"Blindtest": Audiophile können die Klangqualität von Kupferdraht, Banane oder nassen Schlamm nicht unterscheiden
Ein "Blindtest" mit Kupferdraht, nassem Schlamm und einer Banane im Signalweg zeigt keine klar erkennbaren Klangunterschiede. Nur 14 Prozent der Antworten waren korrekt. Die statistische Auswertung stellt damit HiFi-Mythen infrage.
Ein im diyAudio-Forum durchgeführter Blindtest stellt verbreitete Annahmen im HiFi-Bereich infrage. Ziel des Experiments war es zu prüfen, ob Hörer Unterschiede zwischen identischen Audiosignalen erkennen können, wenn diese über unterschiedliche Materialien übertragen werden. Neben professionellem Kupferkabel kamen dabei ungewöhnliche Leiter wie nasser Schlamm und sogar eine Banane zum Einsatz.
Bringt der Versuch HiFi-Mythen ins Wanken?
Versuchsleiter war ein Forenmoderator, der mehrere Klangbeispiele vorbereitete. Eine Version stammte direkt von der Original-CD. Weitere Versionen wurden über 180 Zentimeter professionellen Audio-Kupferdraht, 20 Zentimeter feuchten Schlamm sowie eine 13 Zentimeter lange Banane im Signalweg aufgenommen. Technisch betrachtet fungierten die zusätzlichen Materialien im Stromkreis im Wesentlichen als in Reihe geschaltete Widerstände.
Ebenfalls interessant: Gewaltiger Shooter-Flop: Highguard-Entwickler wurden "von der ersten Minute an zum Gespött"
Die Erwartung vieler Teilnehmer war eindeutig. Exotische oder schlechte Leiter müssten das Signal deutlich verschlechtern. Die Auswertung zeichnete jedoch ein anderes Bild. Nach einem Monat lagen 43 Antworten vor, von denen lediglich sechs korrekt waren. Das entspricht einer Trefferquote von knapp 14 Prozent. Eine statistische Analyse mittels Binomialverteilung ergab eine Wahrscheinlichkeit von rund 6 Prozent, bei reinem Raten ein gleich schlechtes oder schlechteres Ergebnis zu erzielen. Dieser Wert liegt oberhalb der häufig verwendeten Signifikanzschwelle von 5 Prozent und spricht damit gegen eine verlässliche Unterscheidbarkeit.
Bildergalerie
Weniger überraschend als gedacht
Aus technischer Sicht überrascht das Resultat weniger stark, als es zunächst erscheint. Selbst Materialien mit vergleichsweise hoher elektrischer Resistenz können Audiosignale übertragen, solange die Dämpfung moderat bleibt. Entscheidend ist in erster Linie der Pegelverlust, nicht zwingend eine klangliche Verfärbung. Verzerrungen entstehen meist erst bei deutlich ungünstigeren Rahmenbedingungen.
Die Idee zum Versuch entstand nach einer Dokumentation über historische Telegrafie-Systeme, bei denen die Erde als Rückleiter diente. Wenn selbst über größere Distanzen Signale durch den Boden übertragen werden können, lag die Frage nahe, wie sich ein Audiosignal unter ähnlichen Bedingungen verhält. Das Experiment liefert keinen endgültigen Beweis gegen alle Kabelklang-Theorien, zeigt jedoch deutlich, wie schwierig belastbare Hörvergleiche ohne kontrollierte Testbedingungen sind.
Überrascht Sie das Ergebnis des Tests? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: via diyAudio


Es Klingt nur sche.. wenn man ein Kabel nimmt was Technisch Elektrisch nicht für die Ströme geeignet ist!
Wie z.B nen Netzwerkkabel als Ersatz für Lautsprecherkabel.
Ich habe noch nie auch nur ein 1€/D-Mark in irgendwelche Komponenten investiert nur weil ich dachte das klingt "Besser" auch nicht in Versand o.Ä. Getestet Ja definitiv, einige! Gekauft respektiv bezahlt, Nein!
Mein Rotel A11 Tribute und der Rotel 1592 MKII klingen an den selben Lautsprechern bei normalen Höpegeln wie ein Gespräch z.B selbstverständlich absolut identisch. Genau wie die Endstufen im Surround Gerät Denon 4700H, oder aber Endstufen von Marantz Iota Rotel, Yamaha, Technicsl, etc. alle getesteten Class A/B(bei MIr by the way)!
