Star Trek in Not? Paramount-Skydance-Merger: Das müssen Film-Fans wissen!

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Star Trek in Not? Paramount-Skydance-Merger: Das müssen Film-Fans wissen!
Quelle: Paramount

Klappt alles, wird Paramount mit Skydance zusammengelegt und damit auch das Filetstück Star Trek. Wir fassen zusammen, was Film-Fans wissen müssen.

Nach langem Tauziehen haben sich Paramount Global und Skydance auf eine Zusammenlegung der Geschäfte geeinigt. Rund 8 Milliarden US-Dollar lässt sich Skydance die Übernahme von National Amusement, der Dachgesellschaft, kosten. Marken wie Star Trek bekommen damit eine neue Heimat. Doch was müssen Film-Fans wissen?

Filetierung abgewendet

Die technischen Aspekte des Deals außen vor gelassen, sieht man es eher als Zusammenschluss der beiden Unternehmen. Das soll einer der wichtigen Punkte sein, warum die Hauptanteilseignerin der A-Papiere, Shari Redstone, Skydance vorgezogen hat und das bessere Angebot von Sony ablehnte. Bei der Sony-Offerte war die Gefahr groß, dass Paramount filetiert wird und Bereiche wie CBS abgespalten werden. Das wollte man vermeiden. Bei Skydance sei zumindest sichergestellt, dass Paramount Global als Ganzes erhalten bleibt.

Skydance und Paramount haben in der Vergangenheit auch schon intensiv zusammengearbeitet, etwa bei der Realisierung der neuen Star-Trek-Filme und Mission Impossible. Man kennt sich und habe eine ähnliche Vision von der Zukunft des künftig zusammengelegten Geschäftes. Experten bewerten den Deal mit Skydance, der schon mal abgesagt war, als eine der besseren Optionen. Auch deswegen, weil aus dem 8-Milliarden-Paket 1,5 Milliarden direkt in Paramount fließen sollen, um Projekte zu realisieren.

Star Trek in Not? Paramount-Skydance-Merger: Das müssen Film-Fans wissen! (2) Quelle: CBS Star Trek in Not? Paramount-Skydance-Merger: Das müssen Film-Fans wissen! (2) Ohne Frage wird es auf beiden Seiten zu Entlassungen kommen, wie es bei jeder Fusion der Fall ist. Einsparungen von insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar stehen im Raum - 500 Millionen davon bei Paramount. Inhaltlich geht man davon aus, dass vor allem Paramount gestärkt wird. Skydance-CEO David Ellison wird der CEO des neuen Gesamtunternehmens. Präsident von New Paramount soll allerdings Jeff Shell werden - der musste als CEO von NBC-Universal (2019-2023) seinen Hut nehmen, weil ihm sexuelle Übergriffigkeiten vorgeworfen wurden.

Tinte noch nicht trocken

Bevor man nun aber den Champagner öffnet, sollte man sich noch etwas gedulden, denn bis zum Abschluss des Deals steht für beide Seiten ein weiter Weg an, der vermutlich erst im kommenden Jahr abgeschlossen sein wird. Da sind zum Beispiel die Investoren: A-Papiere mit Stimmrecht, mehrheitlich von der Redstone-Erbin gehalten, werden mit 23 US-Dollar pro Papier abgefunden, das mehrheitlich im Freefloat befindliche B-Papier ohne Stimmrechte mit 15 US-Dollar. Der Tageskurs bei Bekanntgabe des Deals war 11,55 US-Dollar. Die Skydance-Investoren bekommen 317 Millionen Papiere zu 15 Dollar angeboten. Shari Redstone macht bei dem Deal 2,3 Milliarden US-Dollar.

Man geht davon aus, dass das so akzeptiert wird, aber eine Klausel sagt wohl, dass binnen 45 Tagen bessere Angebote berücksichtigt werden müssen; jedoch mit dem Haken, dass Skydance dann eine "Wiedergutmachung" von 400 Millionen US-Dollar bekäme - zusätzlich zum besseren Angebot. Unterm Strich würde dann Ellison und seine Investoren 70 % am neuen Unternehmen halten und 100 % der Stimmrechte.

Star Trek in Not? Paramount-Skydance-Merger: Das müssen Film-Fans wissen! (3) Quelle: CBS / Paramount  Star Trek in Not? Paramount-Skydance-Merger: Das müssen Film-Fans wissen! (3) Vorausgesetzt, die Behörden stimmen zu. Davon geht man zwar aus, aber der Prozess wird nun erst angestoßen werden. Derzeit peilt man den Abschluss des Deals für das dritte Quartal 2025 an - so lange arbeitet Paramount Global unter alter Flagge weiter.

Filetstück Star Trek

Das Filetstück bei Paramount ist sicher Star Trek. Die Marke trägt im Wesentlichen zum Interesse an Paramount Plus und CBS bei. Man hatte unter anderem auch mit Yellowstone einen Treffer. Was Streaming angeht, ließ Ellison aber schon durchblicken, dass man einen "Neuaufbau" plant. Schon länger umher geisternden Gerüchten zufolge könnte man sich mit Warner-Discovery (HBO Max) und NBC-Universal (Peacock) zusammenschließen, um gegen Disney Plus und Netflix, aber auch Amazon und Apple zu bestehen. Jeff Shell, der kommende Präsident, deutet Bundles an; ob man es aber realisieren kann, wird sich zeigen. Aufgrund der Finanzspritze durch Skydance besteht die Hoffnung, dass dies insbesondere auch Star Trek zugutekommt, wo mit großem Bedauern der Fans unter anderem Lower Decks beendet wurde.

