Windows 10 Oktober 2020 Update: Rollout des Feature-Updates 20H2 steht bevor
Microsoft hat bekanntgegeben, dass der Rollout von Windows 10 Version 20H2 bald starten wird. Die neue Version wird als Windows 10 Oktober 2020 Update auf den PCs landen und das neue Startmenü beinhalten.
Im sogenannten Release Preview Channel hat Microsoft jüngst die Build 19.042.508 von Windows 10 für Windows Insider veröffentlicht. Im Zuge dieser Ankündigung hat der Konzern auch gleich die Marketingbezeichnung für die Version 20H2 verraten. Das zweite Feature-Update des Jahres geht als Windows 10 Oktober 2020 Update an den Start und wird demnächst veröffentlicht werden, wenn nicht doch noch ein gravierender Fehler von den Windows Insidern gemeldet wird. Noch ist unklar, wann genau die Aktualisierung veröffentlicht wird. Die Neuerungen fallen dabei überschaubar aus.
Windows 10 Version 20H2 mehr Bugfix-Update mit neuem Startmenü
Vielmehr sind schlicht alle Features des H1-Updates ergänzt um Bugfixes integriert, sodass Windows 10 20H2 sich wie ein monatliches Update beim Herunterfahren des PCs installieren lässt. Zwei kleinere sichtbare Anpassungen haben es dennoch ins Update geschafft. So gibt es für alle Nutzer von Windows 10 20H2 das neue Design des Startmenüs, sodass die angepinnten Kacheln nun in der Farbe des Startmenüs erscheinen und nicht mehr bunt, wie bisher. Die zweite ersichtliche Neuerung betrifft die Einstellungsapp. Nun sind noch mehr Schnittstellen aus den alten Systemsteuerungen verlinkt worden mit der Settings-App, wie etwa der Gerätemanager. Zudem kann in den Grafikeinstellungen nun auch Windows selbst entscheiden, mit welchem Grafikchip eine App ausgeführt werden soll. Es bleibt aber dabei, dass man jederzeit auch eine manuelle Präferenz vergeben kann.
Zur Pflicht wird quasi ein Microsoft-Konto. Es ist zwar möglich, bei der Ersteinrichtung keine Internetverbindung herstellen zulassen und somit der Anmeldung aus dem Weg zu gehen, doch taucht jedes Mal beim Verbinden mit dem Internet das Hinweisfenster zur Anmeldung mit einem Microsoft-Account auf dem Bildschirm auf. Jedes Feature-Update ist ein rein optionales Update. Erst 18 Monate nach Release wird diese Windows-10-Version zur Pflicht, wenn man als Privatanwender noch Sicherheitsupdates erhalten will. Firmenkunden mit Windows 10 Enterprise und Bildungseinrichtungen mit Windows 10 Education hingegen bekommen bis 30 Monate nach Erstveröffentlichung Software-Updates für die installierte Windows-10-Version, wenn diese das zweite Feature-Update eines Jahres verwenden.
Ebenfalls lesenswert: Windows 10: Bei Neuinstallation wohl nur noch mit Microsoft-Konto
Sammlung zum Windows 10 Oktober 2020 Update:
- Das zweite Feature-Update des Jahres geht als Windows 10 Oktober 2020 Update an den Start und wird demnächst veröffentlicht werden, wenn nicht doch noch ein gravierender Fehler von den Windows Insidern gemeldet wird.
- Es sind schlicht alle Features vom H1-Update ergänzt um Bugfixes integriert.
- Zudem feiert das neue Startmenü seine Premiere und die Einstellungsapp bekommt mal wieder mehr Einträge aus den alten Systemsteuerungen spendiert.
- Wann das Oktober 2020 Update von Windows 10 erscheint, ist noch unklar.
Quelle: Microsoft

Hätte Apple aus meiner Sicht bessere Bedingungen für iOS, wäre ich schon seit ein paar Jahren von Windows im privaten Umfeld weg.
