Mobile Akkus: 18-Jährige erfindet Gerät, mit dem sich Mobiltelefone innerhalb von Sekunden aufladen lassen

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Die 18-Jährige Amerikanerin Eesha Khare hat einen Durchbruch beim Laden von Mobiltelefon erzielt. Mit ihrer Entwicklung eines Superkondensators sollen Akkus von Mobilgeräten innerhalb von Sekunden wiederaufladbar sein. Das würde ein großes Problem der mobilen Geräte lösen, insbesondere da die Haltbarkeit der Akkus erheblich verlängert wird.

Eesha Khare, eine 18-jährige Kalifornierin, hat beim Young Scientist Award von Intel ein Preisgeld für ein Stipendium über 50.000 US-Dollar für die Entwicklung eines Superkondensators erhalten. Khares Superkondensator soll es ermöglichen, dass Elektrizität rasend schnell in den Akkumulator eingespeist werden kann. So soll das Aufladen eines Mobiltelefons nicht mehr Stunden, sondern nur noch zwanzig bis dreißig Sekunden in Anspruch nehmen.

Durch den Einsatz des mit Nanotechnologie entwickelten Geräts sollen bis zu 100.000 Ladungen der Akkumulatoren möglich sein. Das würde die Lebensdauer im Vergleich zur heutigen Technologie um den Faktor 100 erhöhen. Da das Gerät flexibel ist, kann es auch in Kleidung oder gekrümmten Oberflächen zum Einsatz kommen. Auch die Automobilindustrie könnte eines Tages stark von der neuen Erfindung profitieren, die im Moment noch mit langen Ladezeiten bei den aktuell verwendeten Lithium-Ionen-Akkus zu kämpfen hat.

Quellen: Rawstory, Intel

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    • Kommentare (90)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Mobile Akkus: 18-Jährige erfindet Gerät, mit dem sich Mobiltelefone innerhalb von Sekunden aufladen lassen

        Mit dem von mir erwähnten eInk bekommst du die Displaybeleuchtung sogar auf null reduziert
        Und selbst wenn du bei LCD bleibst kannst du mit optional reflektivem Betrieb in 90% der Fälle darauf verzichten, weil du mit einem extreme-dumbphone nicht einmal Graustufen erkennbar darstellen musst.

        Und Uhren setzen auf Batterien, weil es billig ist. Bei etwas teureren mechanischen Uhren dagegen wirst du Probleme haben, überhaupt eine ohne Selbstaufzug zu finden und dass hochpreisige quartzgesteuerte mit Generator-System selten sind (Seiko müsste noch welche anbieten) liegt nur daran, dass man mittlerweile die (platzsparendere, verschleißfreie) Integration von Solarzellen perfektioniert hat. (Da fällt mir zum Thema Selbstentladung auf: Citizens Eco Drive arbeiten meines Wissens nach mit speziellen Kondensatoren als Puffer Speicher und erreichen Dunkelgangreserven von bis zu 6 Monaten)
        Je nach Bewegungsmuster (da müsste man in der Tat mal gucken, wieviel Geschaukel so ein Handy denn abbekommt) hast du außerdem deutlich mehr Energie zur Verfügung, als Faktor 4. So ein Handy bietet schließlich schon eine min. 2-3 mal so große Grundfläche, hat zusätzlich aber wesentlich mehr als die vielleicht 1 mm Höhe zur Verfügung, die der Rotor in einer Armbanduhr nutzt. Weiterer Vorteil: Im Gegensatz zur Uhr braucht das Handy eine viel kleinere Gangreserve. Denn das Handy kann man einfach schütteln und es ist wieder voll einsatzbereit. Eine einmal stehengebliebene Uhr ist solange nutzlos, bis man eine Gelegenheit hat, sie nach einer anderen Uhr erneut zu stellen.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Mobile Akkus: 18-Jährige erfindet Gerät, mit dem sich Mobiltelefone innerhalb von Sekunden aufladen lassen

        Mit dem von mir erwähnten eInk bekommst du die Displaybeleuchtung sogar auf null reduziert
        Und selbst wenn du bei LCD bleibst kannst du mit optional reflektivem Betrieb in 90% der Fälle darauf verzichten, weil du mit einem extreme-dumbphone nicht einmal Graustufen erkennbar darstellen musst.