Quelle: Paramount Global

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    • Kommentare (29)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Splatterpope Software-Overclocker(in)
        Sind aber die selben Rohdaten (lagen noch beim VFX-Künstler vor - Paramount selbst hat ja nichts archiviert).
      • Von Splatterpope Software-Overclocker(in)
        Sind aber die selben Rohdaten (lagen noch beim VFX-Künstler vor - Paramount selbst hat ja nichts archiviert).
      • Von HenneHuhn Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wenn die CGI-Rohdaten archiviert wurden, ist das Rendern easy und die Integration mit vertretbarem Aufwand machbar. Jedenfalls nicht größer als digitalisierte Negative komplett neu zusammenzuschneiden. Große Probleme hat man, wenn der Realfilm drum herum nur in 2K (Star Wars) oder gar nur in PAL (viele Fernsehproduktionen) vorliegt. Da kann es dem Gesamteindruck sogar schaden, wenn die CGI in deutlich höherer Auflösung gerendert und der Rest nur mit mäßigem Erfolg interpoliert wird, weil der Qualitätsunterschied einen rausreißt. Es gibt ohnehin schon das Grundproblem, dass der Detailgrad in Effektszenen (auch bei Modellen, vor allem aber CGI) auf das damalige Wiedergabemedium ausgelegt wurde und UHD dann recht plästern rüberkommt. Da sollte wenigstens die Qualität des Videos als solches konstant bleiben. Kommerziell ist zusätzlich noch das Seitenverhältnis zu beachten – viele heutige Kunden beschweren sich über 4:3-Formate und kaufen das nicht. Gerade Serien haben, nicht zuletzt aufgrund der knappen Set-Budgets, mit engen Szenen gearbeitet, bei denen man nicht auch noch oben und was abschneiden kann.
        Ich finde auch bei dem verlinkten DS9-Video das HD-Recomp ehrlich gesagt gar nicht gut. Sieht sehr viel mehr nach Computerspiel aus, als die Originalszene.
      • Von ΔΣΛ Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Splatterpope
        Alle Schiffe zu animieren, wäre vermutlich deutlich zu teuer gewesen.

        Aber immer noch deutlich dynamischer als die Raumschlachten bei Kurtzman.
        Je weiter weg desto langsamer scheinen sie sich zu bewegen, selbst wenn sie sich genauso schnell bewegen, liegt nur an der Entfernung, wenn man von mehreren Kilometer Entfernung auf eine Autobahn schaut bewegen sich die Autos scheinbar auch nur langsam.
        Die Defaint ist auch sehr wendig, was die größeren Schiffe bei weitem nicht sind.
        Außerdem, dass bei einer großen Schlacht große Schiffe sich viel bewegen ist kontraproduktiv, es muss eine disziplinierte und gut zusammengestellte Schlachtordnung eingehalten werden, wussten schon die Soldaten im Römischen Reich.
        Dynamische Ansichten bei vielen Bewegungen waren schon immer teuer, ich vermute das es deswegen bei den neuen Serien bei Warp keine schlachten mehr gibt, dies habe ich schon bei beginn von Discovery vermutet als bei Warp die Sterne so stark beleuchtet werden, ich hatte recht behalten.
        Früher war nicht alles besser, aber die folgende Schlacht gefällt mir besser als vieles was heute gezeigt wird:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Kommerziell ist zusätzlich noch das Seitenverhältnis zu beachten – viele heutige Kunden beschweren sich über 4:3-Formate und kaufen das nicht. Gerade Serien haben, nicht zuletzt aufgrund der knappen Set-Budgets, mit engen Szenen gearbeitet, bei denen man nicht auch noch oben und was abschneiden kann.
        Bei TNG hatte man das Problem das man zwar 16:9 aus den Originalen Film Negativen machbar war... Aber man dann überall Dreh-Crew und Equipment gesehen hätte weil man damals fest mit dem 4:3 Format gerechnet hat.

        Und auch heute ist das Format immer noch so n Thema für sich.. merkt man ganz gut bei einem 21:9 Monitor...
        Da ist bei filmen und Serien mittlerweile alles vertreten.. 16:9... 18:9.. 21:9

        Selbst Serien wie zb House of the Dragon sind teils in 18:9 gedreht.. beim normalen Fernseher hast du unten und oben Balken.. (wenn auch kleinere) und auf dem 21:9 rechts und links
      • Von BikeRider Volt-Modder(in)
        Zitat von Blackfirehawk
        Das Problem ist..
        das DS9 und Voy komplett in 480P gedreht.. und die CGI in 480p gerendert wurde.
        Man hat nicht mehr als nötig gemacht damals .
        Und das nötigste war halt die damalige Standart Fernseh Auflösung.

        TNG konnte remastert werden weil es original noch auf 40mm Film gedreht wurde und quasi nix per Computer gerendert wurde.. man hatte Schiffsmodelle damals noch gebaut und nicht Animiert.

        Dieses Problem haben viele Serien und Filme aus den 90er und 2000er Jahren.. gerade wenn viel CGI eingesetzt wurde ist diese oftmals nur in 720/1080p gerendert.. und müssten aufwendig neu in höherer Auflösung berechnet werden bei einem kompletten remaster..
        (Ich sag nur die originalen Matrix filme.. oder auch Star wars Episode 1-3)

        Wärend man bei 70/80er Jahre filmen die originalen Filmmaster einfach in höherer Auflösung Digitalisieren kann.
        Hinzuzufügen wäre da noch, dass TNG-HD Remaster nicht den erwünschten Erfolg hatte, den man sich vorgestellt hatte.
        Schon daher könnte es ein Wunschtraum bleiben, DS9 und Voyager als HD Remaster je kaufen zu können - Schade.
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