Da fällt mir ein, ich muss noch das letzte Feature Upgrade auf einem iPhone einspielen. Wobei ich schon wieder zu langsam war und jetzt noch auf ein paar andere User als Testkandidaten für iOS 14.1 warten werde. Also nichts anderes wie bei Win 10 20H2.
Ob ich mein Win 10 Pro auf "installation 14 Tage nach Veröffentlichung" konfiguriere oder das bei Win 10 Home aktiv selber steuere, ist mir egal. Das kumulative Update für 10/2020 kam am 13.10. heraus und ist bis heute auf meinem 1903 Home nicht eingespielt. Wenn MS nicht heute ein neues Update heraus gebracht hat, dann kann ich das 10/2020 Update mit einem einzigen Mausklick ohne weitere Handarbeit heute noch einspielen lassen, nachdem es andere für mich bisher 9 Tage getestet haben. Kommt mir MS bis zum 01.11. zuvor, muss ich das 10/2020 Update halt manuell einspielen.
Einzig als Produktivsystem darf ich die OS-Lizenzen nicht nutzen.
Will ich das nicht, klemme ich auch in Win 10 Home entweder die Windows Update Funktionalität komplett ab oder mache dies zentral für alle Windows-Rechner im Heimnetzwerk.
Außerdem muss ich auch 05/2021 kein 20H2 einspielen, wie Du das gerne im Titel stehen hättest. MS "zwingt" mich derzeit im Heimbreich, spätestens nach ca. 1,5 Jahren ein Feature-Update einzuspielen. Das darf ich aber auch schon freiwillig früher tun, also kan ich jetzt noch 2004 installieren und damit auf 20H2 vollständig verzichten. Und wenn ich noch einen funkionierenden USB-Stick zur installation 1909 habe, kann ich damit vermutlich auch heute noch ein 1903 auf 1909 aktualisieren.
Beim ersten Satz dachte ich noch, Du hättest es verstanden. Als der Support von Win95, 98, 2000,XP, Vista, 7, 8 ausgelaufen ist ... hat den Nutzer niemand gezwungen eine neue Version des gleichen Windows zu installieren um gnädige 18Monate weiteren Support zu erhalten .. toll.
Demnach hast Du noch nie ein Win 10 Home genutzt. Das einzige, was mir bei Win 10 Home ab und zu fehlt, ist der RDP-Server und ich muss mit der VNC-Krücke leben. Sonst kann ich alles abstellen, was ich will.
Wenn mir irgnedwann die 1,5 jährigen Upgrades zu Dumm werden sollten und ich trotzdem unbedingt Windows 10 weiter nutzen möchte, dann dürfte ich mind. die nächten 10 Jahre noch die legale Möglichkeit haben, Win 10 Enterprise LTSC für alles zu nutzen, für das es MS im Rahmen der MSDN freigegeben hat. Für den Rest (insb. Office, da benötige ich im Heimbereich sowieso keine MS-Produkte) wird halt Linux, BSD oder sonstwas genutzt, was mir gerade gefällt.
Und das Microsoft scheibchenweise immer einen Schritt weiter geht, ist Dir etwa noch nicht aufgefallen? Bald wird der Store Pflicht für die Installation jedweder Anwendung, weil MS daran mitverdienen will. OnlineKonto wird auch bald Pflicht und nicht etwa anonym, nein, natürlich mit Handynummer nur Verifizierung und und und ... das geht noch munter weiter.
Und warum können sie sich das erlauben? Warum macht das jeder Otto mit? Weil sie die Leute daran gewöhnen und Leute wie fotoman denkt, er hätte noch Optionen. Diese werden ihm aber mehr und mehr genommen, weil er eben jede Pille schluckt. Allein der Satz, "MS Konto ist keine Pflicht, wenn ich das Netzwerkkabel ziehe, geht es auch noch so", zeigt doch die Idiotie.
