Xbox Series S: Wie laufen Xbox-One-Spiele darauf?

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Xbox Series S: Wie laufen Xbox-One-Spiele darauf? (1)
Quelle: Microsoft

Anhand der technischen Daten der Xbox Series S kommt die Frage auf, wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar machen wird. Was hat es mit den nominell vier Teraflops an GPU-Leistung auf sich und was könnte Spiele bremsen im Vergleich zur größeren Xbox Series X?

Microsoft hat jüngst veröffentlicht, dass die Xbox Series S am 10. November auf den Markt kommen wird und ab dem 22. September zum Preis von rund 300 Euro vorbestellt werden kann. Ebenfalls offiziell ist, dass Xbox-Spiele mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel mit einer Bildrate von 120 Fps dargestellt werden können. Mittels Abwärtskompatibilität können auch Spiele für die Xbox One auf der Xbox Series S gespielt werden. Strittig ist, ob diese Spiele auch mit den Grafikverbesserungen daherkommen, die manche Titel im Rahmen der Anpassung an die Xbox One X erhalten haben. Es könnte sein, dass diese Spiele auf die optischen Anpassungen verzichten müssen, wenn sie auf der Xbox Series S laufen. Hintergrund ist, dass die Xbox Series S nur 10 GiByte an RAM besitzt, während die Xbox One X auf 12 GiByte an Arbeitsspeicher kommt. Zudem stellt die GPU der Xbox Series S nur vier Teraflops an Grafikleistung bereit, während die One X auf sechs Teraflops kommt.

Grafikchip auf RDNA-2-Basis der Xbox Series S ist leistungsfähiger als GPU der Xbox One X

Es gilt allerdings auch die Architektur der Grafikchips zu beachten. Die Xbox Series S setzt auf die moderne RDNA-2-Basis, welche wohl effizienter arbeiten wird, als die AMD GCN Gen 4+ die in der Xbox One X verbaut ist. Dieser Grafikchip bietet 2.560 Shader mit einem maximalen Takt von 1,172 GHz, was letztlich in sechs Teraflops Leistung mündet. Ebenfalls auf die vierte Generation von AMDS Graphics Core Next setzt etwa die AMD Radeon RX 570. Bei der Xbox Series S hingegen wird auf die moderne Architektur RDNA aus der zweiten Generation gesetzt. Diese Basis soll einen deutlichen Sprung gegenüber der ersten Iteration von RDNA sowie im Vergleich zu GCN gemacht haben. So wird etwa auch hardwarebeschleunigtes Raytracing unterstützt.

Die GPU-Custom-Version der Xbox Series S liefert allerdings nur vier Teraflops, womit sie auf dem Papier leistungsschwächer erscheint, wenn man nur die TFLOPS vergleicht. Allerdings arbeitet die RDNA-2-Architektur sehr wahrscheinlich deutlich effizienter als die GCN-Basis. So läuft etwa der RDNA-2-Chip der Series S mit 1,565 GHz als Taktrate und somit deutlich flotter, als der Grafikchip der Xbox One X. TFLOPS-Zahlen zwischen verschiedenen GPU-Generationen zu vergleichen, erscheint also wenig sinnvoll. Klar ist, dass die Playstation 5 mit bis zu 10,28 Teraflops einen stärkeren Grafikchip auf RDNA-2-Basis verbaut hat, vorausgesetzt der Spieleentwickler nutzt den dynamischen Takt der PS5. Die Xbox Series X hingegen leistet immer 12,15 Teraflops mit ihrem Grafikchip auf RDNA-2-Basis.

