Bluescreens in Windows 10: Neuestes kumulatives Update für Build 1803 sorgt für Probleme
Das neueste kumulative Update für Windows 10-Build 1803 soll laut Nutzerberichten für BSODs sorgen und so ein Hochfahren von betroffenen Rechnern verhindern. Der Fehler tritt offenbar vornehmlich bei Komplett-PCs von HP auf. Systeme anderer Hersteller können laut Microsoft-Support allerdings ebenso betroffen sein.
In Sachen Windows 10 läuft es bei Microsoft wohl in diesem Jahr alles andere als rund. Bei den beiden jüngsten großen Updates für Windows 10 erlaubten sich die Redmonder grobe Schnitzer. Probleme beim Bootvorgang sowie auch bei der Nutzung von SSDs bestimmter Hersteller begleiteten das April-2018-Update (Build 1803). Im Falle des Oktober-2018-Updates (1809) drohte sogar Datenverlust. Einige Nutzer fanden nach der Installation einen leeren Meine-Dokumente-Ordner vor, sodass Microsoft die Verteilung zwischenzeitlich eingestellt hatte, wobei die Ursache mittlerweile gefunden und die Fehlerbehebung via Build-Nummer 17763.55 (KB4464330) verteilt wurde. Noch mehr Ärger gibt es mit dem jüngsten kumulativen Update für das April 2018 Update auf Build 17134.345 (KB4462919).
Inkompatibler Treiber als mögliche Ursache, Verteilung des Updates für potentiell betroffene Systeme pausiert
Im Nachgang des allmonatlichen Patch-Days, in dessen Zuge das Update verteilt wurde, berichten einige Nutzer in den Microsoft-Foren sowie auf Reddit über Systemabstürze in Form von Blue Screens of Death (BSOD). Betroffen seien wohl hauptsächlich HP-Rechner, aber auch bei Dell-Rechnern sowie anderen Komplett-System kann es den Abstürzen kommen, so zumindest die Aussage eines Microsoft-Support-Mitarbeiters.
Wurzel allen Übels sei wohl ein inkompatibler Treiber, der für den BSOD "WDF-VIOLATION" beim Booten sorgt und das Hochfahren des Rechners somit verhindert. Ein Lösungsvorschlag zur Fehlerbehebung bei HP-Rechnern gibt es von einem Twitter-Nutzer. Dieser rät zu Löschung der Datei "HpqKbFiltr.sys" aus dem Drivers-Ordner der Windows-Installation ("C:\\Windows\System32\Drivers"). Sie sei für die Abstürze unter Update KB4462919 verantwortlich.
Mehr zum Thema: Windows 10: Microsoft testet neues Oktober-Update, Ursache für Datenverlust gefunden
Microsoft habe sich laut dem Support bereits des Problems angenommen und arbeite an einer Lösung. Die Verteilung des Updates für potentiell betroffene Systeme wurde indes vorerst gestoppt und soll fortgesetzt werden, sobald eine Lösung gefunden wurde.
Windows-10: April-Update im Praxistest mit Benchmarks - Werden Ruckler reduziert?
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Microsoft blamiert sich selbst bis auf die Knochen mit ihrem Schrott Windows 10
Das Update vom Update ist Müll und sorgt für weitere Probleme
Mmmmmmh, was wird wohl mal eher fertig, Win 10 oder der BER..... hah.
hehe seit ihr wieder gemein. Aber naja, davon abgesehen grauts mir auch jedes Mal davor wenn Microsoft mal wieder ein großes Update bring. Jedes Mal das "gewisse Ungewisse", welches Feature denn dieses Mal den Rechner wieder zersägt. Obwohl ich mit dem April Update kein Problem hatte. Und aktuell ist Windows 10 noch stand Build 1803.
An den versemmelten Updates hängen also Arbeitsplätze!
Wegen des Erhalts von Arbeitsplätzen werden weltweit hektarweise Wälder gerodet, kriminelle Banken gerettet, die Luft verpestet und der Weltfrieden gefährdet - und ihr regt euch über Windows 10 auf. Wenn's das nicht gäbe, müsste man es erfinden!
Und der deutsche Mittelstand müsste Microsoft dafür bezahlen, weiterhin kräftig vor sich hin zu dilettieren!
Windows 10 macht manche Sachen sicher ganz gut, beispielsweise muss man viele Treiber nicht mehr von Hand installieren und das System bietet relativ viele Reparaturoptionen (wenngleich viele davon oft nichts bringen). Außerdem funktioniert die Update-Distribution generell etwas besser als bei Win 7. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mit Windows 10 so viele Bluescreens hatte wie bisher noch mit keinem Rechner, in den letzten 2 Wochen hat sich mein frisch installiertes Convertible (nur Office, VSC, VLC und Chrome installiert) 2 mal mit nem Bluescreen verabschiedet, witzigerweise immer dann wenn ich das Gerät nicht aktiv benutzt habe, also mir nur eine Vorlesungsfolie angesehen habe.
Dennoch habe ich jetzt alle meine Rechner auf Windows 10 gebracht, da es recht komfortabel zu bedienen ist und halt einfach Stand der Zeit ist. Denke trotzdem darüber nach, mir noch einen Mac anzuschaffen, so als Ergänzung fürs Arbeiten.