PCGH-Plus Label [PLUS] 10 Kits mit DDR4-RAM im Vergleichstest: Ein solides Fundament

PCGH Plus: Die hohen Preise für DDR4-RAM schrecken zwar manche Aufrüster ab, auf guten Speicher können Spieler aber trotzdem nicht verzichten. Wir testen, welche Kits sich lohnen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2018.

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 10 Kits mit DDR4-RAM im Vergleichstest: Ein solides Fundament
Quelle: pixabay
Folgende Produkte finden Sie im Test:  • Apacer Commando (EK.16GA3.GGAK2)
• Ballistix Elite (BLE2C8G4D34AEEAK)
• Corsair Vengeance LPX (CMK16GX4M2F4500C19)
• Corsair Vengeance RGB (CMR16GX4M2C3600C18W)
• G.Skill Sniper X (F4-3600C19D-16GSXW)
• G.Skill Trident Z (F4-4000C19D-16GTZ)
• G.Skill Trident Z RGB for AMD (F4-3200C14D-16GTZRX)
• Hyper X (HX426C16FB2K2/16)
• Patriot Viper (PV416G320C6K)
• Patriot Viper RGB (PVR416G360C6K)

Mit relevanten Preisrückgängen in den nächsten Monaten ist nicht zu rechnen. Das Warten auf niedrigere RAM-Preise lohnt sich voraussichtlich nur, wenn sie mindestens ein halbes Jahr auf ein Speicher-Upgrade verzichten können.

Fit für die Zukunft

Unser bisheriges Test- und Wertungssystem für DDR4-Speicherkits war bereits etwas in die Jahre gekommen, was sich an mehreren Stellen zeigte: Taktraten ab DDR4-4000 stellten die verwendete Hardware vor Probleme, zudem loteten wir die bestmöglichen Timings auch noch bei den niedrigen Taktraten DDR4-2133 und DDR4-2400 aus, was für die meisten Leser keine Relevanz haben dürfte. Den notwendigen Umstieg auf eine neue Plattform nutzten wir daher, um die Testmethodik zu überarbeiten und Ihnen zukünftig noch mehr und vor allem relevante Informationen zu liefern.

Erstmalig ist zum Beispiel ein Spiele-Benchmark ein fester Bestandteil des Wertungssystems. Im Normalfall hat schneller Arbeitsspeicher wenig Einfluss auf die Framerate, da Spieler üblicherweise die Grafikdetails so hoch schrauben, bis die Grafikkarte die Framerate begrenzt. In einem solchen Szenario, dem GPU-Limit, verpufft der Effekt von High-End-RAM. Dieses GPU-Limit lässt sich auf einfache Art und Weise aushebeln, zum Beispiel durch das Herabsetzen der Auflösung auf 1.280 × 720. Dadurch lässt sich die theoretische Mehrleistung aufzeigen, mit dem Alltag der meisten Spieler hat das aber wenig zu tun. Allerdings gibt es immer mal wieder Fälle, in denen selbst in Full HD und bei maximalen Details die Framerate nicht von der Grafikkarte, sondern von Prozessor und RAM begrenzt wird. Eine solche Testsequenz nutzen wir nun für unsere DDR4-Tests: Wir reiten in Kingdom Come: Deliverance durch die Stadt Rattay, wo die Framerate selbst bei Verwendung eines übertakteten Core i7-8700K und einer Geforce GTX 1080 Ti auf rund 30 Minimum-Fps abfällt. Schneller Speicher kann in einem solchen Szenario die Spielbarkeit deutlich verbessern - werfen Sie nur einen Blick auf die erzielten Ergebnisse.

Die Testplattform für DDR4-RAM

Zum Ausreizen der DDR4-Kits setzen wir ein neues Testsystem mit einer Coffee-Lake-CPU und einem Z370-Mainboard ein.
Beim Asus Maximus X Apex handelt es sich um eine für Overclocking optimierte Platine. Die lediglich zwei RAM-Steckplätze mögen aus der Sicht eines durchschnittlichen Anwenders ein Nachteil sein, sind beim Austesten von DDR4-Speicher aber Gold wert: Ein gutes Layout mit zwei Speichersteckplätzen bietet im Grenzbereich handfeste Vorteile, also größere Overclocking-Reserven. Diese benötigen wir, um auch High-End-Module vollumfänglich testen zu können. So konnten wir zum Beispiel Corsairs DDR4-4500-Kit auf Anhieb ohne jegliche Probleme bei seinem sehr hohen Speichertakt betreiben – undenkbar mit der alten Sockel-1151-Testplattform, die bei etwa DDR4-4000 am Limit war. Sollte es doch einmal Schwierigkeiten geben, bietet das Mainboard zahlreiche Möglichkeiten, um etwa das DDR4-Training und Subtimings manuell anzupassen. So gut das Mainboard auch sein mag, der Prozessor muss hohe RAM-Taktfrequenzen natürlich auch verkraften: Wir setzen einen Core i7-8700K ein, mit steigendem RAM-Takt erhöht das Maximus X Apex automatisch die VCCIO- und System-Agent-Spannung.

Vergleichstest DDR4-RAM - ein solidesFundament

Außerdem stellen wir ab sofort noch deutlicher heraus, ob ein Kit single- oder dual-ranked organisiert ist und geben zum Beispiel nicht nur an, ob ein Temperatursensor verbaut ist, sondern auch die genaue Bezeichnung. Die Tuning-Tests haben wir außerdem deutlich verschärft. Wir loten ab sofort die bestmöglichen Hauptlatenzen bei 1,20 Volt und den Taktraten DDR4-2666/3000/3333 sowie bei 1,35 Volt und DDR4-333/3600/3866 aus. Damit sind natürlich auch die Wertungen nicht direkt miteinander vergleichbar; im Einkaufsführer dieser Ausgabe finden Sie noch nach dem alten Schema getestete DDR4-Kits.

Auf Tests mit Ryzen und älteren Intel-Plattformen verzichten wir bewusst, da wir die DDR4-Kits fair bewerten und entsprechend unter den bestmöglichen Bedingungen testen möchten. Im Rahmen von Praxis-Artikeln (wie in dieser Ausgabe) werden wir aber auch zukünftig aufzeigen, welche plattformspezifischen Optionen Sinn ergeben und welche Tuning-Ergebnisse mit unterschiedlichen RAM-Kits realistisch sind.

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  • Apacer Commando (EK.16GA3.GGAK2)
  • Ballistix Elite (BLE2C8G4D34AEEAK)
  • Corsair Vengeance LPX (CMK16GX4M2F4500C19)
  • Corsair Vengeance RGB (CMR16GX4M2C3600C18W)
  • G.Skill Sniper X (F4-3600C19D-16GSXW)
  • G.Skill Trident Z (F4-4000C19D-16GTZ)
  • G.Skill Trident Z RGB for AMD (F4-3200C14D-16GTZRX)
  • Hyper X (HX426C16FB2K2/16)
  • Patriot Viper (PV416G320C6K)
  • Patriot Viper RGB (PVR416G360C6K)
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