Kein WLAN-Empfang - Immer wieder Ärger mit der Fritzbox 7590 (Update)
Jetzt aktualisiert: Seit 2017 wird die Fritzbox 7590 von AVM angeboten. In letzter Zeit häufen sich die Meldungen zu Problemen beim WLAN-Empfang. Was steckt dahinter und welche (Not-) Lösung gibt es für Betroffene?
Update vom 31.05.:
Eine möglicherweise interessante Notlösung bei Problemen mit dem WLAN-Empfang könnte ein mobiler Router sein. Der Netgear MR2100 dient als Hotspot für bis zu 20 Geräte und soll eine Download-Geschwindigkeit von bis zu 2 Gbit/s bieten, verspricht zumindest der Hersteller. Dabei spielt es keine Rolle, von welchem Mobilfunkanbieter man eine SIM-Karte einsetzt. Der 5.040 mAh fassende Lithium-Ionen-Akku sorgt dafür, dass man den Netgear MR2100 auch unterwegs ohne Stromanschluss verwenden kann.
Update vom 29.05.:
Von den Geschehnissen beim Berliner Hersteller AVM und der FritzBox 7590 möchte die Konkurrenz profitieren. So bietet beispielsweise der chinesische Hersteller TP-Link gleich die Deco-Mesh-Technologie an, mit der man mehrere Mesh-Geräte zu einem WLAN-Netzwerk zusammenschalten kann. Laut Hersteller wechselt das System automatisch zwischen den verbundenen Geräten, um bis zu 370 m² Fläche abdecken zu können. Die Mesh-Repeater Deco M4 sind dabei kompatibel mit verschiedenen Routern, darunter auch FritzBoxen.
Update vom 28.05.:
Falls man als leidgeprüfter Nutzer einer FritzBox 7590 lieber einen neuen Router sein Eigen nennen möchte, stehen verschiedene Optionen parat. Um eine Ausfallsicherheit im WLAN-Signal zu haben, bietet es sich an, neben dem Internetrouter gleich einen Repeater im Haus aufzustellen, um die WLAN-Reichweite zu erhöhen. Mittels Mesh-Funktion kann etwa bei einer FritzBox von AVM ein WLAN-Signalim Zusammenspiel mit einem Repeater verstärkt werden, indem mehrere WLAN-Komponenten als ein einheitliches WLAN angesehen und durch die FritzBox gesteuert wird.
Update vom 26.05.:
Die Problematik rund um den WLAN-Ausfall im 2,4-GHz-Funkbereich zieht weiter seine Kreise. Vielen Dank für die zahlreichen Zuschriften der PCGH-Community. Neben der Repeater-Lösung gibt es auch die Möglichkeit, einen WLAN Access Point über die Stromleitung zu realisieren. AVM bietet hierzu etwa die FritzPowerline 1260 an. Hierbei wird der WLAN Access Point direkt an eine Schukosteckdose angeschlossen, um über die Stromleitung das Heimnetz zu erweitern. Neben einem Gigabit-LAN-Anschluss bietet die FritzPowerline auch ein Dualband-WLAN-Modul, um die WLAN-Reichweite zu erhöhen. Dabei ermöglicht die 2×2 MIMO-Technologie die parallele Nutzung zweier Adernpaara, um die Reichweite zu verbessern.
Der Berliner Hersteller AVM ist seit Jahren mit seinen Netzwerkprodukten eine feste Größe am Markt und kann auf etliche Auszeichnungen in Testberichten sowie zufriedene Kunden verweisen. Seit 2017 gibt es die Fritzbox 7590, die sich in vielen Haushalten als DSL-Router im Einsatz befindet. So lassen sich Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s via VDSL realisieren. Neben Gigabit-LAN-Anschlüssen hat die beliebte Fritzbox 7590 auch Dualband-WLAN an Bord, sodass man Geräte sowohl im 5-GHz- als auch im 2,4-GHz-Frequenzband drahtlos mit dem Internetrouter verbinden kann. Nun werden jedoch vermehrt Fälle bekannt, wonach das 2,4-GHz-Frequenzband der Fritzbox 7590 ausfallen kann. Nach rund fünf Jahren gibt es offenbar Ermüdungserscheinungen, wie die Kollegen von Golem anhand von Nutzerbeiträgen und Recherchen erklären.
