Robotik: Genialer Hardware-Aimbot zielt sich zu Tode

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Robotik: Genialer Hardware-Aimbot zielt sich zu Tode (1)
Quelle: Jarmoluk bei Pixabay

Der Robotiker Kamal Carter hat einen physischen Aimbot gebaut, mit dem er ursprünglich den Valorant-Profi "Tenz" herausfordern wollte. Leider strengte sich seine eigentlich geniale Zielmaschine irgendwann etwas zu sehr an, sodass einer der Motoren dauerhaft den Dienst quittierte.

Kamal Carter studiert an der Carnegie Mellon University und besitzt einen Bachelor of Science in Maschinenbau mit dem Nebenfach Robotik. Außerdem ist der Amerikaner ein halbwegs aktiver YouTuber, der "coole Roboter baut, um sie den Leuten zu zeigen". Im Falle seines jüngst vorgestellten, physischen Aimbots hat Carter damit nicht zu viel versprochen. Der ist nämlich so gut, dass er sich anschickte, selbst Valorant-Profis Konkurrenz zu machen. Doch wieso der Imperfekt? Nun, der "Carter-Bot" nahm das Ziel seines Erschaffers, die Fähigkeiten des Valorant-Profis "Tenz" zu schlagen, ein wenig zu ernst - und zielte mitunter so angestrengt, dass einer der Motoren schließlich den Geist aufgab. "In diesem Kampf zwischen Robotern und Menschen haben die Menschen letztendlich gewonnen", kommentierte der Robotiker den Unfall.

Ein Aim-Lab-Ergebnis von 146.902 Punkten

Für seinen Aimbot hatte Carter ein Gehäuse mit vier omnidirektionalen Rädern entwickelt, das auf eine drahtlose Maus passt. Dieses Gehäuse nimmt Befehle von einem Programm entgegen, das visuelle Daten so analysieren kann, dass der physische Zielsucher auf Ereignisse auf dem Bildschirm ähnlich wie ein Mensch reagiert. Um die Leistungsfähigkeit seines robotischen Schützlings zu messen, verwendete Carter ein Zielübungsprogramm namens Aim Lab. Damit der Bot Ziele schnell und reibungslos verfolgte, bedurfte es Carter einer zweimonatigen Arbeit. Der Aufwand sollte sich lohnen, denn vor seinem tragischen Tod erreichte der Zielroboter stolze 146.902 Punkte in Aim Lab. Ein durchschnittlicher Spieler kommt dagegen nur auf 40.000 bis 50.000 Punkte.

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Kamal Carter hatte eigentlich den Plan, seinen Bot gegen den kanadischen Valorant-Profi "Tenz" antreten zu lassen. Bei Turnieren belegt der 21-jährige E-Sportler regelmäßig die ersten drei Plätze. Doch dazu wird es wegen des vorzeitigen Todes des Zielroboters nun nicht mehr kommen - vorerst? Es wäre schon etwas verwunderlich, würde sich ein ambitionierter Mensch wie Carter von einem solchen Fehlschlag beeindrucken lassen.

Quelle: via PC Gamer

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