Windows XP: Angeblich Quellcode geleakt
Beim Imageboard 4Chan soll angeblich Quellcodes von mehreren Windows-Versionen veröffentlicht worden sein. Neben Windows XP sind wohl auch weitere, ältere OS-Versionen im Archiv enthalten.
Windows XP erblickte im Oktober 2001 das Licht der Bildschirme. Mehrere IT-Webseiten berichten, dass der Quellcode zu Windows XP SP1 und anderen Versionen des Betriebssystems nun geleakt worden sei. Laut Auskunft des Leakers habe er die letzten zwei Monate damit verbracht, eine Sammlung mit geleaktem Code zu erstellen. Nun hat er die 43 Gigabyte umfassende Kollektion auf 4Chan veröffentlicht. Neben Windows XP sollen auch ältere Windows-Versionen wie Windows 2000 bis hin zu MS DOS 3.30 enthalten sein. Die Echtheit des Leaks ist noch nicht bestätigt.
Ist Quellcode von Windows XP wirklich echt?
Falls man nun den geleakten Code zu Windows XP nutzt, besteht prinzipiell die Möglichkeit, eigene Versionen von XP zu kreieren. Es wäre also möglich, eine Adaption zu programmieren, die auf neuer PC-Hardware läuft. Zudem dient der Leak auch dazu, dass Nutzer verstehen, wie Windows XP funktioniert. Noch ist unklar, wie Microsoft auf den Leak reagiert.
Es ist völlig offen, ob der geleakte Code von Windows XP, Windows Server 2003, Windows 2000, Windows NT 3.5 und 4, Windows Embedded 7 und CE, Windows CE 3 bis 5, MS DOS 3.30 und 6.0 wirklich authentisch ist. Laut dem Leaker soll der Quellcode zu Windows XP seit Jahren in hackerkreisen kursieren und bislang nicht veröffentlicht worden sein. Bereits im Mai gab es einen Leak zur ersten Xbox-Konsole.
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Sammlung zum vermeintlichen Leak von Windows-Versionen:
- Angeblich hat ein Leaker den Quellcode zu zahlreichen älteren Windows-Versionen auf 4Chan online gestellt. Die Kollektion umfasst 43 Gigabyte und enthält unter anderem Windows XP.
- Es ist völlig offen, ob der geleakte Code von Windows XP, Windows Server 2003, Windows 2000, Windows NT 3.5 und 4, Windows Embedded 7 und CE, Windows CE 3 bis 5, MS DOS 3.30 und 6.0 wirklich authentisch ist.
Quellen: Gizmodo, Bleepingcomputer

Genauso wie man im Laborumfeld Steuerrechner mit Win XP schon lange so dicht gemacht hat, dass sie noch max irgendwie im lokalen Netz Daten austauschen können. Die Geräte (insb. OS und Software) müssen mittlerweile so stabil laufen, dass man auch dem Admin mal ein paar Schritte zumuten kann, wenn das Gerät wegen HW-Defekt gewartet werden muss.
Macht Dir die IHK neue Auflagen, welche das alte Werkzeug sicherheitstechnisch ohne Nachrüstung nicht erfüllen kann, musst Du auch mit dem Update leben oder das Werkzeug nicht mehr professionell nutzen. Analog gibt halt ein paar Vorschriften für die Security der professionell genutzten Software, die Du entweder mit Hilfe des SW-Herstellers oder mit Zusatztools erfüllen kannst.
Genauso ist es bei Windows: alte Spiele laufen weiter, da kann man auch in der Firewall den Zugriff auf die Windows-Server komplett unterbinden und nur die Kommunikation zum Gameserver offen lassen. Willst Du neue Spiele spielen, dann musst Du dafür halt die Grundlage schaffen oder darauf verzichten. Die Spieler haben in den letzten 20 Jahren oft genug geziegt., dass sie nahezu nie bereit ist, Spiele nur deshalb zu beykottieren, weil ihnen diese Updatepolitik nicht gefällt.
Du bekommst auf Software keinerlei Garantie.
Was meine Daten angeht frage ich mich, welchen Werkzeughersteller geht das was an? Meinem Nachbarn würde ich das nicht erzählen. Und was MS tatsächlich abzieht, wer weiß das schon. Zumindest bezahle ich auch noch deren Datentransfer.
Ich gehöre denke ich auch schon einer anderen Generation an, obwohl ich keine Ahnung habe wie alt du bist.
Ich schätze einfach mal "etwas" älter, no offense
Verbuchen wir das ganze einfach mal grob unter "Nostalgie"
Die Apple-Jünger schreien ja quasi genau so bei jedem OSX update auf
Mich wundert es halt nur oft, dass viele die "guten, alten Zeiten" eines XP oder so herbei wünschen, obwohl der Fortschritt bei Windows doch generell in die richtige Richtung gegangen ist.
Für die nähere Zukunft kündigt sich bereits sehr deutlich an, dass die Windows-7-Nachtrauerer die gleiche Rolle einnehmen werden, die vor ein paar Jahren die XP-Waisen hatten. Dabei war Windows 7 seinerzeit ebenfalls bei weitem nicht allen willkommen, vor allem die DirectSound3D- und Gameport-Abschaffung haben bis heute Feinde.
P.S.: Im professionellen Einsatz stört Windows 10 übrigens nur durch die Updates. Die können einem halt zu ungünstigen Zeitpunkten die Arbeit stören oder gar bereits geleistete Arbeit vernichten, wenn Vergleichbarkeit wichtig ist. Aber sonst ist es genauso nervig wie Windows 8.1 oder älter. Je mehr und je exotischer man mit einem Rechner hantiert, desto mehr Probleme wird man haben. Der allgemeine Vorteil alter Betriebssysteme ist aber: Man kennt deren Fallstricke schon und weiß, wie man das hinbekommt, was man anstrebt. Bei einem neuen System muss man das erst lernen – also ist das Ziel mit einem neuen System immer schwerer zu erreichen als mit einem alten.