Windows 11 24H2: Microsoft sperrt noch weitere CPUs aus

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Windows 11
Quelle: Sven Bauduin

Dass Microsoft beim Support für Windows 11 die Daumenschrauben angezogen und deutlich strengere Vorgaben für die zu verwendende Hardware gemacht hat, ist kein Geheimnis mehr. Jetzt sperrt das Unternehmen aus Redmond weitere CPUs aus.

Dass Microsoft beim Support für Windows 11 die Daumenschrauben angezogen und deutlich strengere Vorgaben für die zu verwendende Hardware gemacht hat, ist längst kein Geheimnis mehr. So setzen die Hardware-Mindestanforderungen unter anderem einen Hauptprozessor aus der offiziellen CPU-Supportliste, mindestens 4 GiByte Arbeitsspeicher, UEFI-Firmware mit Secure Boot sowie TPM 2.0 voraus. Nun aber zieht das Unternehmen aus Redmond noch einmal alle Register und sperrt jetzt weitere - zumeist eher ältere - CPUs aus seinem aktuellen Betriebssystem aus.

Windows 11 22 setzt bestimmt Instruktionen voraus

Wie der Entwickler Bob Pony (@TheBobPony) herausgefunden und über den Kurznachrichtendienst X - vormals Twitter - berichtet hat, setzt Windows 11 seit dem Release des Insider Preview Builds 25905 die in SSE4.2 sowie in SSE4a enthaltenen POPCNT-Instruktionen voraus und kann ohne diese nicht gebootet werden. Im Detail sind davon neben dem Windows-Kernel auch die USB-XHCI-Treiber des Betriebssystems betroffen und verhindern somit einen Bootvorgang auf Computersystemen mit entsprechenden CPUs ohne POPCNT.

Core-CPUs der 7. Generation und Ryzen sind das Minimum

Das bedeutet, dass für ältere Prozessoren wie die Intel Core 2 Duo mit Windows 11 24H2 endgültig Feierabend ist. Um Windows 11 24H2 noch entsprechend booten zu können, wird mindestens eine Core-CPU der 7. Generation oder aber ein Ryzen aus der 1. Generation vorausgesetzt. Die Bypass-Funktionen über System-Tools wie Rufus oder Ventoy sollen mit dem Release von Windows 11 24H2 ebenfalls der Vergangenheit angehören und nicht mehr nutzbar sein.

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Anmerkung: Da Windows 11 24H2 auch bei den stabilen Builds auf die neueste Gallium-Plattform umgestellt wird, können nicht unterstützte CPUs nur noch mit einem manipulierten Systemabbild ("ISO") mit einer angepasster "install.wim" gebootet und mit einer Installation von Windows 11 versehen werden.

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Quelle: Bob Pony via X

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    • Kommentare (126)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Grestorn
        Für diese alten Mühlen
        Die alte Mühle und ein paar weitere ältere PCs laufen mit Win 10 spitzenmäßig! Ich weiß nicht was du da 1000fach in deinem Schrank hast? Scheint echter Schrott zu sein. Spar dir also deine hochschlauen Kommentare wenn du keine Ahnung von "alter" PC-Hardware hast.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Und schmeiß deinen aktuellen PC gleich mit auf den Müll: "Ob die Geräte dann schon AI-Chips an Bord haben, wird man abwarten müssen."
      • Von xxxxx1 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Grestorn
        Für diese alten Mühlen
        Die alte Mühle und ein paar weitere ältere PCs laufen mit Win 10 spitzenmäßig! Ich weiß nicht was du da 1000fach in deinem Schrank hast? Scheint echter Schrott zu sein. Spar dir also deine hochschlauen Kommentare wenn du keine Ahnung von "alter" PC-Hardware hast.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Und schmeiß deinen aktuellen PC gleich mit auf den Müll: "Ob die Geräte dann schon AI-Chips an Bord haben, wird man abwarten müssen."
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von rehacomp
        ...
        Bevor wir hier jetzt noch weiter versuchen, den Autovergleich tragfähig zu machen, schließe ich mich dem hier an:
        Zitat von Zik7
        Jeder hat halt seine Meinung.
        Ich denke, dass alle Argumente auf dem Tisch liegen und wir uns spätestens ab hier nur noch zwischen den Argumenten und den einzelnen Meinungen im Kreis drehen.
      • Von rehacomp Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Natürlich nicht, braucht es ja auch nicht. Softwaresupport ist eher wie die Verfügbarkeit von Verschleißteilen und die verweigert Microsoft hier meiner Meinung nach vorzeitig.

