Windows 10: AMD mit Support-Ende bei Strix Point?

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Windows 10: AMD mit Support-Ende bei Strix Point?
Quelle: AMD

Aktuell noch ein Gerücht aus dem Umfeld von Lenovo: AMD könnte den Support von Windows 10 ab Strix Point einstellen.

Im chinesischen Forum Weibo kommt das Gerücht auf, dass AMD den Support von Windows 10 mit Strix Point einstellt. Die Informationen stammen angeblich aus Kanälen, die zu Lenovo führen. Betroffen werden in erster Linie Systeme, wo die neuen APUs zum Einsatz kommen und da wird ohnehin Windows 11 ausgeliefert, aber man käme auch schlecht zurück, wenn einem das neue Betriebssystem nicht gefällt.

Der Hintergrund ist wohl, dass AMD keine Treiber für die KI-Komponenten in Strix Point für Windows 10 bereitstellen wird. Böse Zungen könnten hier eine Verschwörung zwischen AMD und Microsoft wittern, um den Marktanteil von Windows 11 zu steigern. Der ist je nach Quelle nämlich gar nicht mal so groß, wie man es zunächst vermuten würde. Je nach Datenherkunft legt Windows 10 auch schon mal einen Monat zu. Unter Spielern steigt die Rate dann doch, wie Steam nahelegt. Alles in allem ist Microsoft mit Windows 11 aber sicher nicht da, wo man gerne sein möchte.

Die NPU von Strix Point jedenfalls wäre dann nicht zu Windows 10 kompatibel. Sie soll 45 TOPs für KI-Aufgaben liefern und zusammen mit der IGP vom Typ RDNA 3.5 (16 CU?) sogar bis zu 77 TOPs.

Laut Spekulationen plant Microsoft, ein Wasserzeichen bei Windows 11 einzublenden, wenn der Rechner den KI-Anforderungen des Betriebssystems nicht gerecht wird. Los gehen soll es mit dem Update 24H2 für Windows 11, das im großen Stil KI-Elemente integrieren soll - darunter auch für den Datei-Explorer, den Co-Pilot und die DirectX-API. Die Warnung soll als Wasserzeichen angezeigt werden, damit Nutzer wissen, dass sie bestimmte KI-gestützte integrierte Anwendungen aufgrund eines nicht unterstützten Prozessors nicht verwenden können.

Quelle: Weibo, via Wccftech

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    • Kommentare (59)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Aeshma-Deva Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DaStash
        Grundsätzlich finde ich die Telemetrie-Argumentation auch etwas zynisch, wenn man dann neben Linux ein Android oder iPhone nutzt.
        Das Wort "zynisch" ist irgendwie nicht passend.

        Aber ich verstehe die Menschen auch nicht, die sich bei Win aufregen und gleichzeitig Ihr gesamtes Leben im Smartphone haben.

        Die Menschen realisieren nicht, dass auf den Smartphones alle Daten abgegriffen werden. Wer das nicht glaubt, sollte sich fragen, warum heutzutage jeder möchte, dass wir deren App installieren, z. B. eine lächerliche Foto App Zugriff auf sein Telefonbuch und auf die Nachrichtenapp haben möchte und die Anzeige von Bildern verweigert, wenn diese Rechte nicht gegeben werden (habe ich persönlich mit einem Android erlebt, das ich nur für Banking und Fotos benutzt habe - wlan wurde nur fürs Banking aufgedreht, keine Sim im Gerät). Das ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs.

        Android phones drehen heutzutage sogar selbst das abgedrehte WWW/Wlan auf, was man daran erkennt, dass das Smartphone nach Wochen von Inaktivität plötzlich weiß, dass App-Updates verfügbar sind, obwohl man seit der letzten Benutzung das WWW/Wlan nicht aufgedreht hatte.
      • Von Aeshma-Deva Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DaStash
        Grundsätzlich finde ich die Telemetrie-Argumentation auch etwas zynisch, wenn man dann neben Linux ein Android oder iPhone nutzt.
        Das Wort "zynisch" ist irgendwie nicht passend.

        Aber ich verstehe die Menschen auch nicht, die sich bei Win aufregen und gleichzeitig Ihr gesamtes Leben im Smartphone haben.

        Die Menschen realisieren nicht, dass auf den Smartphones alle Daten abgegriffen werden. Wer das nicht glaubt, sollte sich fragen, warum heutzutage jeder möchte, dass wir deren App installieren, z. B. eine lächerliche Foto App Zugriff auf sein Telefonbuch und auf die Nachrichtenapp haben möchte und die Anzeige von Bildern verweigert, wenn diese Rechte nicht gegeben werden (habe ich persönlich mit einem Android erlebt, das ich nur für Banking und Fotos benutzt habe - wlan wurde nur fürs Banking aufgedreht, keine Sim im Gerät). Das ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs.

