Windows 12: Microsoft bestätigt, dass Windows 11 in diesem Jahr aktuell bleibt
Microsoft hat klargestellt, dass das große Windows-Update in diesem Jahr "Windows 11 24H2" heißt. Damit dementiert das Unternehmen Gerüchte zu Windows 12.
Windows 11 wird zwar immer wieder mit kleineren Updates versehen, größere Neuerungen sammelt Microsoft aber üblicherweise für das zweite Halbjahr, in dem dann eine große Aktualisierung veröffentlicht wird. Trotz anderslautender Gerüchte lässt das Unternehmen die Gelegenheit, damit dieses Jahr gleichzeitig eine neue Windows-Version auf den Markt zu bringen, aber offenbar verstreichen. Microsoft hat bestätigt, dass das nächste große Windows-Update keineswegs Windows 12 sein wird. Stattdessen soll es, wie bereits kürzlich vermutet, schlicht auf den Namen Windows 11 24H2 hören.
Windows 11 statt Windows 12
Die entsprechende Passage in der Ankündigung hebt Microsoft sogar im Fettdruck hervor. Das Unternehmen wird die laufende Integration von KI-Funktionen und anderer Features, etwa den neuen sudo-Befehl, also wohl nicht nutzen, um eine neue Versionsnummer zu rechtfertigen.
"This denotes that Windows 11, version 24H2 will be this year's annual feature update."
"Dies bedeutet, dass Windows 11, Version 24H2, das jährliche Feature-Update dieses Jahres sein wird."
Ältere Gerüchte zu einem kommenden Windows 12, die beispielsweise von Qualcomm verbreitet wurden, sind damit wohl nicht zutreffend. Angesichts der vergleichsweise kurzen Lebensdauer von Windows 11 wäre das allerdings auch ungewöhnlich gewesen, denn diesen Herbst wird das Betriebssystem erst drei Jahre alt. Windows 8 wurde zwar sogar noch schneller abgelöst, im Vergleich zu diesem erfreut sich Windows 11 aber einer hohen Verbreitung. Damit dürfte die Lebensdauer wohl eher im Bereich von Windows 10 liegen, und dieses bekam erst nach sechs Jahren einen Nachfolger.
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Sofern Microsoft keine gravierenden Änderungen plant, die beispielsweise eine deutliche Anpassung der Systemanforderungen notwendig machen, dürfte Windows 12 also noch in einiger Ferne liegen. Für Endkunden wäre es zudem möglich, dass sich auch mit dem Release von Windows 12 keine allzu großen Änderungen ergeben. Denn schließlich war bei den letzten Versionen stets ein kostenloses Upgrade möglich. Und ob Änderungen am Betriebssystem per automatischer Update-Installation oder einmalig als ebenso automatisches Versionsupgrade kommen, dürfte kaum einen nennenswerten Unterschied machen.
Quelle: Microsoft via Windows Latest
