Gläserne Speichermedien aus Deutschland: In Salzwasser gekocht und dann im Ofen gegrillt
Um die Langlebigkeit seiner Speichermedien zu demonstrieren, hat das Münchner Unternehmen Cerabyte sie in Salzwasser gekocht und wie eine Pizza gebacken.
Das in München ansässige Unternehmen Ceramic Data Solutions will unter dem Markenamen Cerabyte die langfristige Datenspeicherung revolutionieren. Schon vor einigen Jahren hatte die Firma ihre Technologie vorgestellt, bei der Bits mit einem Laser in eine Keramikbeschichtung auf einer Glasfolie geschrieben werden. Die Technik soll von Alterungsprozessen und Umwelteinflüssen kaum bis gar nicht betroffen sein und sich so anbieten, wichtige Daten für mehrere tausend Jahre zu erhalten. Um diese Aussagen zu untermauern, hat Cerabyte vor einiger Zeit eine kuriose Demonstration abgehalten.
In dem kurzen Video ist zu sehen, wie eines der Speichermedien in einem Wasserkocher mit kochendem Salzwasser versenkt wird. Als wäre das nicht genug, wird es danach direkt mit zwei Mini-Pizzen in einen auf 250 Grad Celsius aufgeheizten Backofen gelegt. Hinterher muss das Plättchen nur kurz abkühlen, bevor Cerabyte beweisen kann, dass die Daten nach wie vor einwandfrei lesbar sind.
Glas eignet sich offenbar hervorragend für einen auf so lange Zeit ausgelegten Einsatz. Das Material hält Temperaturen von mehr als 1.000 Grad Celsius aus, ohne zu schmelzen. Zudem können auch andere Umwelteinflüsse dem Glas nur wenig anhaben. Anders dürfte es allerdings bei hohem physischem Druck aussehen. Unklar ist zudem, wie sich die Keramikbeschichtung unter solchen Einflüssen verhält. Cerabyte möchte die langfristige Datenspeicherung einfacher und auch günstiger machen. Bis 2030 soll die Speicherung von 1 TB Daten bei etwa einem US-Dollar liegen.
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Quelle: Cerabyte

Aber unbedingt ohne Kabelsalat.
Der wird nachträglich im Computergehäuse zum Schmoren gebracht.
Soweit zu den Haushaltstipps.
Weiter gehts mit dem Wetter:
Washington. Ein heftiges Donnerwetter.... ;-P
Ich freue mich schon auf den ersten echten Simultanübersetzer. Prototypen gibt's ja schon...
Speicherkristalle gab es schon bei Kirk & Co. 😉
War natürlich klar, dass ich mir damals das erste Klapphandy Razr von Motorola gekauft habe 😎
Ich freue mich schon auf den ersten echten Simultanübersetzer. Prototypen gibt's ja schon...
Bei den HDDs ist man im Moment noch mit 10-20€ je TB unterwegs, ob sich das in 5 Jahren so gravierend ändert kann bezweifelt werden.