Xbox Series S mit Fokus auf Fps-Zahl in Spielen

In Sachen RAM muss bedacht werden, dass auf der Xbox One X Spieleentwickler maximal 9 GiByte der verbauten 12 GiByte GDDR5-RAM nutzen können. Die Xbox Series S hingegen hat zwar nur 10 GiByte an Arbeitsspeicher, der jedoch nach dem effizienter werkelnden GDDR6-Standard spezifiziert ist. Spieleentwickler können allerdings nur 7,5 GiByte mit einer Anbindung von 224 GB/s nutzen, während der Rest teilweise langsamer angebunden ist und dem Betriebssystem vorbehalten bleibt. Es ist unklar, wie die Series S mit speziell für die Xbox One X optimierten Spielen umgehen wird. Erste Spieleentwickler zeigen sich skeptisch, was die Reduzierung des Arbeitsspeichers im Vergleich zur Größeren und mit 500 Euro teureren Xbox Series X angeht. Wie auch die Xbox Series X unterstützt auch die Series S die Technik Xbox Velocity Architektur, die den Speicher effizienter ausnutzen soll, als bislang üblich.

  Xbox Series X Xbox Series S  Sony PS5 Sony PS5 Digital Edition
Prozessor        
Architektur AMD Zen 2 (7 nm) AMD Zen 2 (7 nm) AMD Zen 2 (7 nm) AMD Zen 2 (7 nm)
Daten 8 Kerne, 3,8 GHz / 3,6 GHz (mit SMT) 8 Kerne, 3,6 GHz / 3,4 GHz (mit SMT) 8 Kerne, bis zu 3,5 GHz (SMT) 8 Kerne, bis zu 3,5 GHz (SMT)
         
GPU        
Architektur Custom AMD Radeon RDNA 2 Custom AMD Radeon RDNA 2 Custom AMD Radeon RDNA 2 Custom AMD Radeon RDNA 2
Daten 52 CUs, 1,8 GHz 20 CUs, 1,565 GHz 36 CUs, 2,23 GHz 36 CUs, 2,23 GHz
Anzahl Shader 3.328 keine Angabe 2.304 2.304
Leistung 12,15 TFLOPS 4 TFLOPS bis zu 10,28 TFLOPS bis zu 10,28 TFLOPS
Hardwarebeschleunigtes Raytracing Ja, DirectX-Raytracing Ja, DirectX-Raytracing Ja Ja
Unterstützte HDR-Standards HDR 10, Dolby Vision HDR 10, Dolby Vision HDR 10 HDR 10
Performanceziel bei Spielen Spiele in UHD mit bis zu 120 Fps Spiele in 1440p mit bis zu 120 Fps Spiele in UHD mit bis zu 120 Hz Spiele in UHD mit bis zu 120 Hz
Maximale Auflösung 8K-UHD 8K-UHD 8K-UHD 8K-UHD
         
Audio Spatial Sound, 3D Audio Spatial Sound, 3D Audio Tempest 3D Audio Tempest 3D Audio
  Dolby Atmos Dolby Atmos - -
         
RAM        
Kapazität 16 GiByte GDDR6 10 GiByte GDDR6 16 GiByte GDDR6 16 GiByte GDDR6
Speicheranbindung 10 GiByte mit 560 GB/s 8 GiByte bei 224 GB/s 448 GB/s 448 GB/s
  6 GiByte mit 336 GB/s 2 GiByte mit 56 GB/s    
         
SSD        
Kapazität 1 TByte PCI-Express 4.0, NVMe 512 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe 825 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe 825 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe
Lesegeschwindigkeit (unkomprimierte Daten / komprimierte Daten) 4,8 GB/s / 2,4 GB/s 4,8 GB/s / 2,4 GB/s 8-9 GB/s / 5,5 GB/s 8-9 GB/s / 5,5 GB/s
         
Speichererweiterung        
Next-Gen-Spiele Ja, mittels proprietärer SSD-Karte Ja, mittels proprietärer SSD-Karte Ja, nur von Sony zertifizierte M.2-SSDs mit PCI-Express 4.0 Ja, nur von Sony zertifizierte M.2-SSDs mit PCI-Express 4.0
Medien, Apps etc. Ja, mittels USB-Anschluss Ja, mittels USB-Anschluss Ja, mittels USB-Anschluss Ja, mittels USB-Anschluss
         