        Android phones drehen heutzutage sogar selbst das abgedrehte WWW/Wlan auf, was man daran erkennt, dass das Smartphone nach Wochen von Inaktivität plötzlich weiß, dass App-Updates verfügbar sind, obwohl man seit der letzten Benutzung das WWW/Wlan nicht aufgedreht hatte.
      • Von Schnitzelnator Software-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Aber ist es bei den nicht-DAUs nicht mittlerweile auch so, dass sie Windows erst nach umfassenden Nachbesserungsarbeiten akzeptabel finden?
        Das ist eigentlich genau der Punkt, den ich mit dem Zitat ansprechen wollte, und man merkt ja gerade auch hier im Forum, dass eben viele IT-Interessierte oder oft vermutlich auch in der Branche Beschäftigte schon nicht mehr Windows-fokussiert sind, und auch bereits mindestens Linux neben Windows nutzen oder auch mit dem Gedanken spielen, dann eben auf Linux zu wechseln.
        Nicht nur deshalb erscheint es aus Sicht von AMD vermutlich auch sinnvoll, einen als KI-Produkt beworbenen Prozessor, der ja vermutlich gerade diese IT-interessierten Käufer zuerst anspricht, nicht mehr auf einem sterbenden System zu supporten. Vermutlich wissen die sich am ehesten damit zurecht zu finden - egal, welche Lösung sie am Ende wählen.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Mittlerweile könnte man zynisch sagen: Mit Linux riskiert man bei jedem neuen Programm, dass man installieren möchte, Hassle. Mit Windows bei jedem Update.
        Das könnte man aus der Sicht mancher Windowsnutzer, die zu Linux wechseln möchten sicherlich so sagen.
        Aber wenn man mal durch diese Phase durch ist (ist bei mir ja schon 10 Jahre her), bekommt man von Windowsprogrammen ohnehin nichts mehr mit, weil einem ja zum Beispiel, wenn man seinen Useragent-String so belässt, wie er ist, in Google auch für Linux zugeschnittene Ergebnisse angezeigt werden. Bei Windows ist es ja auch so, dass die Linux- und OS X-Ergebnisse heraussortiert werden, wenn man z.B. ein Programm sucht oder Hilfestellung zum Betriebssystem sucht.

        Zitat von PCGH_Torsten
        Aber leider sorgen Vernetzung und Heterogenität bei Linux weiterhin dafür, dass der Aufwand bei Problemen schwer vorhersagbar und vor allem für Neueinsteiger das Maß "unendlich" annehmen kann.
        Ich sehe die Vernetzung und Heterogenität insgesamt als Vorteil für Innovationskraft und Wettbewerb. Aber man braucht spezielle Werkzeuge um ein stimmiges und stabiles System daraus zu bauen und dem Benutzer kein Regal von 5.000 verschiedenen Dosen Kidney-Bohnen zu präsentieren, durch die er sich durchfressen muss, bis er die richtige Marke gefunden hat
        Aber komplett darum, sich ein wenig zu informieren, kommt man am Ende nicht herum. 5-10 Kandidaten gibt es einfach, die eine Produktart anbieten, aber eben immer auf ihre Art anders gestaltet.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von DaStash
        Und was wird mehrheitlich genutzt, etwa Android ohne Google-Gedöns?

        Grundsätzlich finde ich die Telemetrie-Argumentation auch etwas zynisch, wenn man dann neben Linux ein Android oder iPhone nutzt.
        Nö, aber das gibt es halt und es funktioniert genau wie ein "normales" Android, nur halt ohne Accountpflicht, die übliche geschlossene Bloatware und den ständigen Draht zu Google. Nur weil die meisten vermutlich nicht wissen, dass so was existiert oder es sie nicht interessiert ist es halt nicht cleverer, die Standardvariante zu nutzen. Ich verstehe auch nicht was es daran zynisch zu finden gibt das zu nutzen. Oder ist das einfach der nächste Punkte auf der DIN-Anti-Linux-Liste? Ist ja nicht so, dass ich das "Argument" "Google weiß doch eh schon alles!!11" in diesem Kontext nicht schon öfter gehört hätte.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Schnitzelnator
        Genau das ist bei vielen, die Betriebssystem auf einem Rechner installieren können, aber dann das absolute KO-Kriterium für Windows. Insbesondere bei Leuten hier im Forum und deren Freundeskreis. Natürlich nicht beim DAU, der schon überfordert damit ist, einen USB-Stick in den Rechner zu schieben.
        Aber ist es bei den nicht-DAUs nicht mittlerweile auch so, dass sie Windows erst nach umfassenden Nachbesserungsarbeiten akzeptabel finden? Mittlerweile könnte man zynisch sagen: Mit Linux riskiert man bei jedem neuen Programm, dass man installieren möchte, Hassle. Mit Windows bei jedem Update. Installierst du häufiger, als Microsoft updated?

        Aber leider sorgen Vernetzung und Heterogenität bei Linux weiterhin dafür, dass der Aufwand bei Problemen schwer vorhersagbar und vor allem für Neueinsteiger das Maß "unendlich" annehmen kann. Deswegen hat sich die ganze "ich installiere nie Windows 8!"-plus-"URRGGGGHHH! Windows 10 ist ja noch übler als 8.1"-Bagage mittlerweile zu einer "Windows 11? Nein danke, ich bleibe bei 10!"-Fraktion gewandelt. Ein Windows kann man in der Regel ganz gut überspringen, ehe sich die Einschränkungen anhäufen, danach hat Microsoft bislang jedesmal seinen Willen durchgesetzt. Dabei hatte XP fast alle Nachteile von 2000, 7 fast alle von Vista, 10 alle technischen von 8 und insbesondere neue Releaseversionen unterscheiden sich oft fast gar nicht von voll upgedateten Vorgänger ein paar Wochen zuvor. Außer durch eine mehr oder minder große Zahl neuer Ärgernisse, die aber auch drin bleibt – und eben auch Neuerungen, die positiv oder neutral sind und einen dazu zwingen (sollen), auf das neue System zu wechseln, weil sie für den Vor-Vorgänger nicht mehr umgesetzt werden.
      • Von DaStash Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von empy
        Ist halt Open Source, da ist es immer leicht Alternativen zu finden oder zu schaffen. Es gibt ja auch Android ohne Googlegedöns.
        Und was wird mehrheitlich genutzt, etwa Android ohne Google-Gedöns?

        Grundsätzlich finde ich die Telemetrie-Argumentation auch etwas zynisch, wenn man dann neben Linux ein Android oder iPhone nutzt.

        MfG
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