Apple schlecht ist, sondern schlechtER im Vergleich und vorallem bei den Preisen.
      • Von ich558 Volt-Modder(in)
        Komisch, dass manche behaupten das X sei extrem anfällig und andere wiederum vergewaltigen es noch stärker und es passiert nix. Man kann es sogar einfrieren und vom Balkon werfen und es macht dem X nix aus.

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      • Von Cook2211 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Kindercola
        1) weil das so gut wie jedes Unternehmen macht und sicher nicht nur Apple.
        Genau. Das ist so bei Smartphones, Computern, TV Geräten, AV Receivern und, und, und.
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