Kein Aprilscherz: Erste deutsche Astronautin im Weltraum
Die erste deutsche Astronautin im Weltall kommt aus Berlin: Im Rahmen einer "Fram2"-Mission fliegt Rabea Rogge mit drei weiteren Begleitern rund 450 Kilometer über der Erde, um verschiedene Experimente durchzuführen.
Das Datum lässt einen Aprilscherz vermuten - tatsächlich ist die Berlinerin Rabea Rogge am 1. April 2025 aber zur ersten deutschen Frau im Weltraum geworden. Im Rahmen der "Fram2"-Mission ist die studierte Elektroingenieurin und Robotik-Doktorandin an Bord der SpaceX Dragon-Raumkapsel ins All geflogen. Rogges Weg ins All unterscheidet sich deutlich von dem traditioneller Astronauten. Obwohl sie für die Mission speziell vorbereitet wurde, ist sie keine Berufsastronautin, die durch die Europäische Weltraumorganisation ESA oder eine andere nationale Raumfahrtagentur ausgewählt und ausgebildet wurde.
Rogges Weg ins All begann stattdessen 2023 während einer Winterexpedition, auf der sie den chinesischen Unternehmer Chun Wang kennenlernte, der sein Vermögen im Kryptowährungshandel gemacht hatte. Ein halbes Jahr nach dieser zufälligen Begegnung erhielt Rogge ein ungewöhnliches Angebot: Wang fragte sie, ob sie Interesse an einer Weltraummission hätte, für die er eine Dragon-Kapsel von SpaceX gemietet hatte. Neben Wang selbst und zwei weiteren Weltraumtouristen war noch ein Platz frei. Rogge ergriff diese einmalige Chance. Für dieses Abenteuer investierte Wang etwa 200 Millionen US-Dollar.
Der Start der Mission erfolgte am frühen Morgen des 1. April um 3:46 Uhr MESZ vom Kennedy Space Center in Florida. Die verwendete Falcon-9-Rakete von SpaceX folgte dem bekannten Konzept des Unternehmens: Etwa zweieinhalb Minuten nach dem Start wurden die neun Merlin-Triebwerke der ersten Raketenstufe abgeschaltet, woraufhin sich diese vom Rest der Rakete trennte und kontrolliert auf einem Drohnenschiff im Atlantischen Ozean landete.
Die zweite Stufe der Trägerrakete setzte ihren Flug fort und brachte das Raumschiff "Resilience" in eine niedrige Erdumlaufbahn. Nach knapp zehn Minuten wurde die Raumkapsel für den eigenständigen Flug freigegeben. Die vierköpfige Besatzung wird die nächsten drei bis fünf Tage in einer Höhe von etwa 450 Kilometern die Erde umkreisen, wobei ein besonderer Fokus auf den Polarregionen liegt. Damit werden die Crew-Mitglieder die ersten Menschen sein, die die Polargebiete aus dieser Höhe beobachten können.
An Bord der Raumkapsel befinden sich insgesamt 22 wissenschaftliche Experimente, die während der kurzen Missionsdauer durchgeführt werden sollen. Hierzu zählen etwa Versuche zur Pilzzucht unter Weltraumbedingungen sowie ein neuartiges Gerät, das erstmals Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers im Orbit ermöglichen soll.

Die Wissenschaft ist geschlechtsneutral? Ich bin mir sehr sicher, dass gerade die Wissenschaft den Unterschied zwischen den Geschlechtern sehr genau definiert hat.
Erzähl mal einem Urologen, einem Gynäkologen, einem Chirurgen, oder Psychologen dass Frau und Mann gleich sind. Viel Spaß dabei.
Was ein Flacherdler dazu sagt? Gekrümmte Fenster.