Optisches Laufwerk Ja, UHD-Blu-ray-Laufwerk Nein Ja, UHD-Blu-ray-Laufwerk Nein
Ausgang HDMI 2.1 HDMI 2.1 HDMI 2.1 HDMI 2.1
Preis (laut Hersteller) 499 Euro 299 Euro Unbekannt Unbekannt

Spiele sollen auf der Xbox Series S nur in 1440p mit 60 Fps oder 120 Fps ausgegeben werden. Von 4K-UHD ist bei der Xbox Series S keine Rede im Gegensatz zur Xbox Series X, die UHD aber nur bei ausgewählten Spielen in 60 Fps schafft. Laut Microsoft sei einigen Kunden eine höhere Fps-Zahl wichtiger als in UHD spielen zu können. Auf Wunsch kann die Xbox Series S jedoch Spiele in UHD hochskalieren. In Sachen Anschlüssen stehen bei der Xbox Series S drei USB-3.1-Anschlüsse parat, wobei einer vorne montiert ist und zwei Ports hinten zu finden sind. Ergänzend gibt es noch einen LAN-Anschluss, einen proprietären Stromanschluss, einmal HDMI 2.1 und den proprietären SSD-Erweiterungsslot.

Ebenfalls lesenswert: Xbox Series X und PS5: Vergleich der technischen Daten mit Xbox Series S

Sammlung zur Xbox Series S und Darstellung von Spielen der Xbox One X:

  • Mittels Abwärtskompatibilität können auch Spiele für die Xbox One auf der Xbox Series S gespielt werden. Strittig ist, ob diese Spiele auch mit den Grafikverbesserungen daherkommen, die manche Titel im Rahmen der Anpassung an die Xbox One X erhalten haben.
  • Schließlich besitzt die Xbox Series S nur 10 GiByte RAM, statt 12 GiByte RAM wie die Xbox One X. Allerdings setzt die Series S bereits auf den effizienter arbeitenden GDDR6-Standard, während die One X RAM-Bausteine mit GDDR5-Technik verbaut hat.
  • Spiele sollen auf der Xbox Series S nur in 1440p mit 60 Fps oder 120 Fps ausgegeben werden. Auf der Xbox One X war noch UHD mit 60 Fps als Ziel ausgegeben, was aber nur einige Spiele tatsächlich erreichen.
  • Der verbaute Grafikchip der Xbox Series S soll leistungsfähiger sein, da er auf einer aktuellen RDNA-2-Basis steht im Vergleich zur AMD GCN 4. Generation der GPU aus der Xbox One X.
  • Die Xbox Series S wird am 10. November zum Preis von 300 Euro im Handel erhältlich sein.

Quelle: Youtube

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von KuroSamurai117 Volt-Modder(in)
        Zitat von Blackout27
        Wieso sollte man sich eingrenzen lassen? Ich sehe kein Problem ältere Spiele wie ein RDR2 in 4K zu spielen und das nächste GTA dann eben nur in 1080-1440p. Dafür gibt es eben genau wie bei The Last of Us Part 2 deutlich mehr Bildinhalt. Ich finde 1440p plus CR oder co. super als Sweetspot.
        Dann kannst du auch den Sinn einer Switch Lite gleich hinterfragen. Schließlich kannst eben auch nicht mehr wie das Ur-Modell am TV anschliessen. Ergo, schränkt man sich ein. Trotzdem gibt es Leute die nur Mobil zocken wollen und der niedriger getaktete Darstellungsmodus auf der Lite reicht.
        Kann halt für alles eine Zoelgruppe geben. Günstigere Preusklassen haben halt fast immer irgendwo einschränkungen. Auch weil man sonst Kaufanreize den besseren Modellen dann wegnimmt.

