Nvidia: CEO Jensen Huang mit provokanten Aussagen
Nvidia-CEO Jensen Huang wird aktuell mit provokanten Aussagen zitiert. Demnach rät er, dass Schülern nicht mehr das Programmieren beigebracht wird. Dafür gibt es nun KI.
Auf dem World Government Summit in Dubai sprach auch Nvidia-CEO Jensen Huang. Er vertrat die These, dass das Aufkommen der KI das Programmieren durch Menschen unnötig mache. Schüler oder Studenten sollten also nicht mehr Programmieren lernen.
"Jeder ist jetzt Programmierer"
Es dürfte für Aufsehen sorgen, was Huang von sich gibt - allerdings liegt das Video, das sich auf sozialen Medien verbreitet, nicht im O-Ton vor, sondern nur mit Untertiteln. Huang sagt danach, dass junge Leute nicht mehr das Programmieren lernen sollten. Das wäre jetzt die Aufgabe der KI, und das sogar schon in einem frühen Stadium der KI-Entwicklung. Programmieren sei im KI-Zeitalter "keine entscheidende Fähigkeit mehr".
Die letzten 10-15 Jahre habe man immer gehört, dass Schüler und Stunden lernen sollten, wie man Computer programmiert. Doch er vertrete ziemlich genau die gegenteilige Meinung. Es sei "unsere Aufgabe, Computertechnologie zu schaffen, sodass niemand programmieren muss. Und dass die Programmiersprache menschlich ist", so Huang. "Jeder auf der Welt" sei jetzt ein Programmierer. Das sei "das Wunder der künstlichen Intelligenz". Anstatt programmieren zu lernen, sollte man sich lieber darauf konzentrieren, "Probleme in digitaler Biologie, Bildung, Fertigung oder in der Landwirtschaft zu lösen". Wichtig sei daher, dass alle Menschen eine Form der Weiterbildung erhalten, um die KI-Programmierung auch für sich nutzen zu können.
Dass Huangs Worte für Aufruhr sorgen, kommt nicht überraschend. So hat auch John Carmack eine Meinung dazu. Für ihn sei das reine Programmieren nie die Quelle für einen Wert gewesen. Die Kernkompetenz sei dagegen "Problemlösung": "Die Disziplin und Präzision, die von der traditionellen Programmierung gefordert werden, bleiben wertvolle übertragbare Eigenschaften, aber sie werden kein Eintrittshindernis sein", so Carmack.
Er hat sich "irgendwie damit abgefunden, dass ich vielleicht das "letzte Abstraktionsniveau" verpasse, wo man erkennt, dass das Management von Menschen mächtiger ist als jedes persönliche Werkzeug". Und er vermute, dass ihm "das Management von KIs mehr Spaß machen wird, selbst wenn sie letztendlich bessere Programmierer sind als ich".
Auch der bekannte Branchenanalyst Patrick Moorhead bringt sich mit seiner Meinung in Stellung. Seit 30 Jahren höre er immer wieder das Argument, dass "XYZ das Programmieren ablöst". Trotzdem habe man nicht genug Programmierer. Und KI würde für eine lange Zeit nicht dafür sorgen, dass Programmieren unnötig wird. Es wird nur in mehr Hände gegeben - ähnlich wie Desktop Publishing nicht die Kreativität getötet, sondern sie nur erweitert habe.
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soviel zum thema Programmierer braucht man nicht.
Das Klima ist im Arsch und wir haben eine Überbevölkerung wie noch nie.
Insofern ist die Lage mit der vor der Industrialisierung nicht die gleiche.
Die Auswirkungen werden immer katastrophaler.
Wo willst Du denn sonst mit den vielen Menschen hin, sollen die dann später alle am Hungertuch nagen?
Man sollte sich schon Gedanken machen, wie wir das Leben der Zukunft gestalten wollen, dass das Leben auch noch für die meisten lebenswert bleibt. Das ist doch bereits jetzt schon ein übles Problem.
KI in der Umsetzung von bestimmten Aufgaben (wie große Datenmengen z.B. Satellitenbilder auswerten), wird ja bestimmt schon von Militärs gemacht. Aber vor dem Angriff wird ja noch ein Mensch kontrollieren....
Wo willst Du denn sonst mit den vielen Menschen hin, sollen die dann später alle am Hungertuch nagen?
Man sollte sich schon Gedanken machen, wie wir das Leben der Zukunft gestalten wollen, dass das Leben auch noch für die meisten lebenswert bleibt. Das ist doch bereits jetzt schon ein übles Problem.
Schon bei uns, in einem eigentlich reichen Land ist es doch jämmerlich zu sehen, dass Intel 30 Milliarden in den Allerwertesten gestopft bekommt aber wir bekommen es nicht hin, allen Kindern einen Kitaplatz, eine ordentliche Schulausbildung und eine gesicherte Absicherung fürs Alter zu bieten.
Und jetzt denk mal an die vielen Länger in denen es noch bedeutend schlechter aussieht.
Und wenn man mal an das Weltklima denkt und der Gürtel um den Äquator immer heißer und somit unbewohnbarer wird, dann wird auch das bewohnbare Land knapper.
KI ist für meine Begriffe momentan völlig überbewertet.
Schlimmer noch, richtet sich in sehr vielen Bereichen gegen unsere ureigensten Interessen, zB
Kosten-/Gewinnoptimierung durch Risikominimierung, Kriegsführung, …
Und höchstwahrscheinlich fließen auch wieder zu viele persönliche Daten in düstere Kanäle, was uns Menschen wiederum verletzlicher, kontrollierbarer und beeinflussbarer macht.
Tja, ist das die Welt, in der wir leben möchten? Na, ich weiß nicht so recht.
Ist ja heute schon schwierig, kaum einer weiß mehr wie so vieles funktioniert.
Man wird trotzdem weiter Programmierer benötigen.