Xbox Series X: Seagate Speichererweiterungskarte für 240 Euro vorbestellbar
Der Hersteller Seagate hat nun offiziell den Schleier rund um die SSD-Erweiterungskarte für die Xbox Series S und X gelüftet. Die Speichererweiterungskarte für die beiden neuen Xbox Series-Konsolen kann ab sofort zum Preis von 240 Euro vorbestellt werden.
Microsoft bietet bei der Xbox Series X und S einen proprietären SSD-Erweiterungsslot an, in dem nur spezielle SSD-Erweiterungskarten eingesteckt werden können. Wie Jason Ronald vom Xbox-Team im eigenen Blogpost sagt, wird es zum Marktstart der neuen Xbox-Konsolen erstmal nur die Speichererweiterungskarte von Seagate mit einer Speicherkapazität von einem Terabyte geben. Perspektivisch soll es aber auch andere Kapazitäten geben sowie andere Hersteller, die eine solche Speichererweiterungskarte anbieten. Die Karte ist kaum größer als eine handelsübliche SD-Karte, besitzt aber noch eine Griffleiste, die aus dem Gehäuse der Xbox-Konsole heraushängt, damit man die Karte einfach auswechseln kann. Die Seagate Speichererweiterungskarte für Xbox Series X und S kann ab sofort zum Preis von rund 240 Euro vorbestellt werden. Die Auslieferung findet ab dem 10. November zusammen mit den neuen Xbox Series-Konsolen statt.
Anbindung mit zwei Bahnen PCI-Express 4.0
Wie dem offiziellen Datenblatt von Seagate zu entnehmen ist, setzt die Speichererweiterungskarte auf einen proprietären Standard, den Seagate zusammen mit Microsoft entwickelt hat. Die SSD-Karte ist mit zwei PCI-Express-4.0-Bahnen am Mainboard angebunden, sodass auch die Speichererweiterungskarte die gleichen Datentransferraten erzielen soll, wie die interne PCI-Express-4.0-SSD der beiden Xbox Series-Konsolen. Für Dateien im Raw-Format liegt die Geschwindigkeit bei 2,4 GiByte/s, während mit einem speziellen Hardware-Dekomprimierungsblock der Xbox die Geschwindigkeit gar bei 4,8 GiByte/s liegt, so der Hersteller.
Bildergalerie
| Xbox Series X | Xbox Series S | Sony PS5 | Sony PS5 Digital Edition | |
|---|---|---|---|---|
| Prozessor | ||||
| Architektur | AMD Zen 2 (7 nm) | AMD Zen 2 (7 nm) | AMD Zen 2 (7 nm) | AMD Zen 2 (7 nm) |
| Daten | 8 Kerne, 3,8 GHz / 3,6 GHz (mit SMT) | 8 Kerne, 3,6 GHz / 3,4 GHz (mit SMT) | 8 Kerne, bis zu 3,5 GHz (SMT) | 8 Kerne, bis zu 3,5 GHz (SMT) |
| GPU | ||||
| Architektur | Custom AMD Radeon RDNA 2 | Custom AMD Radeon RDNA 2 | Custom AMD Radeon RDNA 2 | Custom AMD Radeon RDNA 2 |
| Daten | 52 CUs, 1,8 GHz | 20 CUs, 1,565 GHz | 36 CUs, 2,23 GHz | 36 CUs, 2,23 GHz |
| Anzahl Shader | 3.328 | keine Angabe | 2.304 | 2.304 |
| Leistung | 12,15 TFLOPS | 4 TFLOPS | bis zu 10,28 TFLOPS | bis zu 10,28 TFLOPS |
| Hardwarebeschleunigtes Raytracing | Ja, DirectX-Raytracing | Ja, DirectX-Raytracing | Ja | Ja |
| Unterstützte HDR-Standards | HDR 10, Dolby Vision | HDR 10, Dolby Vision | HDR 10 | HDR 10 |
| Performanceziel bei Spielen | Spiele in UHD mit bis zu 120 Fps | Spiele in 1440p mit bis zu 120 Fps | Spiele in UHD mit bis zu 120 Hz | Spiele in UHD mit bis zu 120 Hz |
| Maximale Auflösung | 8K-UHD | 8K-UHD | 8K-UHD | 8K-UHD |
| Audio | Spatial Sound, 3D Audio | Spatial Sound, 3D Audio | Tempest 3D Audio | Tempest 3D Audio |
| Dolby Atmos | Dolby Atmos | - | - | |
| RAM | ||||
| Kapazität | 16 GiByte GDDR6 | 10 GiByte GDDR6 | 16 GiByte GDDR6 | 16 GiByte GDDR6 |
| Speicheranbindung | 10 GiByte mit 560 GB/s | 8 GiByte bei 224 GB/s | 448 GB/s | 448 GB/s |
| 6 GiByte mit 336 GB/s | 2 GiByte mit 56 GB/s | |||
| SSD | ||||
| Kapazität | 1 TByte PCI-Express 4.0, NVMe | 512 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe | 825 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe | 825 Gigabyte PCI-Express 4.0, NVMe |
| Lesegeschwindigkeit (unkomprimierte Daten / komprimierte Daten) | 4,8 GB/s / 2,4 GB/s | 4,8 GB/s / 2,4 GB/s | 8-9 GB/s / 5,5 GB/s | 8-9 GB/s / 5,5 GB/s |
| Speichererweiterung | ||||
