Windows 10 19H2 Update: Optimierungen für "favorisierte CPU-Kerne" soll mehr Performance bringen
Mit einem neuen Windows 10-Build für Version 1909, die aktuell unter anderem den Release Preview Ring durchläuft, hat Microsoft das Betriebssystem um weitere Neuerungen ergänzt. Unter anderem sollen bevorzugte Rechenkerne besser berücksichtigt werden und in Rotation für mehr Performance sorgen.
Schon bald steht die Veröffentlichung des zweiten großen Windows 10-Updates in Form von 19H2 an. Bereits seit Anfang September wird Version 1909 des aktuellen Microsoft-Betriebssystems im Release Preview Ring verteilt. Kürzlich gab es einen frischen Build für die Teilnehmer des Windows Insider-Programms mit der Nummer 18363.385 aka KB45117211. Der hatte diverse neue Funktionen mit im Schlepptau. Darunter auch die Berücksichtigung von "favored cores" und dahingehende Optimierungen.
Unter diesen "bevorzugten" Rechenkernen verstehen sich die Kerne einer CPU, die sich leistungstechnisch nochmals von dem restlichen Aufgebot absetzen. Im Kontext von AMDs Ryzen-Prozessoren gibt es beispielsweise unterschiedliche Abstufungen vom besten zum nächstbesseren Kern sowie unter den unterschiedlichen CCX.
Mit dem aktuellen 1909 Build für den Release Preview Ring gebe es gemäß dem Changelog von Microsoft eine bessere Rotation unter den abgestuften Rechenkernen. Die Optimierung soll zum einen die Performance verbessern und zum anderen auch die Verlässlichkeit steigern.
"Eine CPU hat möglicherweise mehrere 'bevorzugte' Kerne (logische Prozessoren der höchsten verfügbaren Scheduling-Klasse). Um eine bessere Performance und Verlässlichkeit zu bieten, haben wir ein Rotationsprinzip implementiert, dass die Arbeit fairer unter diesen bevorzugten Kernen aufteilt."
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Andere Änderungen des Builds betreffen beispielsweise eine verbesserte Akkulaufzeit und Energieeffizienz bei einigen Prozessoren. Weitere Neuerungen betreffen unter anderem auch die Suchbox im Datei-Explorer. Die meisten Anpassungen finden zwar unter der Haube von Windows 10 statt, doch auch am Desktop gibt es vereinzelt Bewegung. Beispielsweise lässt sich nunmehr direkt über den Kalender in der Taskleiste ein Termin erstellen und auch Einstellungshilfen für das Action Center sind mit von der Partie. Eine vollständige Übersicht finden sich auf dem offiziellen Windows-Blog.
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Ältere, exotische und Hardware von "Eigenbau"firmen (Dell, PB, HP, Acer, Asus, ...) landen überdurchschnittlich oft bei mir auf der Werkbank.
Standardhardware und neuere Systeme haben deutlich weniger Beschwerden.
MS scheint halt nur begrenzt zu testen.
Ein inkrementelles Update würde 90% aller Probleme lösen ... .
Ich selber hatte bisher keine Probleme mit den halbjährlichen Upgrades, bin mit meinem Haupt-PC aber auch erst kürzlich von Win7 auf Win10 umgestiegen.
Hatte aber während meiner Schul(Weiterbildungs)zeit gut damit zutun die zerschossenen Laptops meiner Schulkollegen wieder zusammenzuflicken.
Da war von Datenverlust, Einstellungen verändert, Treiber zerstört alles mit dabei.
Bin gespannt, wie das erste größere Update bei mir wird.
Es zahlt sich auf jeden Fall aus, das OS auf einer eigenen Platte zu installieren, damit man im Falle einer Zerstörung schnell neu aufsetzen kann, ohne das man Datenverlust hat. Gut die Einstellungen...
Edit. Ich hoffe ja, dass mein alter Haswell-E auch von dem verbessertem Scheduling profitiert.
Bei einigen Anwendungen muss ich leider immer noch auf Energiesparplan Höchstleistung wechseln, damit er vernünftig in den Turbo geht.
Gruß
2h alle halbe Jahr, dass ist nichts.
Die verwendete HW hat übrigens durchaus Exotencharakter
Deswegen wurde das in W10 integriert,
https://www.pcgameshardwa...
Ich mach in der Regel eh nur die großen Updates.
Ich finde dennoch, dass es eines der besten OS ist.