iPhone 7: Apple-Patente auf Touch ID unter dem Display
Apple hat mehrere Patentanträge eingereicht, die Möglichkeiten beschreiben, wie Fingerabdrücke für die Touch-ID-Funktion nicht mehr über einen speziellen Sensor, sondern direkt auf einem Display erkannt werden können. Apple spricht dabei von einem transparenten Sensor-Bereich, der ein Bild eines Fingerabdrucks erstellen und weiterleiten kann.
Es gibt schon längere Zeit Gerüchte darüber, dass Apple bei kommenden iPhones auf einen speziellen Fingerabdruck-Sensor im Home-Button verzichten könnte und die Touch-ID-Funktion direkt unter das Display der Smartphones verlegt. Wie Patently Apple berichtet, hat Apple schon vor längerer Zeit mehrere passende Patentanträge eingereicht. Ein Antrag beschreibt eine "alternative Touch-ID-Methode, die einen Full-Display-Fingerabdruck-Sensor verwendet".
Ein weiterer beschreibt ein OLED-Display mit Fingerabdruck-Sensor für ein iPad. Nun hat Apple ein drittes Patent zugesprochen bekommen, das allerdings ursprünglich von Privaris stammt und von Apple mit vielen weiteren Patenten dieses Unternehmens erworben wurde. Darin wird unter anderem die Verwendung eines Touch-Screens zusammen mit einem integrieren Sensor beschrieben.
Das neue Patent behandelt nun ein Display mit einer "transparenten Finger-Touch-Sensor-Region", die sich direkt über dem Bildschirm befindet. Ein Controller steuert den Datenfluss zwischen Display, der Sensor-Region und dem eigentlichen Gerät. Für das Erkennen der Fingerabdrücke werden drei Möglichkeiten beschrieben: optisch, kapazitiv und per Ultraschall.
Laut Apple wären aber gerade optische Scanner besonders anfällig für einen "Gummibärchen-Angriff", bei dem ein von Gläsern kopierter Fingerabdruck auf formbaren, klebrigen Materialien wie Gummibärchen reproduziert wird, um die Sensoren zu täuschen. Kapazitiv sei sicherer, aber die genaueste Technik seien Ultraschall-Bilder. Ob Apple solche Sensoren wirklich bald in iPhones verwenden wird, ist wie immer nicht sicher.

Erscheinung im IPhone 59 im Jahr 2040 (wenn überhaupt).