        Zitat
        Die Series S wird als Einsteigerkonsole beworben aber eben auch für 4K Inhalte. Spiele ich 2020 auf der Series S noch auf einem 1080p TV wäre es doch schön, wenn ich 2022 beim Neukaufen vom TV-GERÄT, einige Vorteile bei älteren Spiele genießen könnte.
        Wenn du deinen UHD TV optimal nutzen willst dann greif gleich zur Serie X. Alles andere sind eh nur Kompromisse. Warum Gears 5 und Forza 7 in 4k ewig zocken aber Gears 6 und Forza 8 dann in Full HD auf UHT TV? Wer so viel Wert darauf legt die alten Xbox Games in 4k zu zocken hätte sich längst One X geholt oder greift zur Serie X.

        Die Serie S ist vom Kostenpunkt klar 1080p Konsole. Die wird sicherlich knallhart kalkuliert sein so dass jedes 1,- Bauteil mehr die Kosten deutlich erhöht. Da knausern schon teure reine GPUs mit GDDR6 Vram und dann soll man bei 299,- mal locker 2GB GDDR 6 und 2TF mehr anbieten?
        Wenn du Herstellungskosten Richtung 399,- treibt dann kontert dir Sony wieder mit der All Digital PS5. MS muss quasi mindestens 100,- billiger sein damit sich 2. Modell lohnt.

        Es gibt entweder Leute die noch paar Jahre Full HD TV haben oder so weit weg sitzen dass sie zwischen 1080p und 2160p eh kaum Unterschied sehen. Für die Zielgruppe ist scheinbar die Serie S geplant. Doch nicht für Leute die 2-3 Jahre jetzt RDR, Gears 5 und Co in 4k zocken wollen.

        Zitat
        Hatte ich es nun richtig verstanden, dass die Series S die One X Einstellungen in 1440p statt 2160p oder co. darstellen kann? Falls ja wäre das der o.g. Sweetspot. Klar nicht so schön wie auf der One X aber wahrscheinlich dann mit deutlich stabileren / höheren FPS Werten was mir bald noch wichtiger ist.

        LG und Gute Nacht dann
        Nicht die One X Settings mit den hochauflösenden Texturen. Die Serie S gibt die One S Einstellungen wieder aber so dass keine dynamische Skalierung (gibt ja Games die zwischen 720p und 1080p rumschwanken) nötig ist, besseren AF und stabiler Performance.
        Dafür kann sie aber halt Next Gen Titel in 60fps stemmen was One X mit der CPU nue hinbekommen würde.

        Wer so viel Wert auf besseren Texturen legt, hohe Auflösung usw der sollte halt die 200,- mehr in die Serie X investieren oder warten bis die Preise fallen. Die Serie S wird so oder so bei aktuellen Games Abstriche machen müssen.
        Die AK wird bei vielen Leuten sicherlich nur die ersten Monate wichtig sein.
        Deswegen glaub ich wird es jetzt größer aufgebauscht als es letzten Endes ausschlaggebend ist.
      • Von KuroSamurai117 Volt-Modder(in)
        Zitat von Blackout27
        Wieso sollte man sich eingrenzen lassen? Ich sehe kein Problem ältere Spiele wie ein RDR2 in 4K zu spielen und das nächste GTA dann eben nur in 1080-1440p. Dafür gibt es eben genau wie bei The Last of Us Part 2 deutlich mehr Bildinhalt. Ich finde 1440p plus CR oder co. super als Sweetspot.
        Dann kannst du auch den Sinn einer Switch Lite gleich hinterfragen. Schließlich kannst eben auch nicht mehr wie das Ur-Modell am TV anschliessen. Ergo, schränkt man sich ein. Trotzdem gibt es Leute die nur Mobil zocken wollen und der niedriger getaktete Darstellungsmodus auf der Lite reicht.
        Kann halt für alles eine Zoelgruppe geben. Günstigere Preusklassen haben halt fast immer irgendwo einschränkungen. Auch weil man sonst Kaufanreize den besseren Modellen dann wegnimmt.