| Next-Gen-Spiele | Ja, mittels proprietärer SSD-Karte | Ja, mittels proprietärer SSD-Karte | Ja, nur von Sony zertifizierte M.2-SSDs mit PCI-Express 4.0 | Ja, nur von Sony zertifizierte M.2-SSDs mit PCI-Express 4.0 |
| Medien, Apps etc. | Ja, mittels USB-Anschluss | Ja, mittels USB-Anschluss | Ja, mittels USB-Anschluss | Ja, mittels USB-Anschluss |
| Optisches Laufwerk | Ja, UHD-Blu-ray-Laufwerk | Nein | Ja, UHD-Blu-ray-Laufwerk | Nein |
| Anschlüsse | ||||
| Video- und Tonausgang | 1x HDMI 2.1 | 1x HDMI 2.1 | 1x HDMI 2.1 | 1x HDMI 2.1 |
| Netzwerk | 1x LAN, Wi-Fi 5 (Dual-Band) | 1x LAN, Wi-Fi 5 (Dual-Band) | 1x LAN, Wi-Fi 5/6 | 1x LAN, Wi-Fi 5/6 |
| Zubehörgeräte (Peripherie, externe Speicherweiterung) | 3x USB 3.1 (Typ-A, 5 Gbit/s), eingebauter Funk-Empfänger (nur für Peripheriegeräte) | 3x USB 3.1 (Typ-A, 5 Gbit/s), eingebauter Funk-Empfänger (nur für Peripheriegeräte) | 2x USB 3.2 (Typ-A, 10 Gbit/s), 1x USB-3.2-Typ-C, 1x USB 2.0 (Typ-A), Bluetooth 5.1 | 2x USB 3.2 (Typ-A, 10 Gbit/s), 1x USB-3.2-Typ-C, 1x USB 2.0 (Typ-A), Bluetooth 5.1 |
| Abmessungen | ||||
| Maße (Breite x Höhe x Tiefe in cm) | 30,1 x 15,1 x 15,1 | 27,5 x 6,5 x 15,1 | 39 x 10,4 x 26 | 39 x 9,2 x 26 |
| Gewicht | 4,46 Kilogramm | 1,93 Kilogramm | 4,5 Kilogramm | 3,9 Kilogramm |
| Preis | 499 Euro | 299 Euro | 499 Euro | 399 Euro |
Die Xbox Series-Konsolen bieten zwar auch USB-Ports mit einer Datentransferrate von 5 Gibit/s an, doch für explizite Xbox Series X-Spiele, wie etwa The Medium oder Scorn, können keine USB-Speichermedien genutzt werden. Hintergrund dieser Einschränkungen ist, dass Microsoft sicherstellen will, dass diese Xbox Series-Spiele genauso schnell laden und laufen, wie auf der internen SSD. Nur für Apps oder Spieletitel der Xbox One, Xbox 360 oder der originalen Xbox-Konsole, die via Abwärtskompatibilität auf den neuen Konsolen laufen, können alternativ zur Speichererweiterungskarte auch HDDs oder SSDs benutzt werden, die via USB an der Xbox Series X oder S angeschlossen sind. Ein Blick zur Konkurrenz: Sony erlaubt prinzipiell den Einbau einer M.2-SSD, allerdings dürfen ausschließlich von Sony zertifizierte SSDs mit PCI-Express 4.0 in der Playstation 5 verbaut werden.
Ebenfalls lesenswert: Xbox Series S/X kaufen: Der Tag danach
Sammlung zur Speichererweiterungskarte für Xbox Series X und S:
- Seagate hat gemeinsam mit Microsoft die Speichererweiterungskarte für Xbox Series X und S vorgestellt. Die SSD-Karte kann ab sofort mit einer Kapazität von 1 Terabyte zum Preis von rund 240 Euro vorbestellt werden.
- Perspektivisch soll es aber auch andere Speicherkapazitäten und andere Hersteller von Speichererweiterungskarten geben, so Jason Ronald von Microsoft.
- Die Speichererweiterungskarte ist mit einem proprietären Standard mit zwei PCI-Express-4.0-Bahnen am Mainboard angebunden, sodass auch die Speichererweiterungskarte die gleichen Datentransferraten erzielen soll, wie die interne PCI-Express-4.0-SSD der beiden Xbox Series-Konsolen.
- Die Speichererweiterungskarte ist vor allem für Konsolen-Exklusivtitel für Xbox Series X und S gedacht, wie etwa The Medium und Scorn. Abwärtskompatible Spiele der Xbox One können hingegen auch auf einer USB-HDD oder USB-SSD installiert werden.
- Die Auslieferung findet ab dem 10. November zusammen mit den neuen Xbox Series-Konsolen statt.
Quellen: Microsoft (1), Microsoft (2), Seagate

Ich hab lieber 12TF und 1TB zu erweiternder Speicher, letzteres kann man später immer machen, es wird sicher im Lebenszyklus der Konsole auch größere externe NVMe Module geben und günstiger werden die mit Sicherheit auch noch. Wenn man "nur" 10TF genommen hätte, hätte man ewig damit auskommen müssen, beim Speicher ist das nicht so.
Wer zwingt Dich denn dazu, gleich eine Speichererweiterung zu kaufen? So viele Games gibt es doch erstmal gar nicht die die SSD zwingend voraussetzen, für alles andere kann man seine bisherige externe Medien weiter verwenden und sogar zum parken der Next Gen Spiele nutzen. Hier eine Übersicht:
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