Auch egal ob 2,5mm² 3,3mm² oder 4mm² Kabel bei max 5m länge
Erst wenn die Pegel deutlich steigen unterscheiden sich die Endstufen bezogen auf ihre Leistung da dort dann die Kontrolle der Lautsprecher besonders nicht LInialisierter Lautsprecher merklich abnimmt! Wenn die höhen kratzen und der Tiefton brummig und schwammig wird!
Marantz erzeugt allerdings einen Hör und Messbaren Tieferen Grundton warum auch immer...!
Grundsätzlich "klingen" Endstufen Neutral. also ohne klangverändernden Eigenschaften. sollten sie zu mindestens.
Alles andere wäre auch dumm von den Herstellern. Denn das Ziel bei Hifi aller klassen sollte sein; Das die Hochwertige aufnahme, während des abspielens klingt als würde der Künstler grade neben einem stehen.
Das einizige was das grundlegend verfälschen kann ist der Lautsprecher, seine Aufstellposition im, an den Lautsprecher angepassten Raum um alles so nahe an die realität wie nur möglich zu bekommen. oder defekte.
Selbstverständlich hängt die Hörlautstärke direkt mit der Kraft und Kontrolle aller Komponenten insbesondere der des Verstärkers in zusammenspiel mit den Lautsprechern. Der Punkt an dem das Kabel keinen messbaren wiederstand mehr bietet ist mit sehr sehr günstigen kabeln schnell erreicht.
Keiner beschwert sich über vergoldete Kontakte... Gold ist ein miserabler Leiter an dieser stelle.
Das hört scheinbar niemand der sein Kabel Einspielen muss
Jeder Übergang wie Endstufe-->konfektionierter Stecker-->Kabel-->Stecker--> Lautsprecher Terminal usw sind eigentlich Schwachpunkte, wie auch die "Bananas" mit dem Feder mechanismus in der mitte die besonders lose sind weil sie nur mittig Druck ausüben.
Ein hochwertiges Kabel sollte die übergabepunkte der materialien qualitativ unterstützen.
Solange man kein Aluminiumkabel benutzt oder Elektrisch zu kleine Querschnitte, braucht man sich bei Sauerstofffreiem Kupferkabel keine Gedanken machen. Ob 1€ pro meter zu Günstig ist- das sagt die Physik
Je nach Lautsprecher entfernung und Bassenergie ist bei 1,5-4mm² OFC was ohne Schleifen also so Kringel einige cm weit weg von Stromführendenkabel entfernt verlegt wird mit sauberen verbindungen, alles im lot. Und kein Preis dieser Welt wird das verbessern.
Mein Neuer Pool hinter unserer 9 Zimmer Vorstadt Villa, war so lange der schönste Ort der Welt, bis mein Nachbar der blöde Penner sich ein Naturbadesee mit Wasserfall und Whirlpool neben die Sauna-höhle am Waldrand gebaut hat, weil im Schlosskeller kein platz mehr war, wegen dem Wein-Keller und dem Heimkino mit 30 Sitzplätzen auf seinem 14.000m² Grundstück...
Ironie
Kampf gegen die „Klangkillermaschine“
Vorhin aus aktuellem Anlass entdeckt, und siehe da auch dieser Thread hat mittlerweile schon 5 Seiten
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
So ne Diskussion über Kabel zwischen Nihilisten und streng Katholischen kann man sich wohl auch nur unter bestimmten Einfluss geben
Ich denke um das Thema "Kabelklang" zu beurteilen, sollte man sich die ganze Niederfrequente Kette betrachten.
Angefangen mit DAC (bei digitaler Soundaufbereitung, im Analogen Bereich beginnt die Kette entsprechend früher), Verstärkung, Kabel, Lautsprecher, Hörraum, Ohr, und der Bediener (Einsteller der Technik) beinhaltet jedes dieser Bereiche Potenziale um Verluste zu verursachen.
Wenn man jetzt mal nachmisst oder hört wo die größten Verluste entstehen wird man schnell feststellen, das die Kette bis hinters Kabel schon fast zu vernachlässigen ist. Der Bereich Lautsprecher - Hörraum - Ohr - Mensch ist da schon viel anfälliger.
Und jetzt versucht mal die Größenordnung einzuschätzen.
Von wegen "Kabelklang"....