BSODs bei Windows 11 24H2: Kritisches Firmware-Update für WD- und Sandisk-SSDs [Update]
Windows 11 24H2 kann in Verbindung mit SSDs von Western Digital (WD), die nicht über einen DRAM-Cache verfügen, abstürzen. Microsoft soll daran arbeiten.
Update
Originalartikel vom 16.10.2024: Seit Anfang des Monats ist Windows 11 24H2 als großes Update für Microsofts aktuelles Betriebssystem mit diversen Neuerungen verfügbar, läuft aber nicht in jeder Hinsicht fehlerfrei. Zu den bekannten Problemen gesellt sich nun auch ein Bluescreen, der in Verbindung mit SSDs von Western Digital auftreten kann, die nicht über einen DRAM-Cache verfügen, wie Windows Latest auf Basis eines Community-Threads beim Hersteller berichtet.
Der Bericht geht davon aus, dass die Abstürze mit Bluescreen-Fehlermeldung bei Windows 11 24H2 mit dem Host Memory Buffer (HMB) zusammenhängen. Demnach verlangt etwa die neben der WD SN580 ebenfalls betroffene SN770-SSD 200 MB vom HMB. Die bisherige Windows-11-Version 23H2 gewährte hier nur 64 MB und es gab keine Probleme, während bei 24H2 die vollen 200 MB besagtes Absturzszenario mit der Fehlermeldung "critical process died" verursachen.
Windows 11 24H2: Workaround gegen SSD-Bluescreen
Ersichtlich wird das im Nachgang auch in den Protokollen der Ereignisanzeige mit Meldungen zu "stornvme" oder einem Controller-Fehler auf \Device\RaidPort1 oder 2. Umgehen lässt sich die Problematik, indem man HMB in der Windows-Registry über den Eintrag "HMBAllocationPolicy = 0" ausschaltet, was jedoch auch zu Leistungseinbußen führen kann. Alternativ soll ein Rollback auf 23H2 Abhilfe schaffen.
Microsoft ist angeblich über die Problematik informiert und soll mit WD an einer Lösung arbeiten, auch wenn es bisher keine offizielle Stellungnahme gibt. Das Update auf Windows 11 24H2 soll bei entsprechenden Systemen mit betroffenen SSDs nunmehr automatisch unterbunden werden, so der Bericht.
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Firmware-Update nötig
Aktualisierung vom 17.10.2024: Das Problem mit Bluescreens bei bestimmten SSDs von WD und sogar Sandisk unter Windows 11 24H2 ist wohl doch ein größeres. Auf der Herstellerseite wird ein "kritisches Firmware-Update" angeboten. Es gilt für WD Black SN770 NVMe SSD 2TB, WD Black SN770M NVMe SSD 2TB, WD Blue SN580 NVMe SSD 2TB, WD Blue SN5000 NVMe SSD 2TB und SanDisk Extreme M.2 NVMe SSD 2TB. Der Anbieter merkt an, dass Microsoft bei diesen Modellen ein Upgrade auf Windows 11 24H2 verhindert, falls die Firmware nicht aktualisiert wurde. Es heißt weiter: "Behebt ein Problem mit dem HMB (Host Memory Buffer) bei bestimmten Modellen von Western Digital und SanDisk SSDs, bei denen das Laufwerk unter Windows 11 24H2 einen BSOD verursachen kann".
Quelle: via Computerbase

Aber selbst hier: Das bemerkt ein Normaluser selten. Selbst eine brechend volle SSD wird beim Lesen in der Regel nicht langsamer, bedeutet der Bootvorgang, Browser- und Spielstart geht genauso schnell wie immer (und bei ner Sata Ssd oft nur unmerklich langsamer wie bei ner PCIe5), nur beim Schreiben wirds dann ggf. übel.
Alles weitere fällt erst dann auf wenn man Workload hat der davon stark profitiert.
Alles weitere fällt erst dann auf wenn man Workload hat der davon stark profitiert.
Win11 sagt hier bitte 200 MB HMB (statt bisher nur 64)
Nun bin ich froh nicht die eigentlich bessere SSD gekauft zu haben.