2,4-GHz-Signal fällt aus - Diese Notlösung gibt's
Bereits im März 2023 tauchten etwa im IP-Phone-Forum Berichte von Nutzern auf, die beklagen, dass das WLAN-Signal im 2,4-GHz-Frequenzband nur noch sehr schwach vorhanden ist. Auf dieser Funkfrequenz arbeiten Smart-Home-Geräte, etwa vernetzte Kühlschränke, WLAN-Steckdosen, smarte Beleuchtung von Philips Hue, Govee oder auch Alexa-Lautsprecher wie der Amazon Echo. Was alle Berichte rund um die Problematik mit der 2,4-GHz-Frequenz eint, ist, dass der Ausfall nach etwa fünf Jahren Betriebszeit der Fritzbox 7590 passiert. Wie ein Leser mitgeteilt hat, könnte dieser Fehler auch andere Fritzbox-Modelle betreffen. Wie ein Nutzer im Mosfetkiller-Forum ermittelt hat, scheint die Ursache ein durchgeschmorter Spannungswandler-IC zu sein.
Laut Hersteller AVM beobachtet man das Phänomen, kann aktuell jedoch keine größeren Auffälligkeiten feststellen. Wer Probleme mit seiner Fritzbox 7590 hat, kann sich auch an den Support wenden, beim Kauf bekommen Kunden schließlich fünf Jahre Herstellergarantie. Eine andere Lösung ist die Nutzung eines Repeaters. Mittels WLAN-Reichweitenverlängerer lässt sich das 2,4-GHz-Netz wieder wie gewohnt nutzen, wie einige Leser bestätigen. So lasse sich etwa mit dem AVM FritzRepeater 1200 AX das 2,4-GHz-Band wiederherstellen. Dieser Wi-Fi-6-Repeater verfügt über zwei Funkeinheiten und kann neben dem 2,4-GHz-Frequenzband auch das mit einer höheren Datenrate arbeitende 5-GHz-Band verstärken und passt dabei in die Steckdose. Wie sieht es bei den PCGH-Lesern aus? Sind Ihnen Probleme beim 2,4-GHz-Frequenzband mit einer Fritzbox aufgefallen? Nutzen Sie dazu gerne die Kommentarfunktion.
Preis, Daten und Fakten zu Problemen mit der Fritzbox 7590
- Die beliebte Fritzbox 7590 wird offenbar schon seit einiger Zeit vom Fehlerteufel heimgesucht. In letzter Zeit häufen sich die Meldungen, dass das 2,4-GHz-Frequenzband der Fritzbox 7590 ausfallen kann.
- Nach etwa fünf Jahren in Benutzung kann es passieren, dass das WLAN-Signal im 2,4-GHz-Frequenzband nur noch sehr schwach vorhanden ist. Laut Nutzern ist dafür ein durchgeschmorter Spannungswandler-IC verantwortlich.
- Falls der Herstellersupport trotz 5 Jahren Garantie auf die Fritzbox nicht weiterhelfen kann, löst auch ein Repeater das Problem. Wie Nutzer berichten, lässt sich beispielsweise mittels FritzRepeater wieder das 2,4-GHz-WLAN-Signal wiederherstellen. So lassen sich dann auch weiterhin Smart-Home-Geräte, etwa smarte Beleuchtung von Govee, nutzen.
Quellen: Golem, Mosfetkiller-Forum, Amazon


Die coole Socke vom YouTzbe Kanal hochohming_de hat herausgefunden warum bei 7590 Fritz!Boxen
das 2,4ghz WLAN ausfällt -> Es sind bei AVM anscheinend defekte/falsche Kondensatoren in die Produktion
gerutscht (Bauteile die AVM wahrsch.für je 1-2cent bekommt)
Aber zieht euch das Video rein wenn eure 7590 noch läuft!!! ^^
Ab einem bestimmten Baujahr sind die wieder in Ordnung.
Ob man einen betroffenen Regler hat, kann man am Aufdruck auf dem Regler sehen.
