World of Warplanes im Test: GPU-Benchmarks mit 11 Grafikkarten und Technik-Check
Die Mehrspieler-Action-Flugsimulation World of Warplanes ist vor Kurzem gestartet. PC Games Hardware erhebt sich in die Lüfte und fühlt Messerschmitt, Mustang und Spitfire auf den Zahn. Läuft das Online-Spektakel wie geschmiert oder gibt es technische Kolbenklemmer? 11 Grafikkarten werfen ihre Rotoren an und kämpfen sich durch unseren Benchmark.
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Quelle: Wargaming
World of Warplanes im Test: GPU-Benchmarks mit 12 Grafikkarten und Technik-Check
Die actiongeladene Free-to-Play-Ballerei World of Warplanes ist gestartet. Mit klassischen Flugzeugen aus der Ära des Zweiten Weltkrieges bekämpfen sich in der arcadigen Online-Flugsimulation Spieler in Teams, zu Beginn noch mit wenig durchschlagkräftigen und labilen Doppeldeckern. Spielt man jedoch fleißig, können bald auch schnittige Jagdflugzeuge oder dicke Bomber freigeschaltet werden. Alternativ können bessere Flugzeuge, Tuning-Teile und Lackierungen auch mit Echtgeld gekauft werden. Allerdings benötigt man für viele neue Anschaffungen auch Erfahrungspunkte, die nur in den Gefechten gesammelt werden können. Dadurch wird verhindert, dass man mit Echtgeld sofortigen Zugriff auf die stärksten Flugzeuge bekommt.
World of Warplanes - Die Technik
Grafisch macht die Direct-X9-Engine von World of Warplanes einen sehr ansehnlichen Eindruck: Die Texturen sind hoch aufgelöst und verpixeln auch in Bodennähe nicht übermäßig, sie sind zudem schön plastisch. Die Flugzeugmodelle wurden ordentlich gestaltet und machen einen authentischen Eindruck, auch wenn die Polygonanzahl nicht sonderlich hoch ist. Zudem kommen einige nette Eyecandies wie Rauch- und Feuereffekte, volumetrische Wolken und eine hübsche Wasserdarstellung. Zur Glättung flimmernder Kanten wird ein Leistung-sparendes Post-FX-Anti-Aliasing verwendet. Im Grafikmenu des Spiels können umfangreiche Anpassungen gemacht werden, so ist auch mit schwächeren Systemen ein flüssiges Spielen möglich.
Der Sound geht in Ordnung, ist aber kein herausragendes Merkmal von World of Warplanes: Während die Motorengeräusche sehr gut klingen, fehlt den Maschinengewehren die richtige akustische Durchschlagskraft. Der Surround-Sound dagegen ist gelungen, die Ortung von Gegnern und Mitspielern funktioniert gut und leise Klänge von herunterfallenden Schraubenschlüsseln und Ähnlichem schaffen im Hangar eine glaubwürdige Atmosphäre. Die Hintergrundmusik klingt zwar zeitgenössisch, nervt in den Gefechten aber schnell.
World of Warplanes - Die Benchmarks
Bei den Benchmarks standen wir vor einem größeren Problem: Um aussagekräftige Leistungsmessungen anzufertigen, ist eine wiederholbare Sequenz vonnöten. Leider fehlt im Gegensatz zu World of Tanks bisher eine Replay-Funktion, mit der wir ein Multiplayer-Match aufzeichnen und so reproduzieren hätten können. Nach unzähligen Versuchen im Multiplayer mussten wir die Online-Gefechte als Benchmark ausschließen. Zu zufällig ist die Kombination aus Karte, Startposition, Gegneraufkommen und Spielablauf. Um dennoch vernünftige Leistungswerte zu erlangen, nutzten wir stattdessen die dritte Trainingsmission. Hier warten wir, bis die gegnerischen Flieger erscheinen, fokussieren dann mit der Taste "G" auf einen der Feinde und bleiben so im Zentrum der Action. Durch das erhöhte Sichtfeld fällt die Bildrate zudem um etwa 10 Prozent. Da es auch hier Ausreißer je nach Flugroute des Gegners gibt, fertigten wir statt wie im Normalfall drei Messungen deren fünf an und eliminierten im Anschluss die jeweils höchsten und niedrigsten Werte. Im Worst-Case-Szenario (viele brennende Gegner in einer volumetrischen Wolke und Blick auf eine Wasseroberfläche) während der Multiplayer-Schlachten kann die Bildrate allerdings deutlich niedriger ausfallen. Im Normalfall liegen die Frames aber recht nahe an unseren ermittelten Werten.
Trotz voller Details gibt sich World of Warplanes genügsam. Eine Mittelklassekarte reicht für flüssiges Spielen in 1080p, besitzen Sie eine etwas kräftigere GPU, können Sie auch 1440p oder Downsampling versuchen. Die kräftigsten Einbrüche der Frameraten werden von den volumetrischen Wolken und der Wasserdarstellung verursacht. Sollten Sie unzureichende Leistung bei Ihrem System feststellen, können Sie die entsprechenden Optionen im Grafikmenu reduzieren.

Aber grafisch gesehen hast recht, ist ein toller Augenschmauss.
Das habe ich mich auch gefragt.
Logisch das PCGH auch den Ableger World of Warplanes testet und bencht.
naja aber die userbasis bei war thunder ist mittlerweile fast genauso groß - und bei wowp muss man glück haben wenn mal mehr als 5000 spieler online sind^^
ich finde es schon legitim wenn über wowp berichtet wird - immerhin ja ein ableger von wot aber warum war thunder so konsequent in letzter zeit ausgelassen wird? z.B. werden da gerade tickets für die closed beta der panzer vergeben.
ausserdem wäre ein war thunder technik-check interessanter, weil technisch anspruchsvoller. schaut schöner aus, spielt sich besser und man kann auch ohne echtgeld zu investieren schneller was erreichen.
Logisch das PCGH auch den Ableger World of Warplanes testet und bencht.
Die 770 macht ein recht gutes Bild im Verhältnis zu den anderen getesteten AMD Karten.
Wurde das Game für Nvidia Karten optimiert?