Vorsicht vor Windows-11-Update: Microsoft beerdigt WMR-Support
Das kommende 24H2-Update für Windows 11 macht Schluss mit der hauseigenen Mixed Reality-Plattform (WMR) und wird für viele VR-Nutzer zum Problem.
Erst im vergangenen Dezember hatte Microsoft überraschend das Ende seiner VR-Plattform Windows Mixed Reality (WMR) inklusive der Entfernung aus künftigen Versionen von Windows 11 angekündigt und mit dem für das zweite Halbjahr angekündigten Update 24H2 wird dies erstmals der Fall sein, berichtet Neowin. Wer ein WMR-Headset nutzt, sollte sich demnach besser von Windows 11 in Version 24H2 fernhalten.
WMR-Nutzern bleibt nur altes Windows
Microsoft hat erklärt, dass der Anschluss eines WMR-Headsets beim neuen Preview-Build 26052 oder neuer nicht funktionieren wird und dass Windows Mixed Reality nicht mehr zum Download verfügbar ist. Nutzer von Windows Mixed Reality haben daher nunmehr nur die Möglichkeit bei Windows 11 Version 23H2 oder Windows 10 zu bleiben, um ihr kompatibles VR-Gerät wie gewohnt weiter zu nutzen.
Bislang gibt es laut dem Bericht keine Informationen über das Schicksal der Plattform unter Windows 10, das offiziell noch knapp zwei Jahre Support vor sich hat (und drei weitere über das Extended-Security-Update-Programm). Windows Mixed Reality soll unter Windows 11 Version 23H2 und älter derweil noch bis November 2026 für normale Verbraucher und bis November 2027 für kommerzielle Nutzer zugänglich bleiben, bevor auch hier der Stecker gezogen werden soll.
Microsoft HoloLens nicht betroffen
Dementsprechend werden betroffene VR-Headsets auf WMR-Basis nach November 2026 auch nur weiter funktionieren, solange die vorhandene Windows Mixed-Reality-Installation intakt bleibt und nicht auf neuere Windows-Versionen aktualisiert wird. Es wird auch damit gerechnet, dass Modder und Bastler inoffizielle Wege finden werden, um die Headsets weiterzubetreiben. Microsofts HoloLens ist von den Vorgängen übrigens (noch) nicht betroffen. Unterdessen sollten sich auch Spieler allgemein vorerst lieber von den Previews von Windows 11 in Version 24H2 fernhalten, während außerdem auch der CPU-Support weiter zusammengestrichen wurde.

Das war ab Tag 1 absoluter Müll, der völlig unverschämterweise ungefragt mitinstalliert wurde.
Wenn die völlig ziellose Drecksbude Microsoft jetzt noch den restlichen Ballast wegwirft (OneDrive, OneNote, Edge, Smartphone-Link etc.), dann kommt man evtl. wieder in die Richtung eines cleanen Windows.
Ist das überhaupt rechtens, einfach so etwas nicht mehr zu supporten vor allem, nach so kurzer Zeit?
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Ansonsten schiele ich aktuell ein wenig in Richtung MacOS. Dort ist natürlich (wie bei Windows und Linux) auch nicht alles rosig, aber irgendeinen Tod muss man ja sterben.