        Zitat
        Die Series S wird als Einsteigerkonsole beworben aber eben auch für 4K Inhalte. Spiele ich 2020 auf der Series S noch auf einem 1080p TV wäre es doch schön, wenn ich 2022 beim Neukaufen vom TV-GERÄT, einige Vorteile bei älteren Spiele genießen könnte.
        Wenn du deinen UHD TV optimal nutzen willst dann greif gleich zur Serie X. Alles andere sind eh nur Kompromisse. Warum Gears 5 und Forza 7 in 4k ewig zocken aber Gears 6 und Forza 8 dann in Full HD auf UHT TV? Wer so viel Wert darauf legt die alten Xbox Games in 4k zu zocken hätte sich längst One X geholt oder greift zur Serie X.

        Die Serie S ist vom Kostenpunkt klar 1080p Konsole. Die wird sicherlich knallhart kalkuliert sein so dass jedes 1,- Bauteil mehr die Kosten deutlich erhöht. Da knausern schon teure reine GPUs mit GDDR6 Vram und dann soll man bei 299,- mal locker 2GB GDDR 6 und 2TF mehr anbieten?
        Wenn du Herstellungskosten Richtung 399,- treibt dann kontert dir Sony wieder mit der All Digital PS5. MS muss quasi mindestens 100,- billiger sein damit sich 2. Modell lohnt.

        Es gibt entweder Leute die noch paar Jahre Full HD TV haben oder so weit weg sitzen dass sie zwischen 1080p und 2160p eh kaum Unterschied sehen. Für die Zielgruppe ist scheinbar die Serie S geplant. Doch nicht für Leute die 2-3 Jahre jetzt RDR, Gears 5 und Co in 4k zocken wollen.

        Zitat
        Hatte ich es nun richtig verstanden, dass die Series S die One X Einstellungen in 1440p statt 2160p oder co. darstellen kann? Falls ja wäre das der o.g. Sweetspot. Klar nicht so schön wie auf der One X aber wahrscheinlich dann mit deutlich stabileren / höheren FPS Werten was mir bald noch wichtiger ist.

        LG und Gute Nacht dann
        Nicht die One X Settings mit den hochauflösenden Texturen. Die Serie S gibt die One S Einstellungen wieder aber so dass keine dynamische Skalierung (gibt ja Games die zwischen 720p und 1080p rumschwanken) nötig ist, besseren AF und stabiler Performance.
        Dafür kann sie aber halt Next Gen Titel in 60fps stemmen was One X mit der CPU nue hinbekommen würde.

        Wer so viel Wert auf besseren Texturen legt, hohe Auflösung usw der sollte halt die 200,- mehr in die Serie X investieren oder warten bis die Preise fallen. Die Serie S wird so oder so bei aktuellen Games Abstriche machen müssen.
        Die AK wird bei vielen Leuten sicherlich nur die ersten Monate wichtig sein.
        Deswegen glaub ich wird es jetzt größer aufgebauscht als es letzten Endes ausschlaggebend ist.
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        So spät noch auf^^
        “Wo ist denn die Logik One X Titel mit der Serie S in 4k auf UHD-TV zu erleben aber neuere Spiele dann wieder in 1080p-1440p?“

        Wieso sollte man sich eingrenzen lassen? Ich sehe kein Problem ältere Spiele wie ein RDR2 in 4K zu spielen und das nächste GTA dann eben nur in 1080-1440p. Dafür gibt es eben genau wie bei The Last of Us Part 2 deutlich mehr Bildinhalt. Ich finde 1440p plus CR oder co. super als Sweetspot.

        Die Series S wird als Einsteigerkonsole beworben aber eben auch für 4K Inhalte. Spiele ich 2020 auf der Series S noch auf einem 1080p TV wäre es doch schön, wenn ich 2022 beim Neukaufen vom TV-GERÄT, einige Vorteile bei älteren Spiele genießen könnte.

        Die Masse wird sowieso keinen Unterschied sehen ob Spiel XY nun in nativen 4K oder in 1440p auf dem TV dargestellt werden.

