Neue High-Speed-Kamera erfasst 4,4 Billionen Bilder pro Sekunde

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Neue High-Speed-Kamera erfasst 4,4 Billionen Bilder pro Sekunde
Quelle: youtube.com

Eine neue High-Speed-Kamera, die von japanischen Wissenschaftlern entwickelt wurde, erreicht eine noch die dagewesene Aufzeichnungsrate von 4,4 Billionen Bildern pro Sekunde. Mit dieser Geschwindigkeit lassen sich Vorgänge bei Explosionen oder der Wärmeleitung noch genauer untersuchen als es in der Vergangenheit bereits möglich war.

High-Speed-Kameras ermöglichen eine brauchbare Zeitlupe von schnell ablaufenden Prozessen. Verbreitete Aufnahmen sind zum Beispiel das Platzen eines Luftballons, das Auftreffen eines Wassertropfens sowie der Durchschlag eines Projektils. Für die Lösungen, die in der Wissenschaft gebraucht werden, eignen sich gängige High-Speed-Kameras allerdings nicht immer. Ein neues Verfahren, das unter der Bezeichnung Timed All-optical Mapping Photography (STAMP) läuft und von japanischen Wissenschaftlern entwickelt wurde, verbessert bestehende Systeme, mit denen es bereits möglich ist, die Bewegung von Licht durch eine Flasche aufzuzeichnen, um ein Vielfaches. Die STAMP-Technologie besitzt eine viermal so hohe Aufzeichnungsrate.

Diese beträgt unfassbare 4,4 Billionen Bilder pro Sekunde. Die Kamera eines iPhones erreicht zum Beispiel lediglich 120 Bilder pro Sekunde und bräuchte ungefähr 1.161 Jahre um genauso viele Bilder zu erfassen wie die neue High-Speed-Kamera. Mit der STAMP-Technologie können Wissenschaftler nun viel genauer die frühen Vorgänge einer Explosion beobachten. Auch spezielle Prozesse bei der Wärmeleitung, die tatsächlich auf ein Sechstel der Lichtgeschwindigkeit kommen, sollen sich mit der Neuentwicklung beobachten und erforschen lassen. Die Auflösung der High-Speed-Kamera beträgt allerdings nur 450 x 450 Pixel, was auf den ersten Blick verhältnismäßig niedrig erscheint. Für die Zwecke der Wissenschaftler reicht diese Auflösung allerdings vollkommen aus.​

Quelle: Nature, Winfuture

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    • Kommentare (31)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von attilarw PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von DerBeobachter
        Das NSA-Hauptquariter dürfte genügend Ressourcen dafür haben.

        Ist doch schon voll belegt mit privaten Daten der Weltbevölkerung.
      • Von attilarw PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von DerBeobachter
        Das NSA-Hauptquariter dürfte genügend Ressourcen dafür haben.

        Ist doch schon voll belegt mit privaten Daten der Weltbevölkerung.
      • Von DerBeobachter Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Das NSA-Hauptquariter dürfte genügend Ressourcen dafür haben.
      • Von CentralCynus
        Wo soll man denn solche Größen speichern?`
      • Von PChavenoKiIlzone Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Hi
        ja das kann sein habe die Bits durch 8 geteilt in Byte ( 8 Bit = 1 Byte) Die 202500 Bild Bits durch 8 in Bild Bytes dann durch 1024 in KB / 1024 = MB / 1024 = GB usw.. Quasi die Menge der Pixel also in "Bits" durch 8 in Bytes pro Bild mal der 4,4 Billionen Bilder und dann denn Wert wie beschrieben errechnen lassen.

        bei 202500 Bits pro Bild wären es

        25312,5 Bytes *4,4 Billionen = 11137500000000000 Bytes /1024 = 10876464843750 KB / 1024 = >10621547698,9746 MB/ 1024 = > 10372605,174 GB /1024 = >10129,497 TB / 1024 = > 9,892 Petabyte

        Gruß
      • Von Pstif Komplett-PC-Käufer(in)
        Habe nochmal nachgerrechnet und komme immer auf das Gleiche.

        8Bit sind ein Byte vl liegt dort dein fehler oder rechnest du mit Binärpräfixe in Petabyte um?

        Auch wenn sie immer nur ein paar Bilder aufzeichnen, dadurch reduziert sich nur die Speichermenge aber nicht die Schreibrate. Das einzige was funktioniert ist jedes Pixel einzelen abzuspeichern.
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