        Wäre beim Auto auch toll. Bremsen runter? Kauf dir halt ein neues.

        Mich vielleicht nicht, aber in Behörden oder Bildungseinrichtungen sieht es da schon wieder ganz anders aus. Aber die würden auch aus anderen Gründen eh besser auf was offenes umstellen. Von der Sichtweise aus kann ich solche Kapriolen seitens Microsoft nur begrüßen.
        Verschleißteile sehe ich beim PC eher sowas wie HDD/SSD oder Lüfter. Nicht sicherheitsrelevant aber notwendig für den Betrieb und auch ersetzbar.

        Sicherheitsupdates von Microsoft entsprächen dann eher sowas wie Fehlerbehebung im Boardcomputer. Die gibt´s dann nach Supportende halt nicht mehr. Der Boardcomputer bekommt auch keine neue Version.
        selbst Navi Karten Updates sind zeitlich begrenzt.
      • Von Zik7 Software-Overclocker(in)
        Es ist total sinnlos hier weiter zu diskutieren! Jeder hat halt seine Meinung. Und ich bleibe auf jeden Fall bei meiner!
        Und ändern können wir es eh nicht!
        Zitat von Grestorn
        Das fasst Deine Haltung gut zusammen.

        Sollen sie doch verrecken, diese Kotzbrocken von M$, richtig?
        Auf dieses Niveau sinken wir jetzt ?
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Grestorn
        Das fasst Deine Haltung gut zusammen.

        Sollen sie doch verrecken, diese Kotzbrocken von M$, richtig?
        So weit würde ich nicht gehen, aber soll ich wirklich Mitleid mit einer Firma haben, die will, dass du für jedes mal, dass du dein System neu aufsetzt, eine neue Lizenz brauchst oder ansonsten einen saftigen Aufpreis zahlen musst, während sie die Nutzer zu Betatestern deklassieren, um sich die QA zu sparen und dann noch absolut brauchbare Hardware obsolet machen? Zumal ich gar nicht glaube, dass Microsoft das wirklich gejuckt hat, die sind froh um jeden, der ihr System nutzt, weil man nur mit einem hohen Marktanteil Geschäftskunden und -partner anlocken kann, mit denen vermutlich das richtige Geld gemacht wird. Die Upgrades haben sie einem ja auch förmlich aufgedrückt. Von daher glaube ich, dass die Entscheidung, eine große Menge brauchbare Hardware auszuschließen, deutlich größeres Schadenspotenzial hat, als all die "erschlichenen" Lizenzen.
        Zitat von rehacomp
        Support. Dein Auto fährt jetzt so wie es eben jetzt ist. Updates gibt es keine mehr.
        Natürlich nicht, braucht es ja auch nicht. Softwaresupport ist eher wie die Verfügbarkeit von Verschleißteilen und die verweigert Microsoft hier meiner Meinung nach vorzeitig.
        Zitat von rehacomp
        Das kannst mit deinem PC auch machen. Windows 10 Support bis 2025 oder Windows 11 mit Supported CPU bis Jahr xxx, dann gibt es nichts mehr. Nutze Ihn so wie er ist oder besorge dir ein neuen.
        Wäre beim Auto auch toll. Bremsen runter? Kauf dir halt ein neues.
        Zitat von rehacomp
        Es hindert dich keiner daran damit weiter zu "fahren". Sollten später noch Mängel (neue Sicherheitslücken) festgestellt werden, bleiben diese halt bestehen.
        Könntest heute auch noch mit Windows 7 oder XP arbeiten. das Risiko ist dann aber bei dir, nicht mehr bei Microsoft.
        Mich vielleicht nicht, aber in Behörden oder Bildungseinrichtungen sieht es da schon wieder ganz anders aus. Aber die würden auch aus anderen Gründen eh besser auf was offenes umstellen. Von der Sichtweise aus kann ich solche Kapriolen seitens Microsoft nur begrüßen.
      Direkt zum Diskussionsende
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