Nur mit 3D-Druck und KI: China will besonderen Staudamm in zwei Jahren fertigstellen
Im tibetischen Hochland plant China derweil, einen Wasserkraftdamm im 3D-Druckverfahren und nur mit künstlicher Intelligenz innerhalb von zwei Jahren zu bauen. Arbeiter sollen für die Baumaschinen nicht mehr benötigt werden, damit menschliches Versagen und Sicherheitsbedenken ausgeklammert werden.
Aus China gibt es wieder Interessantes zu berichten: Das Land der aufgehenden Sonne hat sich vorgenommen, einen Staudamm für Wasserkraft innerhalb von zwei Jahren im tibetischen Hochland zu errichten. Die Besonderheit darin ist die Art und Weise, wie dies bewerkstelligt werden soll. Am Projekt beteiligte Wissenschaftler erklären, dass für den Bau ein 3D-Druckverfahren zur Anwendung kommen soll sowie unbemannte Baumaschinen und Roboter. Menschliche Arbeiter sollen also nicht mehr benötigt werden.
Ambitioniertes Projekt mit 3D-Druck und ohne Arbeiter
Die South China Morning Post berichtete zuerst über den Yangqu-Staudamm, mit Berufung auf einen wissenschaftlichen Artikel von der Universität Tsinghua. Der Damm soll Schicht für Schicht wie beim 3D-Druck zusammengetragen werden und mit einer finalen Bauhöhe von 180 Metern bei Fertigstellung möglicherweise das höchste Bauwerk sein, welches mit einem derartigen Verfahren errichtet wurde. Momentan soll ein zweistöckiges Bürogebäude in Dubai diese Rangliste anführen.
Weiterhin soll der Bau komplett automatisiert und von einer KI gesteuert vonstattengehen. Den Anfang macht eine Flotte unbemannter Lastwagen, die Baumaterialien zum geplanten Staudamm bringen. Weitere unbemannte Maschinen wie Bagger, Planierraupen und Walzen sollen dann aus den hergebrachten Materialien die Schichten des Damms anfertigen. Sobald eine Schicht fertiggestellt ist, senden die Roboter die nötigen Informationen an das KI-System zurück, so die Wissenschaftler. Zu 100 Prozent vollautomatisch soll das Bauprojekt dann allerdings nicht ganz sein, da der Abbau der Materialien nach wie vor manuell erfolgen muss.
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Laut den Wissenschaftlern soll das KI-System dafür sorgen, dass menschliches Versagen beim Bau und Sicherheitsbedenken für Arbeiter eliminiert werden. Weiterhin erwarten diese, dass der Wasserkraftdamm bei Fertigstellung fünf Milliarden Kilowattstunden an Strom liefern wird. Sollte letztlich der Bau des Yangqu-Staudamms im Hochland von Tibet mit der beschriebenen Methode einen Erfolg darstellen, so könne dies als Blaupause für andere Projekte wie dem Straßenbau herhalten, stellen die Wissenschaftler fest.
Quelle: South China Morning Post via Businessinsider

Und deutscher Elektronik-Ingenieur - mehr konnte man zu meiner Zeit nicht werden.
Die absolute Zukunftsbranche und gut bezahlt (jenseits der Weser jedenfalls).
Hat das ein Meister auf dem Bau auch verdient?
Alle, die ich kenne, haben mit dem Kopf geschüttelt.
Die kommen aber nicht zu Dir, weil Du sie nicht bezahlen kannst / willst / darfst.
Der schüttelt seit Jahren nur noch mit dem Kopf, wenn ich auch nur in die Nähe des Themas Autobahn komme.
Der, der das billigste Angebot abgibt, bekommt den Auftrag zugeschoben.
Erzähle mir ja nicht, daß man da nach Ausschreibungen geht.
Den Köllner Klüngel kenn ich zur Genüge aus Toyota (Marsdorf) und vielen anderen Großbaustellen (Franfurt / Main) und genau so sieht es im ganzen Land aus.
Die kommen aber nicht zu Dir, weil Du sie nicht bezahlen kannst / willst / darfst.
Tatsächlich schrumpft Chinas Bevölkerung wohl dieses Jahr zum ersten Mal und absehbar weiter und veraltet genauso.
Sie stehen lediglich am Anfang dessen.
Steigender Wohlstand, höhere Bildungsabschlüße tun ihr übriges.
Auch wenn man sich bei einem Milliardenvolk das kaum vorstellen kann, aber dort wird es wohl auch absehbar einen Mangel an Arbeits/Fachkräften und Personal geben.
Entsprechend ist eine Automatisierung solcher Bauprozesse in einem Bereich mit recht niedrigen Löhnen eine Möglichkeit gegenzusteuern.
Unsere Autobahnen könnten das auch ab und zu brauchen
In der Bauwirtschaft arbeiten doch schon lange keine Fachkräfte mehr.
Geht mal auf eine Baustelle, da bist Du die einzige Fachkraft.
Zwar aus einer anderen Branche, aber wenigstens mit Berufsabschluß - schätze ich mal.
Und wenn Du Deutsch sprichst, versteht Dich fast keiner.
Polnisch, Ukrainisch, Bulgarisch oder Rumänisch sind da angesagt.
Nichts gegen die Bauleute, aber einen Abschluß in einem Bauberuf hat da keiner.
Und wenn dann das Wasser durch die Wand läuft, weil die Dampfsperre vergessen wurde - woher sollte das der Bauarbeiter wissen?
Das hat Ihm niemand gesagt und Weiterbildung ist da generell ein Fremdwort.
Je größer die Baustelle, desto schlimmer.
Aber ja, du findest nirgendwo auf den Baustellen Fachkräfte. Und deutschsprachige Mitarbeiter sind ebenfalls spärlich gesät.
Das ist aber nicht so, weil die böse Firma Geld sparen will... So ziemlich alle Firmen, ob nun Handwerk, Bauhaupt- oder Baunebengewerbe, stellt inzwischen aus Verzweiflung alles ein, was jedenfalls überhaupt und einigermaßen pünktlich zur Arbeit erscheint. Kennst du einen ausgelernten Elektriker aus Norddeutschland, der weniger als das halbe Jahr krank ist und an 4 von 5 Tagen pünktlich zur Arbeit kommt? Ich 'nehm sofort 100.