Epic Games wird nun mit mehr als 17 Milliarden US-Dollar bewertet
Das Unternehmen Epic Games hinter Fortnite und der Unreal Engine ist mit 17,3 Milliarden US-Dollar bewertet worden. In der letzten Finanzierungsrunde sind inklusive dem Investment von Sony insgesamt 1,78 Milliarden US-Dollar eingesammelt worden.
Sony überraschte vor einiger Zeit mit der Ankündigung 250 Millionen Dollar in Epic Games investiert zu haben. Der Gründer und CEO Tim Sweeney wird auch weiterhin verantwortlich für Epic Games sein. Wie die Webseite Gamesindustry berichtet, liegt der Aktienwert bei 17,3 Milliarden US-Dollar. In der letzten Finanzierungsrunde wurden insgesamt 1,78 Milliarden US-Dollar eingenommen. Vor zwei Jahren war Epic Games noch gut acht Milliarden Dollar wert, laut dem Magazin Bloomberg. Vor allem mit dem Battle-Royale-Shooter Fortnite eilt die Firma von Erfolg zu Erfolg. Zudem entwickelt Epic Games die Unreal Engine. Die Unreal Engine sorgte jüngst in einer Tech-Demo für offene Münder, ob ihrer gebotenen Grafik. Die Spiele-Engine wird dabei für mehrere Systeme ausgelegt sein und sowohl mit Playstation 4 und 5, als auch mit Xbox One, Xbox Series X, dem PC sowie iOS- und Android-Geräten kompatibel sein.
Fortnite und Unreal Engine erfreuen sich hoher Beliebtheit
Seit dem Jahr 2017 ist Fortnite von Epic Games erhältlich, wobei es neben dem Battle-Royale-Modus auch noch den Spielmodus Save the World gibt. Der Spielmodus Save the World ist nur für zahlende Nutzer von Fortnite verfügbar und kein Free-to-Play. Neben dem eigentlichen Spiel finden immer wieder kulturelle Veranstaltungen innerhalb von Fortnite statt. Seit einiger Zeit gibt es dafür den gewaltfreien Modus Party Royale. Entwickler Epic Games möchte so Fortnite weiterhin bewerben und dafür sorgen, dass sich nach wie vor die 350 Millionen aktiven Nutzer beim Battle Royale Shooter anmelden. Fortnite finanziert sich über den Verkauf von Inhalten innerhalb des Spiels. Hierzu sind gegen echtes Geld eingetauschte Credits notwendig. Mit immer neuen Seasons versuchen die Entwickler auch das Interesse am Shooter hochzuhalten, damit sich möglichst viele Spieler anmelden. Fortnite ist neben dem PC und den Konsolen, auch für Smartphones mit iOS und Android verfügbar.
Hinter Epic Games steckt seit dem Jahr 2012 vor allem die chinesische Firma Tencent, die seinerzeit Anteile für 40 Prozent kaufte. Zudem investieren etwa auch KKR und Smash Ventures in die Spielefirma. Epic Games selbst ist mit der jüngsten Bewertung von 17,3 Milliarden US-Dollar höher bewertet als etwa Electronic Arts. Epic Games betreibt auch einen eigenen Store für PC-Spiele, doch das schmeckt nicht jedem Spieler. Schließlich gibt es immer wieder Exklusivtitel, die nur oder zuerst im Epic Games Store verfügbar sind, weil das jeweilige Entwicklerstudio dafür von Epic Games bezahlt wurde. Die Unreal Engine von Epic Games können Spieleentwickler kostenfrei herunterladen. In Abhängigkeit von den Verkaufszahlen des jeweiligen Spiels muss Epic Games dann mit fünf Prozent Umsatzbeteiligung entlohnt werden. Alternativ gibt es die Option, einen individuellen Nutzungsvertrag mit Epic Games zu vereinbaren.
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Sammlung zu Epic Games:
- Epic Games wird derzeit mit einem Aktienwert von 17,8 Milliarden US-Dollar gehandelt. In der letzten Finanzierungsrunde konnten 1,78 Milliarden US-Dollar von Investoren wie Sony eingesammelt werden.
- Größter Anteilseigner ist das chinesische Unternehmen Tencent mit 40 Prozent.
- Monatlich sind etwa beim Battle-Royale-Shooter Fortnite 350 Millionen Spieler online. Das Spiel finanziert sich über In-App-Käufe, wobei mit immer neuen Seasons versucht wird, die Spieler bei Laune zu halten. Zudem gibt's seit Kurzem den gewaltfreien Modus Party Royale, bei dem etwa Musikkonzerte stattfinden.
- Neben Videospielen betreibt Epic Games auch einen eigenen Store für PC-Spiele. Zudem entwickelt Epic Games die Spiele-Engine Unreal Engine, die Spieleentwickler kostenfrei nutzen können.
Quellen: Gamesindustry, Bloomberg, Twitter, Epic Games

Ich finde es gut das EPIC Konkurrenz zu Steam werden möchte.Da haben sie zwar noch viel zu tun aber Konkurrenz belebt nun mal das Geschäft.Das könnte am Ende ja auch für uns Spiele/Konsumenten von Vorteil sein.Nicht immer alles gleich negativ sehen was mit Epic zu tun hat.