        Die Series X sehe ich nicht nur als 4K Konsole sondern auch als High FPS Konsole welche hoffentlich den Series S Modus mit bis zu doppelten FPS berechnen kann (ohne CPU Limit natürlich). Genau dort würde ich mir dann auch lieber 1440p wünschen als 1080p ^^

        Hatte ich es nun richtig verstanden, dass die Series S die One X Einstellungen in 1440p statt 2160p oder co. darstellen kann? Falls ja wäre das der o.g. Sweetspot. Klar nicht so schön wie auf der One X aber wahrscheinlich dann mit deutlich stabileren / höheren FPS Werten was mir bald noch wichtiger ist.

        LG und Gute Nacht dann
      • Von KuroSamurai117 Volt-Modder(in)
        Zitat von Blackout27
        The last of Us lief auf der PS4 Pro doch auch in nativen 2160p, der zweite Teil dann "nur" in 1440p. Ist doch logisch das die Auflösung in neueren Spielen niedriger ausfallen kann als noch beim Vorgänger. In dem Beispiel ist es sogar eine Generation (PS4).
        Sagst es doch selber auf der Pro. Die wurde mit 4k beworben und war das stärkere Modell zur normalen PS4. Die Serie S wird aber nicht mit 4k beworben bei Spielen, dafür ist die Serie X zuständig.

        Persönlich finde ich es trotzdem komisch dass Remastered Version in 4k und/oder 60fps laufen und dann die Fortsetzung wesentlich niedriger. Da schwärm z.B. Naughty Dog von 60fps bei TLoUs Remastered oder Nathan Drake Collection nur um dann wieder 1440p bei 30fps abzuliefern. Für mich kein konstantes gleiches Spielerlebnis.
        Wenn MS 60fps bei Halo mit Teil 5 und der MCC einführt und dann bei Halo Infinite wieder mit 30fps angekommen wäre würde ich es auch nicht prickelnd finden. Nintendo bei Mario Kart 60fps, 30fps, 60fps.....usw....

        Die Serie S ist nun mal keine UHD Konsole für 299,-. Die soll sich halt abgrenzen zur Serie X.
        Wo ist denn die Logik One X Titel mit der Serie S in 4k auf UHD-TV zu erleben aber neuere Spiele dann wieder in 1080p-1440p?
        Wenn ich Wert auf 4k lege dann greif ich doch auch zur Serie X. Wenn ich PS4 Pro haben würde ich bei Sony doch auch nicht zu einer theoretischen Full HD PS5 greifen.
        Mir erschließt sich der Sinn eben nicht aus der Serie S 4k Wiedergabe rauszubekommen.
      • Von Blackout27 Lötkolbengott/-göttin
        Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass die Series S die One S Settings statt 1800p oder 2160p in nativen 1440p berechnet und dann auf 2160p hoch skaliert? Geht das denn einfach so ohne zusätzlich Hand anzulegen

        Falls Ja wäre das für mich okay da man die One Spiele dennoch in einer besseren optischen Qualität genießen /nachholen /wiederholen kann.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        The last of Us lief auf der PS4 Pro doch auch in nativen 2160p, der zweite Teil dann "nur" in 1440p. Ist doch logisch das die Auflösung in neueren Spielen niedriger ausfallen kann als noch beim Vorgänger. In dem Beispiel ist es sogar eine Generation (PS4). Ich vermute 2Gb zusätzlicher Ram und 32 Bit Interface mehr hätten sowohl Gamer als auch Entwickler sehr gefreut ^^

        Sollte aber die Series S eben aktuelle Spiele wie ein zukünftiges Battlefield in 1080p-1440p darstellen und alle One / 360 / Klassic Spiele in 1440p (sofern One X Modus vorhanden) wäre das für die breite Masse inkl. mir völlig okay.

        Für mich persönlich steht die Series S über eine One X
      • Von freakyboy PC-Selbstbauer(in)
        Ist bei der PCGH kein Dreisatz bekannt, oder warum steht unter Anzahl der Shader "Keine Angabe"?
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