Microsoft Q1/2010: 18 Prozent weniger Gewinn - 4000 neue Jobs versprochen
Microsoft kann derzeit finanziell wieder etwas aufatmen. Trotz Einbrüchen bei Gewinn und Umsatz konnte man die Erwartungen von Finanzexperten übertreffen. Außerdem will man nun innerhalb kürzester Zeit wieder für tausende neue Arbeitsplätze sorgen.
Quelle: Microsoft
Aufatmen in Redmond: Umsatz- und Gewinneinbrüche von Microsoft weniger schlimm als erwartet
Das Software-Unternehmen Microsoft muss für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres einen Gewinn- wie auch Umsatzeinbruch gegenüber dem Vorjahreszeitraum vermelden. Angesichts der Wirtschaftskrise sind diese allerdings geringer als Finanzexperten erwarteten. Des Weiteren verspricht der Konzern noch für das laufende Jahr weltweit 4000 neue Stellen aufzubauen.
Der aktuelle Gewinn lautet 3,57 Milliarden US-Dollar, was einem Verlust von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Die Wall Street hatte einen Gewinnverlust auf 32 Cent pro Aktie befürchtet, die 40 Cent pro Aktie die es nun sind, können angesichts dessen überzeugen. Dem Umsatz wiederfährt ein ähnlich mildes Schicksal. Statt den befürchteten 12,4 Milliarden US-Dollar beträgt dieser nun 12,92 Milliarden US-Dollar (Minus 14 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal).
Laut Microsofts Finanzchef sei die Nachfrage nach Windows in letzter Zeit gestiegen, womit sich die relativ guten Zahlen erklären lassen. In diesem Zusammenhang ist es noch erwähnenswert, dass Microsoft laut Golem.de den bisherigen Windows-7-Umsatz von 1,47 Milliarden US-Dollar noch nicht mal mit eingerechnet hat.
Nachdem Microsoft am Anfang des Jahres noch 5000 Arbeitsplätze aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage streichen musste, will das Unternehmen nun nach neusten Informationen von Heise noch im Jahre 2009 für 4000 neue Jobs sorgen. Die neuen Angestellten sollen jedoch in anderen Bereichen als die vormals Entlassenen arbeiten, wodurch sich laut Microsoft kein Widerspruch in der Personalpolitik ergebe.
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Gut das wieder Personal eingestellt werden.