Windows 11: Microsoft testet Wasserzeichen auf nicht-unterstützter Hardware
In der aktuellen Windows 11 Insider Preview 22557 testet Microsoft ein Wasserzeichen auf dem Desktop, das den Anwender darauf aufmerksam machen soll, dass man Windows 11 auf nicht-unterstützter Hardware verwendet.
Bereits seit Oktober 2021 gibt es Windows 11 als kostenloses Upgrade für Nutzer von Windows 10. Falls der eigene PC die Mindestanforderungen erfüllt, bekommt man bis Mitte 2022 ein Update-Angebot angezeigt. Wenn der verwendete Computer nicht alle Voraussetzungen erfüllt, kann man trotzdem kostenfrei auf das neue OS aktualisieren, muss dann aber damit rechnen, die Garantie zu verlieren und bekommt - unter Umständen - nicht mehr alle Feature-Updates, aber trotzdem weiterhin Sicherheits- und Bugfix-Patches. In der aktuellen Windows 11 Insider Preview Build 22557 testet Microsoft zudem ein Wasserzeichen auf PCs mit nicht-unterstützter Hardware. Weitere Auswirkungen hat diese Maßnahme nicht, es dient lediglich als Hinweis. Die Insider Preview gibt einen Ausblick auf die in diesem Jahr erscheinende Windows 11 Version 22H2.
Systemanforderungen von Windows 11
Analog zum Wasserzeichen, das bei Insider-Versionen in der rechten Bildschirmecke zu lesen ist, gibt es nun eine neue Kennzeichnung auf dem Desktop mit der Aufschrift "System requirements not met Windows 11 Pro". Neben dieser Warnung gibt es in der Einstellungsapp in der Kategorie System einen Hinweis, dass dieser PC nicht den folgenden Systemanforderungen von Windows 11 entspricht.
- CPU:
- AMD Athlon (auf Basis von Raven Ridge oder neuer, z.B. Athlon Gold 3150C/U/G), Ryzen (ab 2000; bei Notebooks ab 3000U/H), Epyc;
- Intel Atom x6, Pentium Silver/Gold und Celeron G/J/N (ab Gemini Lake, 4000er-Modelle, z.B. Celeron J4005), Intel Core (teilweise 7. Gen, alle Modelle ab 8. Gen), Xeon;
- Qualcomm Snapdragon 850, 7c,7cx, 8cx (alle Generationen);
- RAM: Ab 4 Gigabyte;
- GPU: DirectX 12 kompatibler Grafikchip mit Support für WDDM 2.0 oder höher (zusätzlich Support für Shader Model 6 zur Nutzung der Funktion Direct Storage notwendig, ab Radeon RX 300 bzw. Nvidia Geforce Maxwell GTX 9-Serie);
- Speicher: Mindestens 64 Gigabyte freier Speicherplatz, NVMe-PCI-Express-SSD (nur zur Nutzung der Funktion Direct Storage notwendig);
- System-Firmware: Aktiviertes Trusted Platform Module (TPM) Version 2.0, aktivierter Secure Boot. Wer möchte, kann Windows 11 auch ohne aktiviertes TPM installieren und nutzen;
- Bildschirm: Mindestens neun Zoll Diagonale und 720p-Auflösung (Snap-Assist mit drei oder mehr Fenstern erfordert mindestens 1080p-Auflösung);
- Internetverbindung: Windows 11 Home erfordert bei der Ersteinrichtung eine aktive Internetverbindung und die Anmeldung mittels Microsoft-Konto, um die Einrichtung abzuschließen. Bei allen anderen Editionen, etwa Windows 11 Pro, kann man das Betriebssystem auch ohne Microsoft-Konto einrichten. Möglicherweise erfordert auch die teurere Pro-Version bald zur Einrichtung ein Microsoft-Konto, da dies aktuell getestet wird.
Microsoft hat nun in einem offiziellen Supportdokument erklärt, wie jeder Nutzer von Windows 10 auf das neue Betriebssystem aktualisieren kann. Wenn man zwar TPM 2.0 und Secure Boot aktiviert hat, aber einen offiziell nicht kompatiblen Prozessor benutzt, kann man auf Windows 11 umsteigen, indem man das Betriebssystem über die ISO-Datei oder das kostenlose Microsoft Media Creation Tool installiert und die Warnhinweise bei der Installation bestätigt. Zur Aktivierung ist dann ein gültiger Produktschlüssel von Windows 10 notwendig. Für Intel-Prozessoren hat Microsoft eine Liste mit allen offiziell unterstützten Modellen erstellt, ebenso gibt es eine derartige Auflistung für AMD-CPUs/APUs und für Qualcomm-SoCs. Die Liste der unterstützten Prozessoren deckt sich weitgehend mit den Mindestanforderungen für das optionale Windows Subsystem for Android, mit dem es Microsoft gemeinsam mit Intels Bridge Technology ermöglicht, Android-Apps auf Windows 11 ausführen zu können. In Tests habe sich - laut Microsoft - gezeigt, dass es etwa bei PCs mit Intel Core-i-Prozessoren der 6. Generation oder bei einigen, älteren AMD-CPUs zu wesentlich mehr Abstürzen kommt, als bei den offiziell unterstützen Prozessoren. Zudem sollen nur die offiziell unterstützten CPUs sicher vor neuen Varianten der erstmals 2018 öffentlich gemachten Sicherheitslücke Spectre sein.
Ebenfalls lesenswert: Update für Windows 11: Das beinhaltet das erste Feature-Update Version 22H2
Sammlung zum neuen Wasserzeichen bei nicht-unterstützter Hardware unter Windows 11:
- Microsoft testet in der Insider Preview Build 22557 ein neues Wasserzeichen auf dem Desktop, wenn der verwendete PC nicht-unterstützte Hardware verbaut hat.
- Wenn der verwendete Computer nicht alle Voraussetzungen erfüllt, kann man aber trotzdem kostenfrei auf das neue OS aktualisieren, muss dann damit rechnen, die Garantie zu verlieren und bekommt - unter Umständen - nicht mehr alle Feature-Updates, aber trotzdem weiterhin Sicherheits- und Bugfix-Patches.
Quellen: The Verge, Microsoft (1), Microsoft (2)


$Recycle.Bin
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] .
Dein post liest sich lustig, wenn man ihn einfach nur so liest wie er da steht. Du hast das Betriebssystem in den Papierkorb geschoben, der ja im Betriebssystem enthalten ist?
Ich hab's nach 2 Tagen ständiger Rumbastelei in den Papierkorb verschoben in ihn unwiderruflich geleert.
So bleibt es.
Aber die Installationen für die guten Zahlen hättet ihr halt trotzdem gerne, gell?