Edit: Warum bei der 7590 im Video falsche Kondensatoren drin waren, ist erst mal nicht genau zu klären... Entweder Produktionsfehler mit einer Charge falscher Kondensatoren, oder da war jemand dran.
Die coole Socke vom YouTzbe Kanal hochohming_de hat herausgefunden warum bei 7590 Fritz!Boxen
das 2,4ghz WLAN ausfällt -> Es sind bei AVM anscheinend defekte/falsche Kondensatoren in die Produktion
gerutscht (Bauteile die AVM wahrsch.für je 1-2cent bekommt)
Aber zieht euch das Video rein wenn eure 7590 noch läuft!!! ^^
Fritzbox 7590: Ich messe nach! Grund für die WLAN-Ausfälle gefunden!
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Bei meiner (Bj. 2019) hat es vor ca 7 Monaten angefangen das man nur noch eine brauchbare WLAN
Verbindung hat solang man fast direkten Sichtkontakt zur 7590 hat... seit ein paar Wochen schmeißt
die Box alle ca 5 Tage mal über Nacht alle Wifi Geräte raus und man musste sie dann manuell
neu Verbinden (bis auf iPhones und iPads warum auch immer).
Ich hoffe ich kann meine Box noch Retten
In alten Fachwerkäusern bekommt man deutlich leichter ein stabiles WLAN über mehrere Etagen, als in einem Betonbau.
Bei uns bin ich auch froh, wenn ich WLAN von der unteren in die obere Etage bekomme.
Handyempfang ist hier dementsprechend auch bescheiden.
Das hat halt nichts mit dem Router an sich zu tun, sondern mit der Umgebung, in der Signale eben nicht gut durch kommen.
WLAN Router sind im Allgemeinen eher für eine Etage mit begrenzter Wohnfläche gedacht - nicht für ein Haus mit 2+ Etagen.
Da muss man halt oft zusätzliche APs aufstellen, oder deutlich dichtere Repeaternetze planen - wenn das Signal über 2-3 Repeater gehen muss, dürfte das der Latenz allerdings nicht zuträglich sein.
Mit dem Zeug bin ich durch.
In meinem Haus habe ich die ersten 2-3 Jahre rumgemacht und einfach kein stabiles WLAN etagenübegreifend hinbekommen. Fritz.Box und 3 Repeater waren ein einziger Krampf. Das hat mich so viel nerven gekostet. Alles Spielzeug.
Hab dann einfach LAN in jede Etage gezogen. In den Keller ein Layer 3 Core-Switch. Die Fritz ist nur noch das stumpfe Modem und liegt unter dem Switch im kleinen Netzwerkschrank. Alles andere ist auf der Fritz.Box abgeschaltet. Ubiquiti APs auf den Stockwerken. Seitdem endlich Ruhe.
Keine nervigen Ausfälle mehr… war jeden Cent wert. Auch perfekt administrierbar. IoT Zeug separates VLAN und sieht keine anderen Endgeräte zu Hause. Home Automation separat, Gäste, PCs usw.
In alten Fachwerkäusern bekommt man deutlich leichter ein stabiles WLAN über mehrere Etagen, als in einem Betonbau.
Bei uns bin ich auch froh, wenn ich WLAN von der unteren in die obere Etage bekomme.
Handyempfang ist hier dementsprechend auch bescheiden.
Das hat halt nichts mit dem Router an sich zu tun, sondern mit der Umgebung, in der Signale eben nicht gut durch kommen.
WLAN Router sind im Allgemeinen eher für eine Etage mit begrenzter Wohnfläche gedacht - nicht für ein Haus mit 2+ Etagen.
Da muss man halt oft zusätzliche APs aufstellen, oder deutlich dichtere Repeaternetze planen - wenn das Signal über 2-3 Repeater gehen muss, dürfte das der Latenz allerdings nicht zuträglich sein.
Es kursieren auch einige Bilder von verkokelten ICs, theoretisch kann das eine Brandgefahr darstellen. Wenn ich bei meiner 7590 das Problem vermuten würde, dann würde ich die schnellsten außer Betrieb nehmen und entweder ganz austauschen oder zumindest reparieren.