Xbox wird teurer: Bis zu 150 US-Dollar mehr ab August 2026

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Xbox wird teurer: Bis zu 150 US-Dollar mehr ab August 2026
Quelle: Microsoft

Microsoft hebt die Xbox-Preise zum 1. August 2026 weltweit an: 512-GB-Modelle kosten 100 US-Dollar mehr, 1-TB-Modelle 150 US-Dollar, das 2-TB-Modell entfällt. Euro-Preise nennt Microsoft bislang nicht; bis Ende Juli gilt die alte UVP.

Microsoft hat die dritte Preiserhöhung für seine aktuellen Spielkonsolen innerhalb von etwa 15 Monaten angekündigt, nachdem das US-Unternehmen die Preise zuletzt im Oktober 2025 einzig in den USA angehoben hatte. Diesmal greift die Anpassung allerdings wieder weltweit: Ab dem 1. August 2026 steigen die Preise je nach Speicherausstattung um bis zu 150 US-Dollar, so die Ankündigung.

Als Ursache benennt der Hersteller aus Redmond die anhaltende Speicherkrise und streicht infolgedessen zugleich das bisherige Spitzenmodell, die Xbox Series X mit Laufwerk und 2 TB SSD-Speicherplatz in Galaxy Black. Diese Variante wird zum Stichtag am 1. August 2026 nicht mehr angeboten, wie Microsoft mitteilt.

Xbox Series X und Series S: Das sind die neuen US-Preise

Ab dem 1. August 2026 kostet die Xbox Series S mit 512 GB 499,99 US-Dollar, die Xbox Series X mit Laufwerk 799,99 US-Dollar. Die technischen Eckdaten der Spielkonsolen bleiben unverändert; teurer wird allein die Hardware.

Xbox-Preiserhöhung ab 1. August Quelle: PCGH Die teuerste verbliebene Konsole ist damit zum Stichtag die Xbox Series X mit Laufwerk. Mit 799,99 US-Dollar kostet sie so viel, wie Microsoft bisher für das dann entfallende 2-TB-Modell aufgerufen hat. Zur Erinnerung: Die Xbox Series S besaß zum Marktstart im November 2020 eine UVP von 299,99 US-Dollar und kostet jetzt sage und schreibe 499,99 US-Dollar (+67%). Die Xbox Series X ist seit dem offiziellen Verkaufsstart gemessen am UVP sogar bis zu 71 Prozent teurer geworden.

Speicherkrise treibt die Konsolenpreise

Als Grund für die Preiserhöhung nennt Microsoft Speicherkosten, die sich seit der letzten Anpassung um mehr als das 2,5-Fache erhöht haben. Betroffen sind GDDR6 und NAND-Flash, deren Preise im Zuge des weltweiten KI-Booms stark gestiegen sind. Bis Herbst 2027 erwartet Microsoft eine weitere Verdopplung der Speicherpreise.

Konsolen verkaufen die Hersteller in der Regel mit Verlust und finanzieren die Hardware über Spiele- und Abo-Umsätze quer, weshalb steigende Speicherkosten sie härter treffen als Smartphones oder PCs. Dass ausgerechnet der eigene KI-Ausbau diese Kosten mit antreibt, während der Konzern die Erhöhung als unvermeidbar darstellt, lässt die Begründung in einem besonderen Licht erscheinen.

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Quelle: Microsoft

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Der Peak war die 7. Generation der Konsolen. Also Wii/PS3/Xbox 360. Danach ging es nur noch bergab.
        Die jetzige Gen ist der größte Müll an Konsolen, den ich je erlebt hab.
      • Von restX3 BIOS-Overclocker(in)
        Der Peak war die 7. Generation der Konsolen. Also Wii/PS3/Xbox 360. Danach ging es nur noch bergab.
        Die jetzige Gen ist der größte Müll an Konsolen, den ich je erlebt hab.
      • Von LDNV BIOS-Overclocker(in)
        Wollen sie auch nicht.
        Mit jeder verkauften Kiste machen sie Verlust, da sie drauf zahlen.

        Genau den Umstand hat man behoben.

        Klingt kurios, wirkt merkwürdig. Aber reiht sich nur in den unpopulären Entscheidungen ein den Laden finanziell wieder auf Kurs zu bringen - statt fast nur miese schreiben zu lassen.

        Soll nicht heißen das ich es gut finde. Bei MS schüttel ich seit längeren nur noch mit dem Kopf. Ich kann das hier aber verstehen warum man es macht - auch wenn man so keine Kisten verkauft kriegt. MS lässt die Gen ohnehin auslaufen.
      • Von PsychoBrain1401 Kabelverknoter(in)
        Jetzt verkaufen sie überhaupt keine mehr
      • Von Ranock123 PC-Selbstbauer(in)
        Ist das die neu Asha Sharma XBOX Strategie den Laden vollends gegen die Wand zu fahren mit Phantasie Preisen?

        Xbox Series X und Series S kamen November 2020... Hardwarepreise sind gefallen und jetzt wieder gestiegen.
        2020 1TB SSD ~ 150€, dann gefallen bis auf 50€, wurden übriges an den Kunden nicht weitergegeben, durch Preissenkung und jetzt wieder bei 150€ und beim RAM sieht es nicht anders aus.
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