Open-CL-Benchmarks der Xeon Phi von Intel aufgetaucht

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Die Xeon Phi dümpelt bei den Grafiktests von CL-Benchmarks im unteren Bereich. Nur beim Tree Search kann die Karte wirklich Punkten. Die Xeon Phi 5110P kam im November 2012 auf den Markt und wird zurzeit noch immer für circa 2.430 Euro verkauft.

Auf der Internetseite Clbenchmark.com ist nun eine Xeon Phi P5110 gelistet. Dabei wird deutlich, dass der Co-Prozessor von Intel, der im PCGH-Preisvergleich für circa 2.430 Euro gelistet wird, nicht wirklich mit aktuellen Modellen von Nvidia und AMD mithalten kann, was die Grafikrechenleistung betrifft. Nur beim Tree Search kann die Xeon Phi 5110P so richtig punkten. Hier werden 4.840 Punkte erzielt und auch normale Prozessoren abgehängt. Der nächste Chip, der annähernd diesen Wert erreicht, ist ein Intel Core i7-980X mit 3.610 Punkten.

Die Xeon Phi 5110P verfügt über einen Chiptakt von 1.053 Mhz, 8 GiByte GDDR5-Speicher der mit 1.250 MHz getaktet ist und über ein 512-Bit-Interface mit einer Bandbreite von 320 GB/s angebunden wird. Die theoretische Rechenleistung liegt bei 2022 SPFP-GFLOPS und der Hälfte in Double-Precision-Genauigkeit (DPFP). Die Fertigung findet im 22-Nanometer-Bereich statt. Die TDP der Xeon Phi liegt bei 225 Watt, kann aber auch je nach Last darüber liegen. Die Karte wird mit einem 8-Pin und einem 6-Pin-Stecker mit Strom versorgt. Erst im Mai wurde über neue Xeon Phis berichtet, die über eine höhere Rechenleistung als die Grafikkarten von 2012 erreichen sollen. Die Spezifikationen der Xeon Phi können im Bericht auf pcgameshardware.de nachgelesen werden.

Bildergalerie

Quelle: Clbenchmarks.com

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    • Kommentare (12)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Carsten
        Bissle wie OpenCL und Cuda, gelle? Nur dass jene beiden sich semantisch ähnlicher sind.
        Nein eigentlich nicht.

        Es ist im Prinzip genau so wie bei jedweder stink normalen CPU. AVX wird auch nicht einfach so verwendet.

        OpenCL/CUDA ist da eine völlig andere Geschichte vom Aufwand, und auch dahingehend, wie man arbeitet.

        OpenCL/CUDA werden ja "nur" Kernels ausgeführt. Bei XeonPhi kann man sich ja aussuchen, ob man "nur" einzelne Funktionen auslagert, also quasi ähnlich zu OpenCL/CUDA, oder eben die Anwendung nativ laufen lässt.

        Das steht dem Entwickler frei. Im Prinzip kann der Nutzer aber nicht unterscheiden, ob er jetzt auf ner XeonPhi oder einem stink normalen Rechner arbeitet, der eben einige Erweiterungen hat. XeonPhi hat halt sein eigenes OS.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Carsten
        Bissle wie OpenCL und Cuda, gelle? Nur dass jene beiden sich semantisch ähnlicher sind.
        Nein eigentlich nicht.

        Es ist im Prinzip genau so wie bei jedweder stink normalen CPU. AVX wird auch nicht einfach so verwendet.

        OpenCL/CUDA ist da eine völlig andere Geschichte vom Aufwand, und auch dahingehend, wie man arbeitet.

        OpenCL/CUDA werden ja "nur" Kernels ausgeführt. Bei XeonPhi kann man sich ja aussuchen, ob man "nur" einzelne Funktionen auslagert, also quasi ähnlich zu OpenCL/CUDA, oder eben die Anwendung nativ laufen lässt.

        Das steht dem Entwickler frei. Im Prinzip kann der Nutzer aber nicht unterscheiden, ob er jetzt auf ner XeonPhi oder einem stink normalen Rechner arbeitet, der eben einige Erweiterungen hat. XeonPhi hat halt sein eigenes OS.
      • Von Rollora Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von PCGH_Carsten
        Als Beschleuniger (=Co-Prozessor) bei wissenschaftlichen Anwendungen: Big-Data-Analyse (das, was in D immer so kritisch gesehen wird), Wettervorhersagen (was in D gerade wieder sehr "in" ist), bei der Berechnungn von Öl-und Gasvorkommen (Druck, Ausbreitung, Menge), Finanzmarktanalysen in Echtzeit, Strömungsberechnungen (Windwiderstand bei Autos, Flugzeugen etc.; Windkraftanlagen), Genomanalyse (bsw. von Viren), Astronomie (Bewegungen von Sternen/Galaxien simulieren), Simulation von Atomversuchen, Werkstoffberechnungen und lauter so Zeugs.
        bin mir außerdem ziemlich sicher, dass wir an der Uni diese Karte auch fürs Raytracing verwenden, also zum Testen, da das Projekt, an dem ich ~2006 mitgearbeitet hab immer noch existiert und die stets mit aktureller HW testen (auch jede Menge Playstations die auf einen Supercomputer zusammengeschaltet war, damals war der R600 von ATI der schnellste Chip).
        Aber das ist noch weit entfernte Zukunftsmusik, deine Anwendungsgebiete wären jetzt schon brauchbar.
      • Von PCGH_Carsten Volt-Modder(in)
        Zitat von Skysnake
        Den OpenCL Werten würde ich allerdings nicht wirklich viel Bedeutung zumessen, oder lässt jemand auf einer reinen CPU OpenCL-Programme laufen? Nicht wirklich

        C/C++ und durch den "richtigen" Compiler jagen und gut ist. Ok, ok, man muss noch die 512 Bit Befehlssatzerweiterung nutzen, sonst kann da nicht viel bei rum kommen, aber das wars dann auch "schon".
        Bissle wie OpenCL und Cuda, gelle? Nur dass jene beiden sich semantisch ähnlicher sind.
      • Von Vhailor Software-Overclocker(in)
        Danke @ Carsten und Querpfosten

        Was die Funktionen einer Karte (Tesla, Xeon-Phi) jenseits der 3D-Darstellung angeht, muss ich mir echt mal bei Zeiten was anlesen .
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Naja, hat ja echt LANGE gedauert, bis endlich mal jemand Werte rausspuckt

        Das Ding gibts ja schon ewig zu kaufen, aber es bleibt dennoch verdammt still

        Den OpenCL Werten würde ich allerdings nicht wirklich viel Bedeutung zumessen, oder lässt jemand auf einer reinen CPU OpenCL-Programme laufen? Nicht wirklich

        C/C++ und durch den "richtigen" Compiler jagen und gut ist. Ok, ok, man muss noch die 512 Bit Befehlssatzerweiterung nutzen, sonst kann da nicht viel bei rum kommen, aber das wars dann auch "schon".
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