OpenAI: KI-Bots schlagen Semi-Pro-Spieler nach 180 Jahren Training
Im Duell mit einem professionellen Dota 2-Spieler hatte die künstliche Intelligenz von OpenAI im vergangenen Jahr bereits Erfolg gehabt. Nun siegten die Bots auch im 5-gegen-5-Modus gegen die besten Amateure und Semi-Pros des MOBA.
Bereits im August vergangenen Jahres hat ein Bot von OpenAI einen professionellen Spieler in Dota 2 geschlagen. Nun vermeldet das von Elon Musk und Sam Altman ins Leben gerufene Forschungslabor den nächsten Meilenstein. Im 5-gegen-5-Modus siegten die KI-Bots gegen die besten Amateure mit einem Match Making Rating (MMR) von 4.200 sowie ein Team bestehend aus Semi-Pro-Spielern mit einem MMR von 5.500. Vier von fünf Spielen waren dabei ein klarer Sieg, lediglich die letzte Partie endete unentschieden.
Für diesen Triumph über den Menschen brauchte es sehr viel Training. 180 Jahre im Zeitraffer übte die künstliche Intelligenz alleine in Dota 2 via maschinellem Lernen nach dem Trial and Error-Prinzip. "Es geht komplett zufällig los, umherstreifend auf der Karte. Dann, nachdem einige Stunden vergangen sind, werden die grundlegenden Fähigkeiten erlernt", wie OpenAI Mitbegründer und CTO Greg Brockman gegenüber The Verge erzählt. Allzu viel Zufall war bei dem nun erreichten Meilenstein allerdings nicht im Spiel, denn es wurde nicht komplett offen gespielt, sondern mit strikten Vorgaben, die wenig Spielraum für ausgefallene Strategien ließen. Menschliche Spieler sowie auch die KI waren beim Duell lediglich auf die Charaktere Necrophos, Sniper, Viper, Crystal Maiden und Lich beschränkt. Item-Käufe und Skills waren fest einprogrammiert und knifflige Spielelemente, darunter Unsichtbarkeit, Beschwörungen sowie die Platzierung von Wards, wurden deaktiviert. All das relativiert den Sieg der KI in gewisser Weise. Für die Forschung sei es dennoch ein "signifikanter Erfolg", wie es vom KI-Forscher Andreas Theodorou heißt.
Die KI soll später dazu dienen, komplexe Probleme der echten Welt zu lösen, beispielsweise die Verwaltung von Transportnetzen innerhalb von Städten. Videospiele dienen lediglich als Versuchslabor, da sie ausreichend Komplexität bieten, die mit solchen Aufgaben zumindest teilweise vergleichbar sind. Als nächstes Ziel der OpenAI-Bots ist übrigens ein Sieg gegen ein professionelles Dota 2-Team geplant. Bereits im August 2018 soll es im Rahmen des The International-Events so weit sein. Große Chancen rechnen sich die Forscher allerdings nicht aus. "Wir werden womöglich keinen Erfolg haben", heißt es von OpenAI.
Quellen: OpenAI via theverge.com, theregister.co.uk
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Sie machen also unbewußt logische Sachen.
Diese 180 Jahre sind auch Blödsinn, denn er hat eben nur ein paar Tage trainiert, er kann nur eben deutlich schneller trainieren als ein Mensch.
Sie machen also unbewußt logische Sachen.