Mindfactory: Anwaltskanzlei äußert sich zur Übernahme

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Mindfactory: Anwaltskanzlei äußert sich zur Übernahme
Quelle: Mindfactory

Die Kanzlei WallnerWeiß, welche als Insolvenz- und Sachwalter die Aufsicht über das jetzt abgeschlossene Insolvenzverfahren der Mindfactory GmbH hatte, hat sich jetzt zur geplanten Übernahme durch das Medienhaus Heise geäußert.

Die Hamburger Kanzlei WallnerWeiß, welche als Insolvenz- und Sachwalter die Aufsicht über das jetzt abgeschlossene Insolvenzverfahren der Mindfactory GmbH hatte, hat sich jetzt zur geplanten Übernahme durch das Medienhaus Heise geäußert und die Insolvenz in Eigenverwaltung damit als erfolgreich abgeschlossen erklärt.

Investorenlösung für Gaming-Händler Mindfactory

Wilhelmshaven, 01. Juli 2025 - Deutschlands führender Gaming-Händler "Mindfactory" hat die gerichtliche Sanierung in Eigenverwaltung erfolgreich abgeschlossen: Das Unternehmen hat sich mit einem Investor auf eine Übernahme geeinigt. Die entsprechenden Verträge wurden unterschrieben. Sämtliche Arbeitsplätze sowie der Standort bleiben erhalten.

"Mit der Übernahme hat Mindfactory wieder eine stabile Zukunft", so Rüdiger Weiß von der Kanzlei WallnerWeiß, der das Eigenverwaltungsverfahren als Sachwalter begleitet. Der Geschäftsbetrieb wird im Wege eines Asset-Deals auf den Investor übertragen. Auch alle ca. 100 Beschäftigten werden übernommen. "Für unsere Kunden und Partner ändert sich durch die Übertragung nichts", betont Mindfactory-Sanierungsgeschäftsführer Peter Brauer.

Bei dem Erwerber handelt es sich um das Medienhaus heise aus Hannover. Das Unternehmen ist mit Titeln wie c't, heise online als IT-Fachverlag, sowie im Online Marketing und mit Preisvergleichsportalen erfolgreich. Mit der Übernahme von Mindfactory möchte heise ein neues Geschäftsfeld erschließen.

Die Wilhelmshavener Mindfactory GmbH hatte Ende Februar ein sogenanntes Eigenverwaltungsverfahren eingeleitet, um die wirtschaftliche Situation neu zu ordnen. Nachdem Verkauf und Versand kurzzeitig unterbrochen waren, konnte der Geschäftsbetrieb des Online- Versenders im Verfahren wieder aufgenommen und stabilisiert werden. Dies beinhaltete vor allem auch die Retourenabwicklung und den wichtigen Käuferschutz durch einschlägige Online- Zahlungsdienstleister.

"Dass die Verträge mit den Lieferanten und die Zusammenarbeit mit den Zahlungsdienstleistern im Verfahren weitergehen und wir dadurch das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen konnten, war ganz entscheidend für den Erfolg", betonte Weiß. "Dies war nur möglich, weil alle Beteiligten hervorragend und sehr effektiv zusammengearbeitet haben - die Beschäftigten, die Geschäftsführung, die Sachwaltung und kompetente externe Berater."

Am 1. Juni 2025 wurde das Insolvenzverfahren der Mindfactory GmbH eröffnet. Der Hardwareversender aus Wilhelmshaven geriet in wirtschaftliche Schwierigkeiten, was medial begleitet und vor allem in Foren viel diskutiert wurde.

Nach dem damit erfolgten Abschluss der Insolvenz in Eigenverwaltung will das Medienhaus Heise aus Hannover den Hardwareversender aus Wilhelmshaven mittels eines "Asset-Deals" übernehmen, vorausgesetzt, das Kartellamt stimmt zu. Neben den Wirtschaftsgütern übernimmt die Heise-Verlagsgruppe auch die Schulden der Mindfactory GmbH. Wie sich das auf die Gläubiger auswirkt, ist noch unklar.

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Quelle: Kanzlei WallnerWeiß / Mindfactory

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    • Kommentare (56)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Heise als Investor dürfte definitiv keine Probleme haben, die noch offenen Verbindlichkeiten von MF zu tilgen.
      • Von MechUnit Software-Overclocker(in)
        Heise als Investor dürfte definitiv keine Probleme haben, die noch offenen Verbindlichkeiten von MF zu tilgen.
      • Von Cleriker999 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von zampe14
        Wäre schön, wenn sich in diesem Zuge auch etwas mit dem Versand nach Österreich tun würde. Caseking, NBB, computeruniverse machen das doch auch
        Weiß jemand warum Mindfactory bis dato nicht nach Österreich gesendet hat?
        Das haben Sie bis vor ein paar jahren jedoch nur an Frimen in Österreich. Und dann nicht mal das mehr irgendwann
      • Von Robi-LV426 Kabelverknoter(in)
      • Von SIR_Thomas_TMC Software-Overclocker(in)
        Also eigentlich ist das Ende eines Insolvenzverfahrens durch Einstieg eines Investors so ziemlich das Gegenteil von deiner Behauptung...
      • Von ~AnthraX~ BIOS-Overclocker(in)
        Wenn das nicht mal eine Insolvenzverschleppung ist. Nachdem die Händler ihre Preise ins Ultimo getrieben haben, ist das schon sehr merkwürdig, wie man Insolvent werden kann.
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