Windows-Update für Ryzen 9000: Drastische Leistungsgewinne - oder doch nicht?
Mit dem neuen Windows-Update KB5041587 wird mit Ryzen-9000-Prozessoren teils ein drastischer und teils nur ein geringer Leistungszuwachs vermeldet. Dabei bleibt unklar, woher die Abweichungen kommen.
Der Launch von AMDs Ryzen-9000-Prozessoren wurde nicht nur von teilweise enttäuschten Erwartungen begleitet, sondern auch von Problemen mit dem Betriebssystem. Offenbar können die neuen Chips je nach Windows-Version, Update-Stand und Nutzerkonfiguration eine teils deutlich unterschiedliche Performance abliefern. Das erschwert eine Einordnung der Leistung der neuen Prozessoren und macht zudem für Kunden undurchsichtig, welche Rechenleistung sie erwarten können.
(Viel) Mehr Leistung?
Als Abhilfe hat Microsoft Ende August das Update KB5041587 für Windows 11 veröffentlicht, das bereits in Windows 11 24H2 implementierte Optimierungen an der Sprungvorhersage auch in die aktuell offizielle Version von Windows 11 - 23H2 - bringt. Wie 3D Center mit Berufung auf neue Testergebnisse berichtet, wird die Situation mit dem Update aber auch nicht wirklich klarer.
Demnach hat die Website Quasar Zone Benchmarks mit KB5041587 durchgeführt und dabei nur einen leichten Leistungszuwachs festgestellt. Bei Ryzen 9000 gingen die durchschnittlichen Fps in zehn Spielen im Schnitt um 2,4 Prozent nach oben. Gleichzeitig gab es aber auch für andere CPU-Generationen Verbesserungen, die womöglich teils vom Messrauschen überlagert beziehungsweise erzeugt werden. Ryzen 5000 konnte um 2,0 Prozent, Ryzen 7000 und 1,2 Prozent und Intels Core 14000 um 0,5 Prozent zulegen. Alle Tests wurden dabei ohne das Sicherheitsfeature HVCI (Hypervisor-Protected Code Integrity) durchgeführt, das die Performance etwas reduziert.
Parallel berichtet 3D Center über aktualisierte Benchmark-Resultate von Hardware Unboxed. Dort wurden frühere Aussagen über teils drastische Leistungsgewinne mit einem OS-Versionswechsel revidiert - offenbar gab es ein Problem mit der Windows-Installation. Mit Windows 11 23H2 als Basis wurde dort durch den Patch nun ein Leistungsgewinn um 7 Prozent gemessen, während ein Update auf 24H2 10 Prozent bringen soll. Das passt allerdings wieder nicht so recht zu den Zahlen von Quasar Zone.
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Inwiefern die Abweichung durch Unterschiede an der Hardware, den getesteten Spielen oder weitere, potenziell nicht dokumentierte Änderungen an den jeweiligen Betriebssystemen zurückzuführen ist, ist dabei unklar. Es bleibt abzuwarten, ob und wann sich hier eine einheitliche Empfehlung herauskristallisiert, wie man konsistent die optimale Leistung erzielen kann. Für Kunden wäre das durchaus Fall wünschenswert, um weiterer Verwirrung vorzubeugen.
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Quelle: 3D Center

Ev. ist das Taktmalus der neuen Technik geschuldet.
10 % locken auch kaum jemanden hinterm Ofen hervor.
Ev. ist das Taktmalus der neuen Technik geschuldet.
10 % locken auch kaum jemanden hinterm Ofen hervor.
Die Tests werden es zeigen.
Bei dem lächerlichen Generationssprung wundert es mich, dass man den überhaupt auf den Markt gebracht hat.
Ich bin erst zufrieden wenn ich in anno1800 lategame 60fps bekomme, vorher kommt aber wohl das neue Anno raus
Die Tests werden es zeigen.
Bei dem lächerlichen Generationssprung wundert es mich, dass man den überhaupt auf den Markt gebracht hat.