Windows 7: Microsoft erinnert an Support-Ende
Microsoft hat in einem Blog-Post daran erinnert, dass das Support-Ende für Windows 7, 8 und 8.1 bevorsteht. Dabei verlieren die Betriebssysteme Updates für Edge und Webview2, sodass sie nicht mehr als Produktivsysteme mit sensiblen Daten genutzt werden können. Für Serversysteme scheint es aber eine weitere Gnadenfrist und eine Interimslösung zu geben. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Windows 7 wird wohl vielen Nutzern als ein sehr angenehmes und ausgereiftes Betriebssystem in Erinnerung geblieben sein, doch noch längst nicht alle Nutzer sind mittlerweile auf Windows 10 oder 11 gewechselt. Es wird allerdings mittlerweile dringend Zeit, das zu tun, denn ab dem 10.01.2023 stellt Microsoft auch den erweiterten Support für Windows 7 ein. Zeitgleich wird dieser auch für Windows 8 und 8.1 eingestellt, doch diese haben nie ansatzweise die gleiche Beliebtheit wie Windows 7 erreicht.
Die zu diesem Zeitpunkt dann obsoleten Betriebssysteme werden keine Edge-Updates mehr erhalten und die nun aktuelle Version 109 wird die letzte unterstützte Version sein. Microsoft rät daher dringend, auf eine aktuelle Windows-Version umzusteigen, die weiterhin Updates erhält, um Sicherheitsproblemen vorzubeugen. Das Gleiche gilt auch für die Webview2-Runtime, die aber erst am 12.01.23 auslaufen wird und damit aber das gleiche Problem verursacht. PCs mit Windows 7, 8 und 8.1 können damit nicht mehr guten Gewissens als Produktivsysteme mit Internetzugriff genutzt werden, sondern sind ein Sicherheitsrisiko.
Auch die Serverversionen der Betriebssysteme sind von den Einschränkungen betroffen. Windows Server 2008 R2, Server 2012 und Server 2012 R2 verlieren ebenfalls die Edge-Unterstützung im Januar. Hier gibt es mit dem eigentlich mittlerweile eingestellten Internet Explorer 11 aber eine Interimslösung, die immerhin bis Oktober 2023 weiter funktionieren soll. Microsoft selbst hat allerdings auch anerkannt, dass ein Wechsel für einige Entwickler nicht so einfach vonstattengehen kann, da mit den alten Betriebssystemen Legacy-Anwendungen getestet werden, die nicht mehr auf Windows 10 und 11 funktionieren und so für massige Probleme sorgen könnten.

Bin ich auch dafür.
Leider pushen die Softwareschmieden den Umstieg auf neue Windowsversionen genauso wie sies mit der Hardware machen. Ich hab hier wieder den Eindruck dass sie sich gerne als programmierende Lakaien bei den Großkonzernen anbiedern und Kohle rausziehen.
Wenn ich an die Hardwareanforderungen von Windows 11 denke ist dass für mich ein Beispiel eines "informellen" Syndikats das gerne den Absatz neuer Hardware pusht auch wenn man/frau das mittlerweile umgehen kann.
Weitere Beispiele auch formell konstruierter Syndikate ist wohl die Spieleprogrammierung die die Hardwarekonzerne "sponsern" oder "supporten". Ergebnis ist das die verbuggte Programmierung Hardware frisst.
Essenz:
Die Kunden haben schließlich dafür bezahlt.
Es geht einzig und alleine um den weitergehenden Support und Fixes - das entfällt halt ab einem festen Datum.
Die vorherigen Downloads löscht niemand aus dem Datenarchiv.
Die Frage ist auch was man genau bezahlt hat.
Man muss sich ja nur die ganzen Spiele anschauen wo nach X Jahren einfach der Stecker gezogen wird.
Da gab es auch kein Patch für die Dedicated Server, Möglichkeiten zum ereichen der Erfolge / Archivments, DLCs sind nicht mehr runterladbar bzw. aktivierbar. usw.
Da kann (bis jezt) sehr froh sein wie MS das macht.
Nichtsdestotrotz tickt die Uhr und Windows 11 werde ich definitiv nicht mehr mitmachen. Ein zwanghafter Microsoftaccount, zwanghaftes TPM, zwanghaftes Bitlocker (wovon der Key ganz nebenbei automatisch auf einen Microsoft-Server hochgeladen wird) das einen selber aussperrt und den Zugriff auf die eigenen Daten von z.B. einer Linux Live Distribution unmöglich macht, vermutlich noch invasivere Telemetrie als zuvor, sind für mich zuviel des Guten.
Obgleich es bei Windows 11 wahrscheinlich wieder so sein wird, dass vieles davon irgendwie abschaltbar ist und sich umgehen lässt, das interessiert mich einfach nicht mehr. Microsoft ist endgültig zu weit gegangen mit seinen invasiven, kundenfeindlichen Methoden. Ich möchte so ein Betriebssystem aus rein ethischen Gründen einfach nicht mehr benutzen. Ich werde zwangsläufig auf Linux wechseln müssen, auch wenn ich Windows von der Bedienung immer lieber mochte.