        Und Uhren setzen auf Batterien, weil es billig ist. Bei etwas teureren mechanischen Uhren dagegen wirst du Probleme haben, überhaupt eine ohne Selbstaufzug zu finden und dass hochpreisige quartzgesteuerte mit Generator-System selten sind (Seiko müsste noch welche anbieten) liegt nur daran, dass man mittlerweile die (platzsparendere, verschleißfreie) Integration von Solarzellen perfektioniert hat. (Da fällt mir zum Thema Selbstentladung auf: Citizens Eco Drive arbeiten meines Wissens nach mit speziellen Kondensatoren als Puffer Speicher und erreichen Dunkelgangreserven von bis zu 6 Monaten)
        Je nach Bewegungsmuster (da müsste man in der Tat mal gucken, wieviel Geschaukel so ein Handy denn abbekommt) hast du außerdem deutlich mehr Energie zur Verfügung, als Faktor 4. So ein Handy bietet schließlich schon eine min. 2-3 mal so große Grundfläche, hat zusätzlich aber wesentlich mehr als die vielleicht 1 mm Höhe zur Verfügung, die der Rotor in einer Armbanduhr nutzt. Weiterer Vorteil: Im Gegensatz zur Uhr braucht das Handy eine viel kleinere Gangreserve. Denn das Handy kann man einfach schütteln und es ist wieder voll einsatzbereit. Eine einmal stehengebliebene Uhr ist solange nutzlos, bis man eine Gelegenheit hat, sie nach einer anderen Uhr erneut zu stellen.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        In Uhren ist die Technik alles andere als etabliert. Sie ist machbar, aber es hat schon einen Grund dass die meisten auf Batterien setzen.
        Und ein Handy was(angenommen das Prinzip ist skalierbar) mit der ~vierfachen Energie die ein Quartzwerk benötigt auskommt muss man erstmal bauen. Hauptenergieräuber ist ja die Displaybeleuchtung, die bekommt man auch mit einem "Dumbphone" nur schwer reduziert.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Mobile Akkus: 18-Jährige erfindet Gerät, mit dem sich Mobiltelefone innerhalb von Sekunden aufladen lassen

        Zitat von BigBubby
        Übrigens hat der alte Funkmast in Tschechien bis an die Ostküste der USA gereicht. Ist jetzt also nicht so, dass das nur 2km reichweite hat.

        Die Leistungsdichte, die du für den Betrieb elektrischer Geräte brauchst, hast du aber nur ein paar km um sehr starke Funkmasten. Und sie sind mittlerweile auch sehr selten, denn mit Ausnahme einiger militärischer Anlagen (auf die auf "ein paar km" gar nicht erst rankommst) und Radio Vatikan dürften sich die meisten an entsprechende Grenzwerte halten.
        Ungeachtet dessen brauchte man auch früher für "Glühbirne @Fernsehturm" (und viel mehr war es dann doch nicht. "Haushalte" ist eher als "Gartenlaube" zu verstehen) mehrere Meter Antenne.
        Ein Handy bekommst du so nie betrieben. Afaik gabs mal ein Projekt, Funk-Lichtschalter über geernte Radiowellen zu versorgen. Das hat man dann aber wieder aufgegeben, weil man wesentlich mehr Energie erhält, wenn man die Betätigung des Lichtschalters nutzt. In dem Zusammenhang warte ich übrigens schon sehr lange auf Handys, die mechanische Bewegung als Energiequelle nutzen. Die Technik ist für Uhren ja schon lange etabliert und in Handys könnte man mit wesentlich größeren Schwungmassen arbeiten. Das reicht zwar auch nicht für ein Smartphone, aber wie wäre es mal wieder mit einem "mobilen Telefon", dass telefonieren und SMS kann und dank dem Verzicht auf diversen Balast (ohne Kamera braucht man nicht einmal ein aufwendiges Display, eInk reicht) genug Platz für Generatoren und einen minimalen Verbrauch hat?
      • Von Gamer090 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Mobile Akkus: 18-Jährige erfindet Gerät, mit dem sich Mobiltelefone innerhalb von Sekunden aufladen lassen

        Tolle Leistung an die 18 Jährige

        Mal sehen wann es die ersten Geräte gibt mit der Technologie einfach Top.
      • Von Dum_Dum Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Mobile Akkus: 18-Jährige erfindet Gerät, mit dem sich Mobiltelefone innerhalb von Sekunden aufladen lassen

        Es ging mir eher darum, dass die Feldstärke so hoch ist dass man damit effektiv einen Akku laden oder ein Handy direkt betreiben kann, und nicht, dass es mit einem 1000db-Vorverstärker noch empfangbar ist
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