Verifizierter Algorithmus: Googles Quantenforschung feiert großen Durchbruch
Google meldet einen Durchbruch beim Quanten-Computing: Der Willow-Chip soll einen Algorithmus 13.000-mal schneller ausführen als Supercomputer und erreicht dabei nachprüfbare Resultate.
Googles Quantenforschungsteam hat einen bedeutenden Fortschritt im Bereich des Quanten-Computings erzielt. Der im Dezember 2024 vorgestellte Willow-Chip mit 105 Qubits demonstriert erstmals eine nachprüfbare Quantenüberlegenheit gegenüber klassischen Supercomputern. Anders als frühere Experimente liefere der neue "Quantum Echoes"-Algorithmus nicht nur theoretische Ergebnisse, sondern lasse sich durch andere Quantencomputer oder physikalische Experimente überprüfen.
Der Algorithmus und seine Funktionsweise
Der Quantum-Echoes-Algorithmus untersucht verborgene Informationen über die innere Dynamik von Quantensystemen wie Molekülen. Dabei werden Quantenoperationen in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt, ein einzelnes Qubit gezielt gestört und anschließend die Operationen rückwärts abgespielt. Die Messungen offenbaren Spuren der Wechselwirkungen dieses Qubits mit dem gesamten System - vergleichbar mit der Kartierung einer Höhle durch Echo-Ortung.
- Konkret misst der Algorithmus sogenannte "Out-of-Time-Order-Correlatoren" zweiter Ordnung (OTOC), die quantenmechanisches Verhalten aufzeigen, das klassische Maschinen ineffizient reproduzieren können.
- Die dabei entstehende konstruktive Interferenz - bei der sich Quantenwellen gegenseitig verstärken, anstelle sich auszulöschen - demonstriere eindeutig quantenmechanische Eigenschaften.
In einem gemeinsamen Experiment mit der University of California in Berkeley nutzte Googles Team den Quantum-Echoes-Algorithmus zur Simulation von Molekülstrukturen mit 15 und 28 Atomen. Die Resultate stimmten mit traditionellen kernmagnetischen Resonanzexperimenten überein und offenbarten zugleich molekulare Details, die bisher schwer zu beobachten waren.
Tom O'Brien, Research Scientist bei Google Quantum AI, betonte gegenüber Reuters die Bedeutung dieser Verifizierbarkeit: "Wenn ich nicht nachweisen kann, dass die Daten akkurat sind, wie kann ich sie denn sonst verwenden?" Da dieser Aspekt gelungen ist, eröffnen sich durch die Forschungsergebnisse einige konkrete Anwendungsmöglichkeiten. In der Medikamentenentwicklung könnte Quanten-Computing etwa molekulare Interaktionen simulieren, die klassische Computer zumindest in der Geschwindigkeit nicht bewältigen können.
Quellen: Google Keyword, Google Research, Nature

Soll heissen, auch mit unendlicher Rechenpower und allen(sic) Informationen kann man immernoch nur Wahrscheinlichkeiten berechnen.
Natürlich wäre die quasi-vollständige Simulation der Erde immer noch beeindruckend (technisch) und besorgniserrregend (gesellschaftlich).
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Nun also Google. Ich habe so meine Zweifel. Am Ende hat man etwas aus der Quantenmechanik genommen und einfach nur bewiesen, das die Mathematik dahinter nicht falsch ist, Wasser der Schwerkraft entgegen.. usw.
Vermutlich auch wieder eine Nebelkerze. Sonst würde man aus einem wissenschaftlichen Paper zitieren, und nicht nur auf die Erfolge in der eigenen Garage hinweisen.
Wenn die Technik in richtigen Händen bleibt sehe ich da kein Problem.
Als ob eine mögliche Strafbarkeit jemals einen Konzern vor illegalen Machenschaften abgehalten hätte.
Und auch das ständige Wiederholen, das der Drache der Böse ist, macht es nicht realer. Für mich führt da die USA mit großem Abstand.
Topic: wann haben wir den Warpantrieb und können endlich unsere Galaxie terrorisieren, äh besiedeln.
Gruß T.