Ich bin kein MS-Fanboy aber ich mag die Möglichkeiten, die mir an die Hand gegeben werden. Jeder kann entscheiden, ob er/sie es nutzt oder nicht. Es ist doch von Vorteil, dass ich so vieles ein- und ausschalten kann wie benötigt. Was ist daran verwerflich? Ich kann deshalb diese Hate-Welle nicht nachvollziehen.
Und was den Store angeht: Ja, geb' ich dir tw. recht, bin auch kein grosser Freund davon. Aber ich weiß aus meinem Berufsalltag, dass insbesondere viele PC-Ein- und Umsteiger und Senioren den einfachen App-Aufbau doch durchaus schätzen.
Das 2020 ein drittel der Achtklässler:innen nur klicken und wischen kann, würde doch keiner glauben.
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Zitat " Ein viel zu hoher Anteil von 33,4 Prozent kann gerade einmal eine Mail anklicken oder einen Link öffnen, ist jedoch unfähig, diese Informationen kompetent zu verarbeiten, geschweige denn im Internet verständig zu recherchieren. "
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" Der größte Teil (42,9 Prozent) erreicht die Kompetenzstufe 3: Sie sind in der Lage, unter Anleitung Informationen zu ermitteln oder Dokumente mit Hilfestellungen zu bearbeiten. "
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Das diese Kidz die Datensammlelei von Microsoft nicht in Frage stellt, kann als absolut sicher angenommen werden, aber sollte einen gebildeten intelligenten Mensch wie uns doch kein Vorbild sein.
Sie können ja Werbung nicht von einer News unterscheiden oder mit google recherchieren ... hallo 2020?!
Mich zwingt zu Hause niemand, Win 10 zu nutzen. Ich tue das freiwillig und wusste schon vor dem ersten Einsatz, dass ich bei Nutzung des Internets mein Windows 10 aktuell halten will und zu welchen Konditionen MS mir dies kostenlos ermöglicht.
Will ich das nicht, klemme ich auch in Win 10 Home entweder die Windows Update Funktionalität komplett ab oder mache dies zentral für alle Windows-Rechner im Heimnetzwerk.
Außerdem muss ich auch 05/2021 kein 20H2 einspielen, wie Du das gerne im Titel stehen hättest. MS "zwingt" mich derzeit im Heimbreich, spätestens nach ca. 1,5 Jahren ein Feature-Update einzuspielen. Das darf ich aber auch schon freiwillig früher tun, also kan ich jetzt noch 2004 installieren und damit auf 20H2 vollständig verzichten. Und wenn ich noch einen funkionierenden USB-Stick zur installation 1909 habe, kann ich damit vermutlich auch heute noch ein 1903 auf 1909 aktualisieren.
Wenn mir irgnedwann die 1,5 jährigen Upgrades zu Dumm werden sollten und ich trotzdem unbedingt Windows 10 weiter nutzen möchte, dann dürfte ich mind. die nächten 10 Jahre noch die legale Möglichkeit haben, Win 10 Enterprise LTSC für alles zu nutzen, für das es MS im Rahmen der MSDN freigegeben hat. Für den Rest (insb. Office, da benötige ich im Heimbereich sowieso keine MS-Produkte) wird halt Linux, BSD oder sonstwas genutzt, was mir gerade gefällt.
Die Überschrift müsste richtigerweise lauten: "
Windows 10 Oktober 2020 ZwangsUpdate: Rollout des Feature-Updates 20H2 steht bevor
"
Ich bin kein MS-Fanboy aber ich mag die Möglichkeiten, die mir an die Hand gegeben werden. Jeder kann entscheiden, ob er/sie es nutzt oder nicht. Es ist doch von Vorteil, dass ich so vieles ein- und ausschalten kann wie benötigt. Was ist daran verwerflich? Ich kann deshalb diese Hate-Welle nicht nachvollziehen.
Und was den Store angeht: Ja, geb' ich dir tw. recht, bin auch kein grosser Freund davon. Aber ich weiß aus meinem Berufsalltag, dass insbesondere viele PC-Ein- und Umsteiger und Senioren den einfachen App-Aufbau doch durchaus schätzen.